Zion National Park 2.Tag
endlich Winter!?
11.04.2009 - 11.04.2009
7 °C
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Alina & Thomas RTW
auf T-A Travel's Reise-Karte.

Unser Winter 2008/2009 bestand bisher aus einer Stunde spielen im Schnee auf Mauna Kea (Hawaii). Heute bekommen wir eine Erinnerung daran wie das Wetter die letzten 5 Monate in Deutschland war. Wir hatten 3 Grad Graupelschauer, 5 Grad Nieselregen und danach noch etwas Sonnenschein bei 10 Grad. Uns hat der eine Tag voll gereicht - wie haelt man das 5 Monate aus? ;-)
Auf dem Weg zum Park ein origineller Souvenierladen an der Strasse mit kleiner Westernstadtkulisse.
Die Gegend hier um den Zion Canyon wurde zuerst von Mormonen besiedelt (nachdem sie die Indianer rausgekickt hatten). Die Mormonen haben ja bekanntlich das Fromm-Sein erfunden. Deswegen heisst der Fluss der den Canyon hier verursacht hat... Virgin River. War ja klar. Viele Orte hier im Canyon haben nebenfalls religioes angehauchte Namen. "Angels Landing" (dazu spaeter mehr). Kathedrale, Orgel, Tempel usw.
Auch dieser Nationalpark kostet wieder 25$ Eintritt und es gibt Shuttle-Busse und viele Toiletten als Gegenwert.
Wir fahren gleich mal bis zur Endstation und gehen flussaufwaerts. Es regnet und wirklich ungemuetlich kalt. SO macht das kein Spass. Mit eingezogenem Genick sieht man ja nix, von Fotos machen gar nicht zu reden. Alina ist mit der Wetter-Gesamt-Situation wieder mal ueberhaupt nicht zufrieden. (wie jedesmal wenn die Temperaturen unter 30 Grad gehen)
Ein weiterer Stopp mit dem Shuttle - wieder Sch***-Wetter. Mist! Eines will ich hier aber unbedingt sehen - "Angels Landing". Der Busfahrer hat vorhin davon erzaehlt. Ein Erlebnis hat er gesagt, aber nix fuer Leute mit Hoehenangst. Genau das Richtige fuer mich also. Die ersten 3km gehen ohne Schwindel im Zick-zack nach oben.
Die letzten 800 Meter wird es dann richtig interessant und das ist der Moment an dem Alina es vorzieht zurueckzubleiben. Ich mache mich also allein auf den Weg zum Gipfel. Es ist eine Gratwanderung der uebelsten Sorte. Links 500 Meter runter - rechts 400 Meter runter. Der Weg manchmal nur einen halben Meter breit.
Gut das an den schlimmsten Stellen Ketten zum Festhalten angebracht sind. Oben angekommen ist der Ausblick grandios und weil nun endlich auch mal die Sonne rauskommt auch gut fuer Fotos.
Das war den Weg wert. Weil das letzte Stueck so steil war, waere ich allerdings dafuer das Ding umzubenennen von "Angels Landing" in "Devils Staircase". Wieder unten ein Blick zurueck
Das war's fuer heute vom Zion Park
Wir fahren Richtung Westen zu unserem Nachtquartier an der Grenze zwischen Nevada und Utah. Ein ehemaliges Eisenbahnarbeiterdorf namens Caliente.

Eingestellt von T-A Travel 11.04.2009 8:51 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika







