Bali 7.Tag
Surfin' Bali
21.01.2009 - 21.01.2009
34 °C
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Alina & Thomas RTW
auf T-A Travel's Reise-Karte.
Zum 5. Mal bin ich nun schon auf Bali und war noch nie beim Surfen. Das wird heute geaendert. Von anderen Surfern erfrage ich einen guten Platz zum Surfen. In Serangan gibt es die besten Wellen wird mir gesagt. Also Surfbrett mieten 2 Euro, Motorrad mit passender Halterung mieten 3 Euro - teuer ist das ja wirklich nicht.
Was keiner wissen konnte - an diesem Tag gibt es die hoechsten Wellen seit langem. Idealer Surf fuer Koenner. Die Brecher sehen schon vom Ufer aus der Ferne eindrucksvoll aus. Aus der Naehe lerne ich sie ein wenig spaeter kennen.
Eigentlich wollte ich nicht an die Stelle wo die Brecher am hoechsten waren, aber irgendwie kam ich durch die starke Stroemung dann doch dorthin. Die erste Schwierigkeit beim Surfen ist es den Startpunkt zu erreichen. Man muss an dieser Stelle ca. 400 Meter weit aufs Meer paddeln um ueberhaupt in die Brecherzone zu kommen. Das Wasser ist zwar flach aber der Boden felsig so dass nix bleibt wie rudern bis zur Erschoepfung.
In der Brecherzone angekommen steht man vor dem Problem, dass man irgendwie unter den Wellen durch muss, denn sonst treibt es einen immer wieder zurueck ans Ufer. Auch dafuer hatte ich mir von den alten Hasen Tipps geholt. Die halfen aber nur bis zur 3. Welle. Die hat mir das Board aus den Haenden gerissen und es mir anschliessend in hohem Bogen an den Kopf geworfen. Die folgenden beiden Wellen haben mich durch den Schleudergang gedreht und noch ein paar andere Teile beschaedigt. Mir hat's gelangt. Ich wollte nur noch raus und weg. Haette nie geglaubt dass Surfen so schmerzhaft sein kann.
Alina wollte es auch probieren, hat aber nach meinem Debakel dann komplett auf eigene Versuche verzichtet.
STOPP! Der Herr verdreht voellig die Tatsachen, ich habe schon vor seinem Debakel gesagt: "Da gehe ich NICHT rein."
Als Anfaenger direkt mit 4 Meter Wellen anfangen. *plemm-plemm* Sah aber anfangs gar nicht so uebel aus.
Hier sieht man wie der Herr aus dem Wasser kam. Da ich ihn noch nie so gesehen hatte, wusste ich dass ihm etwas weh tut. Sein Arm war auch kurz taub und er konnte gerade noch so zurueckpaddeln auf sein Brett.
Bilanz der Schaeden: Linker Arm Taubheit und Schnitt am Ellenbogen, rechter Unterarm Bluterguss, Rippenprellung, Schnitte in der Fusssohle. Und dann das Beste *g*... Ich nenne ihn jetzt Veilchen
Abends am Pool war es dann die Story schlechthin.
Thomas fragte die Surfer ob es Regeln gibt wie z.B. Vorfahrt, weil er fast ein Zusammenstoss hatte. Als Antwort kam es gibt wenig Regeln, eine davon ist, dass Anfaenger nicht mit 4 Meter Wellen anfangen sollten.. HIHI
Wir lernen viele nette Leute kennen, von einigen muessen wir uns heute verabschieden. Aber es ist ein Goodbye - bis im April dann in Kalifornien.
Eingestellt von T-A Travel 22.01.2009 4:50 AM Archiviert in Indonesien







