Undara --> Townsville
Lavahoehlen und Savanne
23.02.2009 - 23.02.2009
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Alina & Thomas RTW
auf T-A Travel's Reise-Karte.
Die Nacht war wieder mal ein Graus. Unser Campingplatz ist total am ADW. Spaeter kamen 2 nette Schweden hinzu. Wieder wurden Geschichten am Lagerfeuer bzw. Barbiegrill ausgetauscht, dann ging's ins Bett. Da Alina auch keine Horrorfilme mit Schweden kennt, war die Nacht praktisch ruhig (ein halber Liter Rotwein hatte sie zusaetzlich angstfrei gemacht). Moskitoattake um 2 Uhr morgens! Wir schlagen zurueck, bewaffnet mit Handtuechern und Zeitungen. Danach raus an die frische Luft, denn es regnet die ganze Nacht und es ist unglaublich schwuel. Dabei sehen wir ganz kleine Kanguruhs (Rattenkaenguruhs), nicht groesser als Kaninchen. Die kamen uns besuchen, und waren auch kurz bereit fuer ein Foto zu posieren.
Morgens schauen wir uns den Campingplatz genauer an. Die Cabins die hier stehen sind ausgemusterte Zugabteile aus dem Jahr 1990. Wir haben unseren Hippiecamper, sonst haetten wir vielleicht die Gelgenheit genutzt in einem Schlafwagen 500km entfernt vom naechsten Gleis zu uebernachten.
Es geht heute in die Undara Lavatunnel, wegen denen sind wir ja ueberhaupt hier. Bis vor wenigen Tagen wussten wir nicht einmal dass es so etwas gibt und nun machen wir einen grossen Umweg, um die groessten dieser Art zu sehen. Wir buchen ausnahmsweise eine gefuehrte Tour, da man auf eigene Faust nicht zu den Tunneln darf. Die Infos die wir vom Tourguide erhalten sind das Geld wert. Wir erfahren dass Australiens Berge seit Millionen von Jahren durch Erosion langsam verschwinden. Da keine neuen Berge entstehen wird Australien in ein paar Hundert Millionen Jahren nur noch eine Schippe Sand sein. Das wird dann kaum noch Touris anlocken, also beeilen mit dem Herkommen und anschauen bevor alles weg ist ;-)
Der Lavatunnel, den wir besuchen wurde erst vor 20 Jahren als groesster Lavatunnel erkannt. Die Besitzer des Areals (Rinderfarmer) hatten wohl keine Lust mehr Kuehe zu melken und waren so schlau den Staat davon zu ueberzeugen, dass hier ein Nationalpark her muss. Der Staat kaufte das Gelaende - die Farmer brauchen nicht mehr zu arbeiten und Australien hat eine Attraktion mehr auf der Landkarte - so laeuft das hier. Sobald etwas an einer Gegend selten, kurios oder sonstwie sehenswert ist wird ein Park daraus gemacht. Landschaft dafuer haben sie ja genug hier. In diesem Park befindet sich ausser den Lavahoehlen noch ein Trocken-Regenwald. Momentan gar nicht trocken da gerade die hoechste Flut seit 20 Jahren verzeichnet wird.
Durch die Regenzeit beschert uns das Grundwasser zwei herrlich klare Seen in den Hoehlen und in einem geht natuerlich Thomas auch schwimmen.
Weiter geht's, fast 500 km Richtung Suedwesten. Diesmal faehrt auch Alina ein gutes Stueck. Es gibt nur Savannen zu sehen, langsam wird es langweilig. Stundenlang nur Eukalkyptus und Gras.
Ausser ein paar Schlappohrkuehen, fuer die sich Alina begeistert und ein liebesbeduerftiger Kakadu an einer Tankstelle, der sich am liebsten nonstop von uns streicheln laesst - nichts zu sehen.
Wir kommen spaet in Townsville an und verplempern auch noch Zeit beim Einkaufen und bei McDonalds (wegen Internet). Danach stellen wir fest, dass wir wieder keinen Platz zum Schlafen haben. Die meisten Campingplaetze schliessen um 5.30. In der Stadt finden wir nichts und so muessen wir Richtung Sueden weiter fahren. Letztendlich finden wir einen Platz wo wir auch kochen koennen. Die Mossies waren schon vor uns da und wir werden eine Zeitung zum Totschlagen mit ins Bett nehmen. Moskitorepellent oder Ventilator wuerde auch helfen - haben wir aber auch heute wieder vergessen einzukaufen.
Eingestellt von T-A Travel 22.02.2009 10:58 PM Archiviert in Australien







