Hoi An --> Mui Ne
endlich wird's richtig warm
04.12.2008 - 05.12.2008
23 °C
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Alina & Thomas RTW
auf T-A Travel's Reise-Karte.
Es wurde ein langer Reisetag wie sich am Ende herausstellte. Der Flug morgens war noch das Einfachste, danach wurde es dann etwas umstaendlich. Von Hoi An per Taxi nach Da Nang , so weit so gut.
Wir hatten uns vorgenommen die Touristenhochburg Nha Trang auszulassen und gleich Richtung Sueden weiter zu fahren. Nha Trang hiess zwar das Flugziel aber der Flughafen ist ein Rest des Krieges und liegt irgendwo im Nirgendwo. Beim Bau damals hatte man andere Absichten als die Beduerftnisse heutiger Touristen zu bedenken. Von dort weg gibt es eigentlich nur Busse nach Norden, wir wollten nun mal aber Richtung Sueden. Einzige Loesung war ein relativ teures Taxi dass uns am Highway Nr1 absetzen sollte.
Der Plan war von dort irgendwie auf einen der Langstreckenbusse nach Saigon aufzuspringen und bis Phan Tiet mit zu fahren.
So standen wir da nun in der Pampa und warteten....
Nach einer halben Stunde erlebten wir dann was Luxusbusreisen in Vietnam bedeutet.
Bequemer geht's wirklich nicht. Laestig nur die Dauerberieselung mit vietnamesischen Musikvideos ueber die Bordstereo- und Videoanlage. . Und dann war da noch dieser grausame Geruch - ich hatte auf Hundefutter getippt, fuer Alina roch es nach Kaesefuessen. Die Loesung des Raetsels kam als wir ausstiegen und das Gepaeckfach geoeffnet wurde: Einer der Fahrgaeste hatte den Jahresbedarf an Fischsauce geladen - zwar im Unterflurgepaeckfach aber dennoch deutlich wahrnehmbar. Unser Gepaeck stand direkt daneben hat aber gottseidank nichts davon angenommen.
200km weiter wurden wir dann also wieder am Highway Nr1 ausgeladen. Wieder mitten in der Pampa. Zwei Motorradfahrer transportierten dann uns und das ganze Gepaeck nach Mui Ne und damit waren wir endlich am Ziel. Taxi - Flugzeug - Taxi - Bus - Motorrad = 10 Stunden auf Achse fuer 500 km.
Mui Ne ist bekannt fuer 2 Dinge: Fischsauce (das merken wir sofort, den Duft kennen wir ja nun schon) und Sandduenen in rot und weiss - die riechen auch viel besser.
Es ist auch endlich abends warm, so dass wir die Jacken nun ganz nach unten packen koennen. Unser Bungalow liegt in spuckweite zum Strand und zum ersten Mal koennen wir bei Wellenrauschen einschlafen.
Am naechsten Tag lassen wir's gemuetlich angehen. Der Strand vor unserem Bungalow ist wirklich nicht sehr speziell. Etwas zu muellig fuer meinen Geschmack und der Sand hat auch eine eher graubraune Farbe. So richtig einladend zum Baden ist das nicht. Aber wir sind ja nicht zum Schwimmen hier und es geht per Motorrad auf Tour. Gestern hatte ich auf dem Weg zum Hotel im Vorbeifahren eine Golfanlage direkt ueber dem Strand entdeckt. Die schauen wir uns gleich mal zuerst an. Heute begnuegen wir uns mit ein paar Abschlaegen von der Range. Mal sehen ob sich morgen oder uebermorgen noch eine volle Runde ausgeht.
Brauerei am Strand - Bayerische Volksmusik passend(?) aus dem Lautsprecher dazu...naja - was soll man davon halten?
Dann geht's zur Hauptattraktion der Gegend. Die Sandduenen. Auf dem Weg zu den abgelegenen weissen Duenen dann ein kleiner Schreck - die Luft im hinteren Reifen ist weg. Diagnose: Plattfuss mitten in der Praerie. Ich bringe das Moped neben einem geparkten Minivan zum Halt und spreche den Fahrer an. Der versteht kein Wort englisch. Ich habe die Handynummer vom Mopedverleiher dabei und da jeder Vietnamese ein Handy hat kriege ich ihn dazu dort anzurufen. Zunaechst ist mir nicht klar was die beiden ausgehandelt haben, aber der Fahrer greift zum Werkzeugkasten und beginnt die Rueckbank auszubauen. Schliesslich ist auf diese Weise genug Platz um das Moped zu verstauen. Ein weitere Mitfahrer muss allerdings waehrend der Fahrt das Moped und die Heckklappe halten, die nicht mehr zu geht. Einige Kilometer weiter werden wir vor einer Werkstatt abgeladen.
Nach 20 Minuten ist der Schlauch gewechselt und es kann weiter gehen.
Ja die weisse Sandduene fand ich eher dunkelweiss. Thomas ist die ganze Zeit rumgesprungen und das habe ich festgehalten.
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So richtig ausgetobt hatten wir uns aber in den roten Duenen, und der Wind hat uns den Sand ueberall (!) hingeweht - auch dorthin wo nie die Sonne scheint. Dann kam der Sonnenuntergang, herrlich. Nach dem Spass haben wir erst gemerkt wie sandgestrahlt wir waren, unsere Sandspur ist bis zum Hotelbad zu verfolgen..
Eingestellt von T-A Travel 05.12.2008 3:57 AM Archiviert in Vietnam







