Reise blog von Travellerspoint

Feb 2009

Kangaroo Island 2.Tag

Koala Tag

overcast 16 °C
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Es geht noch kaelter. 14 Grad am Morgen und wir kramen den Rest unserer warmen Sachen wieder heraus. Das ist ja wie Sommer in Schottland. Durch den Wind fuehlt sich das an wie 5 Grad oder so. Ich will wieder in die Sauna! Immerhin besser als jetzt in Deuschland, Gelle?

Was daheim an Tauben rumfliegt, sind hier Kakadus. Wir fahren mit unser Auto die Nordkueste entlang. Unsere Spaziergaenge an den Sehenswuerdigkeiten fallen sehr kurz aus. Im Outback sprang ich noch vorgestern wegen der Hitze schnell wieder ins Auto um mich abzukuehlen. Hier ist es umgekehrt - im Auto ist die Heizung aufgedreht.

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Die Landschaft ist hier so vielfaeltig, Sand oder Steinstraende, Wiesen, riesige Straeucher

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- Eukalyptuswalder die wie Maerchenwaelder aussehen.

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Mehrere Traumstraende finden wir auf unsere Fahrt. Hier kann man eine Mini-Strandhuette bestehend aus nur einer Essecke mieten und dort mit super Aussicht feiern.

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Wenn mann nur kurz Brotzeit machen oder grillen moechte, findet man ueberall in Australien ueberdachte Plaetze mit Gasgrill. Den nach Surfen und Kricket kommt fuer die Australier direkt das Barbecue. Und der Staat scheint es zu finanzieren. Den Schoensten Strand gab es am Scotts Cove.

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An manchen Straende hinterlassen wir als Einzige fuer heute unsere Spuren im Sand.

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Wir haben gelesen, dass es auf dieser Insel wohl am einfachsten sein wird freilebende Koalas zu sehen. Bei den vielen Eukalyptusbaeumen die es hier gibt, glaube ich nicht daran. Aber ich beobachte die Baeume genau. Und siehe da!!

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Ich bin soo ueberglucklich und Thomas ist ganz erstaunt, dass ich den Koala zuerst gesehen habe und wie ich in der Zeit einen Blick fuer Tiere bekommen habe. Koalas sollen wie 20 kg schwere Hustenbonbons riechen, da sie nur Eukalyptus fressen. So nah sind wir diesem nicht gekommen. Aber ich kann euch sagen sie bestehen nur aus Kopf und dickem Hintern und das macht sie so unglaublich suess! Es gibt hier noch den Wombat (deutsch uebersetzt den Plumpbeutler) der besteht wirklich nur aus dickem Hintern. Haben den aber bisher nur im Zoo gesehen. Weitere Tiersichtungen heute: mehrere Seeadler (3m Fluegelspannweite), ein schwerhoeriger Waran der erst nach mehrmaliger Aufforderung die Strasse verlaesst.

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wir sehen leider auch heute viele ueberfahrene Tiere. Kanguruhs, einen Waran und sogar eine Schlange. Bei den ganzen Kadavern am Strassenrand vergeht einem die Freude am Fahren.

Der letzte Stopp der Leuchtturm am Westende der Insel - eine tolle Klippenaussicht

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Unser erstes freilebende Kanguruh zum Greifen nahEDer hat keine keine Angst vor uns, er sieht sogar so aus als ob er denkt: "Man cool meine erste Rumaenin."

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Eine schoene Cabin auf einer Farm im Naturschutzgebiet - unser heutiger Schlafplatz.

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Da hoppelt ein noch groesseres Kanguruh vor unserer Haustuer, leider zu schnell fuer ein Foto. Unser Abendprogramm: Heizung an, ein wenig lesen und frueh ins Bett. Bei der Kaelte bleibt nichts anderes zu tun.

Eingestellt von T-A Travel 12.02.2009 1:10 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Alice Springs --> Adelaide --> Kangaroo Island

Temperatursturz!

sunny 40 °C
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Der Flug ueber die Rote Mitte Australiens ist wieder mal einen Fensterplatz wert.

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Ein Temperatursturz von 20 Grad erwartet uns am Flughafen in Adelaide. Die Hitzewelle die hier noch bis gestern fuer Rekorde sorgte ist vorbei. Wir frieren bei nur 20 Grad. Die Stadt durchqueren wir heute nur - es geht direkt weiter nach Kangoroo Island. Wir sind wieder mal sehr schnell unterwegs, so schnell dass wir Anreise, Unterkunft und Transport am Zielort kaum noch planen koennen. Bus und Faehre nach Kangoroo Island buchen wir schnell noch am Flughafen in Adelaide. Dabei stellt sich raus dass wir wegen der 1 Stunde Zeitverschiebung den letzten Bus zur letzten Faehre heute nur noch dann knapp erwischen, wenn wir ein Taxi nehmen. Den Mietwagen auf der Insel haben wir gestern auf den letztgen Druecker per Internet gebucht. Unterkunft haben wir keine - das wird sich finden, zur Not schlafen wir halt im Auto. Ankunft Adelaide Flughafen, Gepaeckausgabe, Bus und Faehre nach KI(Kangoroo Island) - mich erinnert das Ganze an Hanoi. Dort kamen wir auch an und sind im Dauerlauf sofort weiter Richtung Halong Bay. Auf der Busfahrt zu Faehre sehen wir tatsaechlich eine ganze Kanguruhherde auf einer Wiese neben der Landstrasse. Die Ueberfahrt erinnert an die Faehre nach England, das Wetter langsam auch. Die Sonne ist komplett weg, und der Wind tut sein Uebriges, es regnet, die Temperatur sinkt, wir ziehen Jacken und Pullover an. In KI erwartet uns ein Angestellter der Mietwagenfirma mit einem Schild mit unserem Namen drauf (das hatten wir seit Seam Reap nicht mehr). Toller Service! Es sieht hier wie an der englischen Kueste aus.Sda kommt uns ein unwiederstehlicher Duft von Fish und Chips entgegen. Eine ausgewanderte Englaenderin mit Fish&Chips-Bude versogt uns mit den lecker warmen Essen. Das einzige was nach Australien aussieht sind die Hinweischilder. Das hat uns am besten gefallen.

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Dann muessen wir losfahren, nach Sonnenuntergang ist man hier nicht versichert es gibt zu viele Unfaelle mit Kanguruhs. 50km weiter zur Inselhauptstadt Kingscote, dort haben wir die besten Chancen auf ein Zimmer fuer die Nacht. Am Strassenrand liegen viele tote Kangoroos, kein schoener Anblick. Selten sind die hier scheinbar nicht.
Es regnet teilweise und manchmal kommt noch die Sonne durch. Die Strassen durch Eukalyptuswaelder haben einen eigenen Charme. Der Sonnenuntergang beschert uns noch ein paar schoene Bilder

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Wir uebernachten in einem typisch Australischen Hotel. Hier steigen normal nur Einheimisch ab und in der zugehoerigen Bar treffen wir dann auf die Eingeborenen der Insel bei ihren ueblichen Zeitvertreib: Darts und Bier.

Eingestellt von T-A Travel 08.02.2009 3:15 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Alice Springs 2.Tag

Freude am Fahren und das erste Wallaby!

sunny 40 °C
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Simpsons Gap, Standleys Chasm, Ellery Creek Big Hole, Glen Helen Gorge heissen die Felsformationen die wir heute sehen. Das Wasser schnitzt hier in der Wueste eine grandiose Landschaft aus den Felsen. Jetzt in der Trockenzeit bleiben nur harmlose Tuempel, schoen zum Baden - kaum vorstellbar was hier nach einem Wolkenbruch los ist.

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Gleich morgens an der ersten Station ist es dann soweit, der erste freilebende Hoppelbeutler kommt kurz ins Bild. Ein Schwarzfuss-Felsenkanguruh ergreift verschreckt die Flucht, als wir den Fussweg zum Simpsons Gap gehen. Zu schnell verschwunden fuer ein Foto, aber der Bann ist gebrochen.

Dir roten Waende des Chasm, sind trotz Hitze eine Kletterpartie wert. Zwischen den Felsspalten kann man endlos rumlaufen

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Autofahren in Deutschland macht ja schon lange keinen Spass mehr. Hier kann man die Freude am Fahren wieder entdecken. Kaum laestige Verkehrsschilder und im Schnitt ein Auto pro Stunde das einem begegnet. Die fantastische Landschaft aendert sich staendig und man koennte permanent stehenbleiben, um die Strasse und die Umgebung zu fotog rafieren. Allerdings schlaegt einem bei jedem Stop die unglaubliche Hitze des Outbacks entgegen, so dass wir lieber im Aircon-Bereich unseres Autos bleiben.

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Letztes Bild schoen zu sehen ein Baum mitten auf der Strasse, hier wird die Strasse drumherumgebaut.

Gegen abend sehe ich noch ein Wallaby das sofort abhaut als es mich sieht, Alina hat es leider verpasst. Heute ist trotzdem der Tag der Tiere. Wildpferde, Papageien und ein Dingo, keine Schlangen, etliche Echsen.

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Rund um die Wasserloecher ist es hier mitten in der Wueste erstaunlich gruen. Sogar Schilf kann sich hier halten.

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Letzter Abend in Alice Springs, oder The Alice wie es die Aussies liebevoll nennen. Nach einer Pizza und einem Glas Wein, sind wir wieder total fertig, das Klettern in der Hitze macht sich bemerkbar.

Eingestellt von T-A Travel 08.02.2009 3:14 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Kings Canyon --> Alice Springs

Wo sind die Kanguruhs?

sunny 40 °C
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Schon wieder frueh aufstehen, es geht einfach nicht anders. Bei 40Grad jeden Tag ab Mittag muss man mit dem was man ansehen willl frueh fertig sein. Der "Rim Walk" um den Kings Canyon ist mit 3-4 Stunden veranschlagt. Viel rauf und runter ueber die Felsen und dabei wenig Schatten. Heute am vorletzten Tag im Outback haben wir Fliegennetze, die waeren von Anfang an eine gute Investition gewesen.
Der Kings Canyon ist absolut sehenswert - die australische Version des Grand Canyon. Der Aufstieg bis oben ist anstrengend, aber hat noch mehr Funfaktor als der Uluru. Wenn man oben ist gibt es riesige Plateaus zum rumlaufen, bestaunen, weiterklettern. Eine genau so grandiose, aber ganz andere Aussicht als am Uluru. Das Rot der Felsen ist viel dunkler, es gibt Bruecken ueber den Abgrund, einen Garden Eden imTal des Canyons und sogar Fossilien aus Zeiten als das hier ein grosser See war.

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Wer sich traut hat oft einen grandiosen Blick ueber die Kante der Felsen nach unten. Der eine macht es in der Krabbel-zur-Kante-Technik (da Hoehenangst in Kantennaehe), Thomas steht lieber am Rand des Abgrunds. (Angeber!)

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Ein paar Eukalyptusbaeume trotzen der Trockenheit und sind mit der weissen Rinde ein schoener Kontrast zu den roten Felsen.Diese Bilder sind alle vom oberen Plateau des Canyons.

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Auf halbem Weg um den Canyon fuehrt eine Holztreppe runter zum Wasserloch und einem erfrischenden Bad.

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Nach dem Bad kommt der letzte Part auf dem Dach des Canyons, und jetzt ist es verdammt heiss. Kaum noch Schatten, der Funfaktor und unsere Wasservorraete sinken in der letzten dreiviertel Stunde auf Null. Jetzt macht nur noch die Klimaanlage im Auto Spass. Um 11 Uhr sind wir rum um den Canyon und fluechten vor der Hitze und den Fliegen ins Auto. Fast 500km haben wir nach Alice Springs vor uns. Dieser Ort liegt ziemlich genau in der Mitte von Australien (oder O'schtrelja wie man hier sagt). Es gaebe zwar auch einen kuerzeren Weg dorthin, aber den darf man nur mit Allrad und viel Bodenfreiheit nach Erhalt einer Genehmigung befahren. Ham wir alles nicht, also dann halt aussen rum. Die Aircon des Wagens kommt kaum gegen die Hitze an. Nach 4 Stunden Wandern und 5 Stunden Fahrt haben wir Lust auf ein anstaendiges Hotel mit Pool und eigenem Bad. Das erste Mal uebrigens seit wir hier sind leisten wir uns diesen "Luxus". Zum Weggehen sind wir zu muede. Nun sind wir insgesamt ca. 1000km durchs Outback gekurvt, aber Kanguruhs haben wir immer noch nicht gesehen. Wenn Alina die Achtung-Kanguruh-Schilder sieht ist sie hellwach und durchforstet mit den Augen das Outback. Beim letzten Schild macht sie gefrustet selbst einen auf Kanguruh.

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Im Suedosten Australiens gibt es zur Zeit die schlimmsten Braende seit Jahren. Der australische Sommer ist auf dem Hoehepunkt und es gibt All-Time-Rekordtemperaturen. In Melbourne ueber 46 Grad, um Sydney herum sind seit Tagen ueber 40 Grad. Als wir dort waren, war es nicht annaehrend so heiss, nach Melbourne kommen wir in gut einer Woche. Hoffentlich ist es bis dahin kuehler. Auch wenn wir in den Brandregionen nicht unterwegs sind, bekommen wir die tragischen Meldungen durch die Nachrichten mit. Schon ueber 200 Tote. Der Mann der trotz verbranntem Haus seine Katze retten konnte und uebergluecklich war, hat uns am meisten beeindruckt. Am Ende zeahlen doch nur die Lieben, alles andere kann man kaufen.

Eingestellt von T-A Travel 08.02.2009 3:53 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Uluru --> Kings Canyon

Auffi muass I! - Warum muss man da eigentlich rauf?

sunny 40 °C
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Wir sind noch frueher als gestern aufgestanden, um 5.30 warten wir am Fusse des Uluru, gespannt ob der Ranger den Aufgang frei gibt. Um 6.05 wird der Weg freigegeben und wir freuen uns sehr kurz - bis die ersten Fliegen uns umfliegen. Dieser Aufgang sieht von unten laecherlich aus, bereits nach wenigen Meter merken wir, dass es nicht so ist. Es ist das erste Mal dass auch Thomas feste Schuhe anstatt seinen Schlappen bevorzugt. Die braucht man auch, sowie die Kette zum fetshalten oder hochziehen. Ich bin noch nichtmal auf der Haelfte angekommen und wollte bis dahin schon 3 mal aufgeben. Man sieht auch schlecht wie weit es noch ist. Es ist der antrengendste Aufstieg den ich jemals gemacht habe, wegen der Fliegen nur mit extrem kurzen Pausen. Wir haben gestern keine Fliegennetze mehr bekommen, und die Fliegen treiben einen in den Wahnsinn. Das einzige was dagegen hilft, ist in Bewegung zu bleiben und staendig vor dem Gesicht wedeln, was schlecht geht, wenn man sich auch noch festhalten muss.

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Irgendwie sind wir am ersten "Plataeu" angelangt, Thomas will weiter. Wir sind schon verdammt hoch, die Aussicht ist fantastisch. Da die Sonne auf der anderen Seite steht, sehen wir unter uns den riesigen Schatten den der Uluru wirft. Am Horizont die 40 km entfernten Olgas.

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Jetzt kommt das letzte Stueckchen Kette, ohne das man gar nicht rauf koennte. Ich ziehe mich daran hoch und sage Thomas, dass ich genug habe. Die Aussicht ist so toll, warum sollen wir noch hoeher? Was soll es da schon Besseres zu sehen geben? Irgendwie ueberredet er mich doch weiterzugehen. Immer schoen auf dem Strich gehen.

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Ich habe Angst vor dem steilen Abstieg in totaler Hitze und veranschlage dafuer die doppelte Zeit wie fuer den Aufstieg. Wir kommen am zweiten Plataeu an und sind tastsaechlich oben. Hier sieht man auf der anderen Seite die Sonne. Um euch mal das Gefuehl zu geben wir hoch es ist Bild rechts, der kleine Weisse Punkt ist ein Touri-Bus.

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Wahnsinn - es geht noch hoeher und nach links auf dem Dach des Uluru. Mir wird auf einmal klar warum mann wirklich hoch muss - es ist unglaublich hier - leider kann man das Gefuehl auf den Bildern nicht einfangen.

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Wir trinken 1 Wasserflasche aus und machen uns auf den Rueckweg. Wir haetten auf dem Plateau noch weiter gehen koennen, haben uns aber aus Zeitmangel dagegen entschieden. Der Abstieg geht viel einfacher und schneller als gedacht. Heute in aller frueh gab es kaum Leute die hoch wollten, jetzt ist quasi Rush Hour. Haetten wir gewusst dass der Abstieg so einfach ist, waeren wir noch oben geblieben und rumgelaufen, Jetzt aergern wir uns schon ein wenig. Den total erschoepften Aufsteigern die uns auf dem Weg nach unten begegnen machen wir Mut. Egal ob Japaner, Chinesen, Russen, Franzosen, die Frage der Fragen ist: Wie weit ist es noch?
Die letzten Meter vom Abstieg merkt man ziemlich in den Knien. Um 8 sind wir wieder unten und wundern uns, dass noch einer nach oben will. Kurz nach 8 wird der Aufgang wegen der aufkommenden Hitze des Tages gesperrt. Schon ueber 30 Menschen sind am Uluru gestorben - die meisten wegen der Hitze.

Wir duschen, checken aus und machen uns auf den Weg zum Kings Canyon ca 250 km spater durch eine unglaubliche Landschaft erreichen wir den Canyon. Wir haben bestimmt nicht mehr als 10 Autos gesehen, leider keine Kanguruhs.

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Den kleinen Walk koennen wir in der Hitze noch machen. Zwischen den Felsweanden koennen wir das laengst ausgetrocknete Flussbett sehen.

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Wir schaeuen uns unten alles an was wir morgen von oben bewundern werden.

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Von unserer Camping Lodge gibt es einen Sonnenuntergangs-Boardwalk

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mit fantastischer Aussicht auf den Kings Canyon.

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Das Einzige was ich in Australien nicht sehen will (im Gegensatrz zu Thomas) sind Schlangen, denn hier gibt es viele giftige. Gestern abend auf der Campingplatz Damentoilette - eine Schlange. Ich bin zwar nicht so panisch wie andere Frauen die nur noch in Begleitung ihrer genervten Maenner zu Toilette gehen, aber ich haette wirklich gerne auf diese Begegnung verzichtet. Ich warte noch sehnsuechtig auf das ersten freilebenden Kaenguruh und vielleicht ein paar Koalas. Es gibt so viele Kanguruhs hier, dass diese als Plage gelten. Es gibt auch zu viele von den Europaern eingefuehrten Dingos und Kaninchen. Kaninchen habe ich abends schoen oefter gesehen.

Als wir am Ende des Tages wiieder am Wasserloch der Einheimischen (Buschbar) sitzen kommt kurze Zeit spaeter dieser Dingo vorbei - der war allerdings harmlos.

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Eingestellt von T-A Travel 08.02.2009 12:48 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

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