Reise blog von Travellerspoint

Uluru --> Kings Canyon

Auffi muass I! - Warum muss man da eigentlich rauf?

sunny 40 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Wir sind noch frueher als gestern aufgestanden, um 5.30 warten wir am Fusse des Uluru, gespannt ob der Ranger den Aufgang frei gibt. Um 6.05 wird der Weg freigegeben und wir freuen uns sehr kurz - bis die ersten Fliegen uns umfliegen. Dieser Aufgang sieht von unten laecherlich aus, bereits nach wenigen Meter merken wir, dass es nicht so ist. Es ist das erste Mal dass auch Thomas feste Schuhe anstatt seinen Schlappen bevorzugt. Die braucht man auch, sowie die Kette zum fetshalten oder hochziehen. Ich bin noch nichtmal auf der Haelfte angekommen und wollte bis dahin schon 3 mal aufgeben. Man sieht auch schlecht wie weit es noch ist. Es ist der antrengendste Aufstieg den ich jemals gemacht habe, wegen der Fliegen nur mit extrem kurzen Pausen. Wir haben gestern keine Fliegennetze mehr bekommen, und die Fliegen treiben einen in den Wahnsinn. Das einzige was dagegen hilft, ist in Bewegung zu bleiben und staendig vor dem Gesicht wedeln, was schlecht geht, wenn man sich auch noch festhalten muss.

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Irgendwie sind wir am ersten "Plataeu" angelangt, Thomas will weiter. Wir sind schon verdammt hoch, die Aussicht ist fantastisch. Da die Sonne auf der anderen Seite steht, sehen wir unter uns den riesigen Schatten den der Uluru wirft. Am Horizont die 40 km entfernten Olgas.

schatten.jpg olga2.jpg

Jetzt kommt das letzte Stueckchen Kette, ohne das man gar nicht rauf koennte. Ich ziehe mich daran hoch und sage Thomas, dass ich genug habe. Die Aussicht ist so toll, warum sollen wir noch hoeher? Was soll es da schon Besseres zu sehen geben? Irgendwie ueberredet er mich doch weiterzugehen. Immer schoen auf dem Strich gehen.

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Ich habe Angst vor dem steilen Abstieg in totaler Hitze und veranschlage dafuer die doppelte Zeit wie fuer den Aufstieg. Wir kommen am zweiten Plataeu an und sind tastsaechlich oben. Hier sieht man auf der anderen Seite die Sonne. Um euch mal das Gefuehl zu geben wir hoch es ist Bild rechts, der kleine Weisse Punkt ist ein Touri-Bus.

buswinzig.jpg

Wahnsinn - es geht noch hoeher und nach links auf dem Dach des Uluru. Mir wird auf einmal klar warum mann wirklich hoch muss - es ist unglaublich hier - leider kann man das Gefuehl auf den Bildern nicht einfangen.

wirplateau.jpg alinaplateau.jpg
ichplateau.jpg alinaplateau3.jpg

Wir trinken 1 Wasserflasche aus und machen uns auf den Rueckweg. Wir haetten auf dem Plateau noch weiter gehen koennen, haben uns aber aus Zeitmangel dagegen entschieden. Der Abstieg geht viel einfacher und schneller als gedacht. Heute in aller frueh gab es kaum Leute die hoch wollten, jetzt ist quasi Rush Hour. Haetten wir gewusst dass der Abstieg so einfach ist, waeren wir noch oben geblieben und rumgelaufen, Jetzt aergern wir uns schon ein wenig. Den total erschoepften Aufsteigern die uns auf dem Weg nach unten begegnen machen wir Mut. Egal ob Japaner, Chinesen, Russen, Franzosen, die Frage der Fragen ist: Wie weit ist es noch?
Die letzten Meter vom Abstieg merkt man ziemlich in den Knien. Um 8 sind wir wieder unten und wundern uns, dass noch einer nach oben will. Kurz nach 8 wird der Aufgang wegen der aufkommenden Hitze des Tages gesperrt. Schon ueber 30 Menschen sind am Uluru gestorben - die meisten wegen der Hitze.

Wir duschen, checken aus und machen uns auf den Weg zum Kings Canyon ca 250 km spater durch eine unglaubliche Landschaft erreichen wir den Canyon. Wir haben bestimmt nicht mehr als 10 Autos gesehen, leider keine Kanguruhs.

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Den kleinen Walk koennen wir in der Hitze noch machen. Zwischen den Felsweanden koennen wir das laengst ausgetrocknete Flussbett sehen.

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Wir schaeuen uns unten alles an was wir morgen von oben bewundern werden.

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Von unserer Camping Lodge gibt es einen Sonnenuntergangs-Boardwalk

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mit fantastischer Aussicht auf den Kings Canyon.

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Das Einzige was ich in Australien nicht sehen will (im Gegensatrz zu Thomas) sind Schlangen, denn hier gibt es viele giftige. Gestern abend auf der Campingplatz Damentoilette - eine Schlange. Ich bin zwar nicht so panisch wie andere Frauen die nur noch in Begleitung ihrer genervten Maenner zu Toilette gehen, aber ich haette wirklich gerne auf diese Begegnung verzichtet. Ich warte noch sehnsuechtig auf das ersten freilebenden Kaenguruh und vielleicht ein paar Koalas. Es gibt so viele Kanguruhs hier, dass diese als Plage gelten. Es gibt auch zu viele von den Europaern eingefuehrten Dingos und Kaninchen. Kaninchen habe ich abends schoen oefter gesehen.

Als wir am Ende des Tages wiieder am Wasserloch der Einheimischen (Buschbar) sitzen kommt kurze Zeit spaeter dieser Dingo vorbei - der war allerdings harmlos.

dingo.jpg

Eingestellt von T-A Travel 08.02.2009 12:48 AM Archiviert in Australien

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