Reise blog von Travellerspoint

Feb 2009

Beachport --> Port Campbell

Great Ocean Road

sunny 30 °C
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Wir sind hier so um den 40. Breitengrad Sued - etwa die Hoehe von Portugal auf unserer Seite der Erdkugel. Deswegen wird es hier auch richtig kalt im Winter. Null Grad ist voellig normal und den eisigen Wind vom Meer jetzt im Spaetsommer haben wir schon kennen gelernt.

Ein Hoch auf Mcdonalds - ohne die FreeWIFI Zonen der Fastfoodkette waere das Blog ganz schoen teuer geworden. Heute mussten wir allerdings 300km fahren bis wir einen passenden gefunden hatten. Da sitzen wir jetzt und aktualisieren alles so weit es geht. In keinem gottverlassenen Winkel in Asien war es so schwer bezahlbaren Internetanschluss zu finden wie hier in Australien. Die Preise die hier fuer 1 Stunde Internetzugang verlangt werden sind haarstraeubend. Auf Kangoroo Island gab's keinen McDonald, da haben wir mit unserem schicken neuen Laptop ein wenig War-Driving gemacht und ein offenes WLAN gefunden und weidlich ausgenutzt. War irgendwie ziemlich konspirativ nachts im Auto sitzend das Blog zu aktualisieren. Vorgestern haben wir in Tanunda das gleiche gemacht, da waren wir erstens nicht erfolgreich und zweitens haben wir uns nach 15 min sehr unwohl gefuehlt. Im Schritt-Tempo durch die Wohngebiete ist irgendwie schon sehr auffaellig :-) Ohne den Lap waere es kaum noch moeglich auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Nur noch so koennen wir offline alles vorbereiten und brauchen dann nicht viel teure Online-Zeit um alles hoch zu laden.

Die heutige 2.Etappe geht immer entlang der Suedkueste und hat auf den ersten 300km keine besonderen Hoehepunkte. Die Landschaft wird gruener und es sieht aus wie an der Nordsee. Duenen und Gras, dann wieder Farmland und Wilder Westen Feeling.

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Spaeter wieder Kiefernwaelder und Buschland. Bei Cape Bridgewater dann ein kleines Highlight - Petrified Forest (ein versteinerter Wald der doch keiner ist) und Blowholes (Klippen durch die die Wellen hochschiessen)

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Am Nachmittag kommt dann der absolute Hoehepunkt der Suedkueste - die Great Ocean Road.

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Wir sind Superlative gewohnt, wenn es darum geht lokale Sehenswuerdigkeiten zu beschreiben. Aber "Great" ist eine totale Untertreibung.

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Diese Klippen und das Meer sind fantastisch, magisch - es fehlen die Worte. Am ehesten vergleichbar mit Portugals Algarve Steilkueste - nur eben groesser und schoener.

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An der Strasse gibt es viele Parkplaetze mit Ausichtspunkten und fast jeder ist sehenswert. Wir hoeren mit Aaahs und Oohs gar nicht mehr auf und merken, dass wir vor lauter Anhalten und Fotografieren das Tagesziel nicht erreichen werden. Dabei haben wir noch 3 Hoehepunkte auf den Programm, und erst 50 km der 300km Great Ocean Road.
Einer der Hoehepunkte ist die London Bridge, ja klar ist die hier! Leider ist einer der Boegen 1990 eingestuerzt waehrend sich auf der uebriggebliebenen "Insel" Leute befanden. Die mussten mit dem Hubschrauber gerettet werden. Wenigstens waren sie nicht auf der Bruecke. Und Hubschrauberfluege sind hier echt teuer, die Gratisrettung war praktisch ein Schnaeppchen!

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Die beruehmteste Formation nennt sich "12 Apostles" - sind nur noch 11 weil einer ist kuerzlich kollabiert ist. Irgendwie passiert dass hier oefters, hmm?

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Wie oben schon erwaehnt, wollten wir heute 100km weiter kommen. Als die Dunkelheit droht kehren wir um und bleiben in Port Campbell. Das hat uns schon auf dem Hinweg sehr gut gefallen. Alle Cabins auf dem Campingplatz sind ausgebucht und wir muessen in ein teures aber top ausgestattetes Motel gehen. Schlecht fuer's Budget - gut fuer's Wohlbefinden. Wir sind uns einig: Das schoenste Zimmer im ganzen Urlaub. Vollausgestattete Kueche, Plasmafernseher mit Kabel-TV, Badewanne, free WIFI - hier fehlt nichts. Wenn unsere daemlicher Kater noch hier waere, wuerden wir hier einziehen.

Eingestellt von T-A Travel 15.02.2009 8:34 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Barossa Valley --> Beachport

Good, Bad, Great

sunny 30 °C
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Die Weinprobe jetzt gehts los, fuer Alina die erste Weinprobe ueberhaupt. Nein nicht so..

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Ja so ists besser.

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Lange koennen wir uns wieder mal nicht aufhalten. 1. Thomas muss fahren und 2. ich vertrage wenig. Einen leckeren Portwein nehmen wir von den Gibsons mit. Die Gibson Vinery hat uns sehr gut gefallen.

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Malerisch gelegen, nette verrueckte Leute, toller Wein. Das Buch: "Good Wines, Bad Language, Great Vineyards" zeigt auf den Cover Mr. Gibson in lustiger Pose und viele andere Verrueckte Winzer aus Barossa Valley.

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Weiter ging es am Murray River entlang bis zur Suedkueste,

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Kurz vor dem Ziel Baechport sehen wir das erste Wombatschild. Da ich letztens einen auf Kanguruh gemacht habe, muss Thomas jetzt den Wombat machen. Und als naechtstes wird vor Golfern gewarnt.

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Beachport (unser Ziel fuer heute) ist anscheinend eine Surferhochburg nur nicht gerade jetzt, es ist wiedermal nichts los, wir bekommen gerademal in einem Takeaway-Imbiss etwas zu essen. Es ist wieder schweinekalt und daher ist hier auch kein Schwein zu sehen. Die sind alle woanders nur nicht hier. Da kalendarisch immer noch Hochseason ist, fragen wir uns wann die Hotels jemals halb ausgebucht sind.

500km auf der Strasse
waren das heute schon wieder. Zu hause in Deutschland ziemlich viel fuer eine Tagestour - ganz normal fuer hiesige Verhaeltnisse.

Eingestellt von T-A Travel 15.02.2009 8:17 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Adelaide --> Barossa Valley

Valentinstag

sunny 30 °C
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Seit Valentinstag haben wir 2 neue Begleiter (damit mann uns auch als Touris erkennt).

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Adelaide kommt ganz schoen kurz bei uns. Erstens verdreifacht Hertz den Preis unserer 4 Tage Reservierung auf 600 A$. Anstatt rumzustreiten, wenden wir uns an Europcar, und die koennen uns ein Auto ab 15.00 uhr anbieten. Da bleibt nicht viel Zeit fuer Adelaide. Laut Reisefuehrer gibt es hauptsaechlich kulturelle Sehenswuerdigkeiten. Das was man hier halt so darunter versteht. Nichts hier ist aelter als 200 Jahre und das entlockt uns Europaeren hoechstens ein : aah-ja - und das war's dann auch. Fuer euch ein Bild von unser Hauptversorger in Australien (Essen, Wifi, Kafee) und die Jugendrumtreib-Hauptstrasse von Adelaide, die Hindley Street.

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Damit ihr uns aber nicht fuer voellige Banausen haltet haben wir doch ein wenig Kultur fuer heute ins Programm gepackt. Es geht ins Barossa Valley - das Anbaugebiet des allerbesten australischen Weines.

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Viele Weinkeller gibt es dort zu besichtigen und man kann Verkostungstouren machen *hicks* - na das ist doch mal Kultur wie sie uns gefaellt. Wegen dem Hick-Hack mit unserem Mietwagen, kommen wir erst am spaeten Nachmittag in Tanunda an. 3000 Einwohner - das Zentrum der Weinkultur ist hier. Leider haben alle Weinkeller ab 17 Uhr geschlossen und das Tasting muss morgen statt finden. Alles andere ist irgendwie auch zu (obwohl Samstag ist) - das Nachtleben hier ist etwa so spannend wie auf einem Wertstoffhof.

Wir gehen schoen essen, zum ersten mal hier richtig in einem Restaurant, sonst gab's bisher in Australien nur Delis, oder Imbissbuden. Das Bestellen in den Lokalen laeuft meist anders als bei uns. Man bestellt an der Bar, muss es zahlen Essen wird serviert, Getraenke muss man selbst holen.

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Im Barossa hatten wir Riesenschnitzel, Ravioli und Wein.

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Gottseidank hatten wir es nicht weit zur Cabin.

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Eingestellt von T-A Travel 14.02.2009 3:21 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Kangaroo Island --> Adelaide

Seeloewentag

sunny 25 °C
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Genug vom Gejammer wegen der Kaelte, uns bedauert ja eh keiner. Die Insel zeigt uns heute am letzten Tag, dass es auch anders geht. Schoene 30 Grad und wolkenloser Himmel - perfekt. Vor diesem Hintergrund wirken die Straende hier erst richtig. Es sind die absolut schoensten die wir je gesehen haben. Ginge es nur um Sauberkeit und Feinsandigkeit dann koennte da nichts mit halten. Am liebsten wuerden wir eine Nacht am Strand verbringen auch die Temperatur passt, aber die Zeit nicht, Faehre ist schon gebucht. Wir schauen uns einfach eine Weile die Wellen an.

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Das Wasser ist traumhaft tuerkis und klar - fuer uns Weicheier allerdings selbst im Spaetsommer viel zu kalt. Wir ueberlassen das Baden den Robben.

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Seal Bay ist eine der Hauptattraktionen hier. Ein Strand mit einer Seeloewenkolonie die man (natuerlich unter fachkundiger Aufsicht) besuchen darf.

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Fast hautnah stehen wir zwischen den Tieren und die Kaempfe der 6-Zentner-Bullen sehen sehr gefaehrlich aus. Laut unserem Guide sind sie das auch. Man darf ihnen dabei auf keinen Fall in die Quere kommen, weil sie schneller sind als Menschen laufen koennen. (Stimmt nicht - wie ich aus eigener Erfahrung weiss. Auf Galapagos ist mir mal einer hinterher und ich war deutlich schneller als er :-))

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Ueber 700km haben sind wir nun in den 3 Tagen auf der Insel rum gefahren. Das Meiste davon auf Schotter. Jetzt reicht es uns und wir gammeln den Rest des Tages in Penneshaw am Hog Bay Beach und warten auf die Abfahrt unserer Faehre.

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Ankunft in Adelaide erst um halb elf. Wir haben natuerlich wieder kein Zimmer reserviert. Dummerweise hat das Hotel neben dem Busbahnhof geschlossen. Das hatte ich mir auf der Hinfahrt fuer die Uebernachtung ausgeguckt - Mist! Alle billigen Backpacker-Absteigen schliessen spaetestens um 10 Uhr (aha - das haette man einem auch mal sagen koennen). Es bleibt nur die Suche nach einem Hotel. Wir werden hin- und her geschickt und landen letztendlich in einem Hotel an der Vergnuegungsmeile von Adelaide. Auch nicht schlecht - das hatten wir gar nicht im Programm. Wo wir schon mal da sind, gehen wir nach dem Einchecken noch mal los und sehen uns an wie sich die oertliche Jugend so amusiert. Lange Schlangen vor dem Einlass der Discos - wie bei uns. Anders allerdings das Outfit der Maedels. Alles was laenger geht als mitte Oberschenkel ist zu lang. Minirock oder Hot-Pants sind das einzig zulaessige Kleidungsstueck. Egal ob die Beine es her geben oder nicht. Dazu duerfen die Stoeckelschuhe mit Riesenabsatzen nicht fehlen, egal ob man darauf laufen kann oder nicht. Spielt auch keine Rolle, die meisten sind sowieso breit und wir sind froh keine 20 mehr zu sein und da mithalten zu muessen.

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Eingestellt von T-A Travel 12.02.2009 2:02 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Kangaroo Island 3.Tag

bemerkenswerte Steine und noch mehr seltene Tiere

semi-overcast 22 °C
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Nach dieser saukalten Nacht mit Heizung und Extradecke auf der Flinders Farm muessen wir erst mal was ordentliches Fruehstuecken. Das Einzige in 40km Umkreis ist das Bistro des Besucherparks im Flinders Chase National Park. Dort bekommen wir Ruehreier und French Toast. Das muss dann reichen fuer den ganzen Tag im Park.
Vor 2 Jahren hat hier der Busch gebrannt und die Vegetation erholt sich gerade langsam davon.

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Wir fahren ganz an die Suedwestspitze der Insel und bestaunen die Felsformationen - "Remarkable Rocks"

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Ganz in der Naehe gibt es eine Pelzrobbenkolonie und einen Durchbruch in den Felsen - "Admirals Arch"

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Es geht immer noch dieser fiese, kalte Wind und es ist gut, dass alles sehr bequem mit dem Auto erreichbar ist. Mittags wird es dann endlich mal etwas waermer und wir laufen dann doch mal 1 Stunde einen Weg um die Snake Lagoon entlang am Rocky River runter zu einem voellig einsamen Traumstrand - Snug Bay.

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Ein schwarzer Schwan duempelt in einem der letzten Wasserbecken im Fluss.

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An der Suedkueste gibt es ausgedehnte schneeweisse Sandduenen - Little Sahara. Hatten wir schon in Vietnam, ist aber immer wieder schoen wie die Kinder drin rum zu springen.

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Dann noch eine Begegnung der ganz seltenen Art - ein Echidna oder Ameisenigel. Ein Saeugetier das Eier legt. Das hat der hier nicht gemacht - er war sauer weil er nicht fotografiert werden wollte und steckt den Kopf in den Sand.

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Den Ameisenigel zu sehen war ein riesen Glueck, ebenso der freilebenden Koala.

Eingestellt von T-A Travel 12.02.2009 1:11 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

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