Reise blog von Travellerspoint

Mrz 2009

Big Island (Hawai'i) 2.Tag

Mr. Lava Lover

rain 23 °C
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Gestern haben wir von dem teuren Einkauf erzaehlt. Thomas der Lava Lover haelt die 5 Euro Mango fuer euch hoch. Gesichtsausdruck sagt wie guenstig er die Mango findet.

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Heute war wieder mal Waschtag dringend notwendig. Deswegen sind wir nach dem Fruehstueck nach Pahoa , denn dort gibt's nen Waschsalon. Pahoa ist ein Zoo voller Hippies aus den 60ern und deren Nachfahren. Das Angebot ist der Kundschaft angepasst. Bioladen, Internetcafe mit makrobiotischem Kaffee und Zigarettendrehpapier im Sonderangebot *zwinker*

Kilauea ist zur Zeit der produktivste Vulkan auf der Erde. Seit 25 Jahren spuckt er und die Lava laeuft bergab ins Meer. Die Dampfwolke sieht man kilometerweit. Diese Stelle kann zur Zeit wegen giftiger Gase nicht besucht werden. Wir begnuegen uns heute mit den alten, kalten Lavafeldern.

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Graue Lava - Flechten und Farne sind die ersten die den neuen Lebensraum erobern

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Der "Lava Tree National Park" mit fantastischen Baeumen.

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Wie mag es wohl bei Sonne aussehen? Immer wieder entdeckt man einen Lavatree. Die Lava umfliesst lebende Baeume und nachdem die Baume abgestorben und verrottet sind bleiben diese steinernen Huellen uebrig. Innen sind sie hohl.

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Wie gigantisch die Baeume sind zeigt das naechste Foto. Thomas zum Groessenvergleich unten links.

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Die Strasse zum Krater geht auf ueber 1000 Meter hoch. Es ist nebelig und regnet Bindfaeden. Kalt wird's auch. Echt schade um die schoene Aussicht.

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Eingestellt von T-A Travel 17.03.2009 10:20 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Honolulu (Oahu) --> Hilo (Big Island/Hawai'i)

gewusst wie und wo

semi-overcast 28 °C
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Big Island (alte Bezeichnung Hawai'i) ist nicht die Insel auf der man ankommt wenn man in Hawaii ankommt. Das ist naemlich Oahu..alles klar? Die Hauptstadt von Hawaii ist Honolulu, die Hauptstadt von Hawai'i ist Hilo. Nicht des Ex-Kanzlers Ex-Frau (das war Hilu) sondern der nasseste Ort der Welt.
Allerdings nur knapp - man streitet sich mit irgendeinem Kaff in Indien um den Titel wer die meisten Regentage pro Jahr hat. So schlimm sind die deutschen Sommer scheinbar doch nicht.

Zum Fruehstueck treffen wir uns mit dem deutschen Paar das wir letzte Woche in aus Fidschi getroffen haben. Kein Problem dank Internet und ausserdem ist die Welt ein Dorf. Gestern haben wir ein mittelmaessiges Fruehstueck fuer 30$ gehabt. Heute sind wir bei knapp 16$ gelandet. Mit einem Bueffet, dass das von gestern arm aussehen laesst. Das Einzige was wir nicht hatten waren Kellner die dich staendig fragen ob du noch was willst und ob alles ok ist. Das hat gestern eher genervt. "One pence more gives you first class", sagte mal einer. Das stimmt nicht immer, sich auszukennen ist "first class for less".

Dann geht's schon wieder mal an's Packen, Abflug nach Hilo/Big Island um 13:30. Mit dem Flughafenshuttle noch mal vorbei am Waikiki Beach. Ist wirklich nicht sehr schoen, wir raetseln wie dieser Strand zu diesem tollen Ruf gekommen ist. Aber aehnlich wie das Hofbraeuhaus in Muenchen muss man als Japaner dort gewesen sein. Waikiki Beach ist fest in japanischer Hand.

Der Flieger hat Verspaetung. :-( .
Der Flug selbst ist klasse, wir sehen Molokai und Maui aus der Vogelperspektive.
Wir haben wieder einen Mietwagen. Andere Formen des Transportes gibt es hier auf der Insel kaum. Unser Domizil fuer die naechste Woche ist eine Privatunterkunft in der Naehe von Pahoa. Es ist ein Anbau, sieht von aussen aus wie ein Gartenhaus, ist aber mit Kueche usw. voll eingerichtet. Die Vermieterin, eine aeltere Dame, ueberschuettet uns mit Broschueren und Informationen ueber Big Island. Allein das zu lesen wuerde eine Woche dauern.
Heute ist es schon zu spaet fur Exkursionen in die Umgebung. Wir muessen nur noch etwas fuer morgen zum Fruehstueck einkaufen - die All-Inclusive-Zeiten von Fidschi sind vorbei, wir sind wieder Selbstversorger. Boah! ist das teuer hier im Supermarkt. Wie koennen sich die Leute hier das nur leisten? Das Billigste ist erstaunlicherweise Fleisch - Salat und Beilagen sind unverschaemt teuer.

Eingestellt von T-A Travel 17.03.2009 12:09 AM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Fidschi --> Honolulu (Hawaii)

2 mal gestern?

sunny 28 °C
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Aloha! Abends um 10 Uhr in Fidschi abgeflogen und morgens um 6 Uhr am selben Tag in Hawaii angekommen. Wie das geht? Ein Flug ueber die Datumsgrenze macht's moeglich. Den 15.3. duerfen wir gleich 2 mal erleben. Das ist die Belohnung dafuer, dass uns auf der gesamten Reise nach Osten immer wieder Stunden geklaut wurden. Zunaechst erleben wir denn Tag auf Fidschi. Der morgendliche Sturm hat sich verzogen und wir sind sicher auf der Hauptinsel angekommen. Wir sassen noch einige Stunden in der Marina von Fidschi und haben uns im Netz verklickert. Den Blog fertig machen, ein Paar Buchungen bestaetigen usw. Einen letzten tollen Suedsee-Sonnenuntergang haben wir gesehen,

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Danach brachte uns das Taxi zum Flughafen. Die Strassen hier haben den Namen nicht verdient und die 20km werden eine bandscheibenerschuetternde Holperfahrt von einer halben Stunde. Die Stossdaempfer hatte der Fahrer wohl vorsichtshalber entfernt um sie vor Schaden zu bewahren. Waehrend wir so auf der Rueckbank herumdotzen unterhaelt er uns mit seiner Lebensgeschichte. So vergeht auch die Zeit.
Um 21:00 Uhr gibt es am Gate ein Abschiedslied. Hier wird immer gesungen und zwar 3 Lieder nonstop. Jedes enthaelt (mehrfach) das Wort "Bula". Das ist irgendwie das schoene an Fidschi, die singen wenn du ankommst, wenn du wieder gehst, und auch waehrend du da bist - daher 3 Lieder. Puenktlich Abflug mit Ziel Honolulu
Ankunft Honolulu - Oahu, am 15.03 um 5.35 Uhr. 2 Stunden weg, aber einen Tag dazu. Irgendwie witzig.
Es ist noch dunkel. Die Amis machen kein Stress bei der Einreise, wir haben uns das schlimmer vorgestellt.
Hawaii ist unfreundlich zu uns und begruesst uns mit kuehlem Regenwetter. :-(
Geld abheben am ATM, Shuttlebus zum Hotel - Routine. Es ist 7:00 Uhr, das Hotel hat noch kein Zimmer fuer uns. Fruehstuecken und Japaner bei den ersten Surfversuchen beobachten ist angesagt. Laut mein Tauchlehrer koennen Japaner gar nicht schwimmen, das mit dem Surfen sieht auch witzig aus. Die Wellen sind winzig daher sind alle ohne Veilchen aus dem Wasser gekommen. (Wink mit Surfbrettpfahl hehe) Egal ich denke das Surfen lassen wir hier sein, es ist nicht so warm wie in der Suedsee. Vielleicht gehen wir tauchen oder golfen.

Der Duke hat auf das Surfen erfunden, war Olympiaschwimmeister und wird hier in Waikiki verehrt.

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Wir sehen uns ein wenig die City an. Hier lauft jeder mit dem Surfbrett uber die Strasse, sogar das Feuerwehhrauto hat ein Surfbrett dabei.

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Die eine Seite von Hawaii sind die StraEnde, die andere Seite die fantastischen Berge. Schoene Blumen,

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ein schoener Regenbogen, alles wird uns heute geboten.

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Wir haben uns schon gewundert was die vielen Asiaten in traditioneller Verkleidung hier treiben. Es hat sich schnell aufgeklaert. Heute fand eine Parade statt und viele (meist Japaner) sind extra deswegen hergereist. Die Navy ist auch da.

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Nachteil - hier leben viele Menschen auf der Strasse, mann erschrickt direkt. Schattenseiten von Hawaii.

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Wir haben ein schoenes Hotel, unser Zimmer ist im 18. Stock. Die Aussicht bei Nacht noch besser als bei Tag. Wir sind heute ganz schoen viel gelatscht. Nachtleben faellt aus, 2 mal der selbe Tag und kein Schlaf in der Nacht im FLugzeug, das reicht. Morgen geht es mit dem Flieger weiter nach Big Island.

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Eingestellt von T-A Travel 15.03.2009 1:08 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Nadi --> Bounty Island

Ein Taucher der nicht taucht taucht nichts

sunny 32 °C
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Wir haben 4 -5 Tage Bounty Island gebucht. Da wird man mit dem Boot abgeholt und das letzte Stueck geht es mit dem Glasbodenboot ueber's Riff. Das Wasser ist super-klar, das macht Lust auf Schnorcheln.

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Hier gefaellt's uns gleich viel besser als auf Mana Island. Weniger Regeln. Beim Essen ist noch alles da, auch wenn man 10 Minuten zu spaet kommt. Die Anlage, das Zimmer, das Essen, auch das Publikum ist besser. Kostet zwar eine Stange mehr als das andere Hotel, aber man goennt sich ja sonst nichts ;-)
Ein Gang rund um unser neues Insel-Paradies dauert 15-20 Minuten. Wir haben wieder Aircon und Moskitonetz d.h. weder Moskito oder die Morgenhitze wird unser Schlaf stoeren. Im letzten Hotel gab es Strom nur bis um 6 Uhr morgens, dann fiel der Ventilator aus und kurz danach war es so warm dass man nicht mehr weiter schlafen konnte. Wasser gab es dafuer nur bis Mitternacht - nix mit Duschen nach einem naechtlichen Schwimmausflug in die Bucht.

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Natuerlich gibt es hier auch wieder einen Tauchshop mit Schule. Gibt es einen schoeneren Ort um Tauchen zu lernen als auf einer Suedseeinsel in glasklarem, bieslwarmem Wasser? Wohl kaum. Auf diese Weise ueberzeugt versucht Alina es nach dem Debakel in Indonesien letztes Jahr nun ein zweites Mal. Da am ersten Tag keine andere Schueler da sind hat sie Einzelunterricht und der Tauchlehrer Mick ist ihr viel sympatischer als der letzte. Gleich mal die erste Lektion im Hotelpool.

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Ich haenge in der Zeit an der Poolbar ab und dokumetiere alles fuer die Nachwelt. Die Poolstunde ist eigentlich nur zur Wiederholung gedacht, noch lacht sie...

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Drei Stunden spaeter nach Ende der Lektionen lacht sie immer noch - das war letztes Mal anders.

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Bounty Island 2.Tag
Hai-light

Programmaenderung - statt einer weiteren Lektion im Swimming-Pool soll es heute direkt raus ins tiefe Wasser gehen. Alina wird leicht blass - 12 Meter sind angesagt da bekommt sie erstmal Magenkreampfe, das ist ihr ein wenig zu tief. Fun-Dive nennt sich das. Einfach nur Tauchen ohne irgendwelche bloeden Uebungen.

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Tauchgang vom Boot aus heisst hier Rolle rueckwaerts ins Wasser. Das Boot ist zu kleine fuer andere Methoden samt Ausruestung zu Wasser zu kommen. Ein mentales Problem. Alina denkt an ihren Bungee-Sprung und laesst sich fallen. *platsch* Der Tauchlehrer hat einen weiteren Anfaenger dabei, daher tauche ich zur moralischen Unterstuetzung auch mit. So hat Alina immer jemand der zu 100% auf sie aufpassen kann. Ist aber ueberhaupt nicht notwendig. Nach den ueblichen Problemen aller Anfaenger (Druckausgleich und Tarierung) wird es dann auch ein Fun-Dive. Gleich zu Anfang ein Hai-Light. Ein mittelgrosser Weissspitzenriffhai wohnt hier und zieht vor uns seine Kreise. Unverschaemtes Glueck sag ich mal, gleich beim ersten Tauchgang einen Hai zu sehen. Andere brauchen dafuer zig Tauchgaenge. Alina fuerchtet sich auch gar nicht, weil der Hai nur so gross ist wie sie selbst.
Ich fand es echt super, mein erster Tachgang voll mit Papagaifischen, Nemos, fette Seesterne und dem Hai. Ich habe zwar schon vieles davon beim Schnorcheln gesehen, aber beim Tauchen ist es voellig anders. Das letzte Mal in Indonesien hatte ich Alptraeume vor dem tiefen Dive. Diesmal keine Alptraeume aber viel Spass. Romantisch ist es auch, haendchenhaltend tauchen.

Heute kamen zwei weitere Tauchanfaengerinnen dazu. Im Pool gab es nochmal einen Tauchgang. Uebungen wurden wiederholt. Ich konnte sehen wie die beiden Maedels bei Maske abnehmen unter Wasser die selben panischen Grimmassen machten wie ich. Da ich Zeit hatte, habe ich die Maske ab, Maske wieder drauf, Maske unter Wasser ausblasen, tarieren usw geuebt - immer und immer wieder. Mick der Tauchlehrer war so zufrieden, ich musste die meisten Sachen gar nicht wiederholen.
Abends Theorie *baehhh* 5 Kapitel muss man zuerst alleine, dann mit dem Tauchlehrer durchgehen. Dann gibt es noch einen schriftlichen Test. Thomas hat mir die Cocktails gestrichen es gibt nur was nach einem fertigen Kapitel. *grmpf*

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Diesmal gibt es die Theorie nur auf englisch. In diesen "Urlaub" habe ich auch mehrere englische Buecher gelesen aber alles easy beach reading - leichte Kost. Das Tauchbuch hat schwierige technische sogar medizinische Begriffe, Thomas uebersetzt wo es sein muss.

3.Tag Bounty

Wieder eine Poolsession aber ohne mich, da Mike zufrieden mit meinen Leistungen ist. Also geht es ins Meer, die Uebungen muessen in 8 Meter Tiefe wiederholt werden. Ich werde kurz panisch beim Maske abnehmen, aber ich habe es hinbekommen. Thomas hat viel Zeit er sonnt sich nonstop.

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Abends wieder lernen fuer mich. Ich bin so muede, falle nach dem Essen direkt ins Bett. Von den Nachtaktiviteaten an der Bar hier bekommen wir beide nichts mit.

4.Tag Bounty
Desaster!

Der Tag fing irgendwie schon seltsam an. Beim morgendlichen Spaziergang um die Insel habe ich Muscheln gesammelt, ein paar Bilder geschossen

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und bin auf die Schnauze geflogen. Auf der anderen Seite der Insel ist ein Teil mit Steinplatten bedeckt, bei Flut sind diese unter Wasser, bei Ebbe sehr rutschig. Beim Bewundern der schoenen Insel machte es platsch und ich bin seitlich auf die besagten Steinplatten geknallt. AUA!. Seit unseren Campertagen plagen mich Schulterschmerzen. Seit dem Sturz sind diese verstaerkt wieder da. Ich komme daher zu spaet zur Theoriestunde. Es gibt heute zwei Tauchgaenge. Thomas kommt zur moralischen Unterstuetzung mit. Der erste Tauchgang ist furchtbar. Ich habe Pobleme mit dem Druckausgleich im Ohr und puste wie eine Irre durch die Nase, hoere Gerausche die ich vorher nicht gehoert habe und bin der festen Meinung mit der Ausruestung stimmt was nicht. Atmen geht auch nicht so gut wie gestern, Mike stellt mir den Regulator beser ein. Beim Maske durchfluten und ausblasen bekomme ich Salzwasser in die Nase. Maske ganz ausziehen verweigere ich. Egal, heute Nachmittag werden wir noch mal tauchen und es wiederholen. Obwohl alles scheisse ist, bleibe ich aber unten und mache wenigstens alle anderen Uebungen.

Der Nachmittagstauchgang wurde noch schlimmer als der Morgentauchgang. Jetzt traue ich mich das mit der Maske gar nicht mehr. Ich soll es an der Oberflaeche versuchen. Das wird ein Krampf. Unter Wasser schaffe ich es noch gerade so ein paar Uebungen zu machen, bekomme staendig Wasser in die Nase und kaempfe Unterwasser die ganze Zeit mit der Ausruestung. Meine Nase ist ganz wund von den Druckausgleichversuchen, ich bin total verkrampft. Die Selbstsicherheit von gestern ist weg, nur wohin?

Abends gehe ich mit Maske und Schnorchel in den Pool und uebe alles in Ruhe.

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Siehe da, es geht wieder. Im Meer mache ich im flachen Wasser zwei Versuche klappt auch. Augen, Nase, Lippen sind ganz wund und brennen im Meerwasser daher bleibt bei den zwei Versuchen. Mick und Thomas bauen mich auf, nachdem sie sich ueber mich und meine Fragen lustig gemacht haben. Merke ich ein Mask Squeeze? Woher soll ich sowas auch wissen? Durch das Gespraech lerne ich viel zu den Geraeuschen und Equipment. Mike ist der Regulatorschlauch an seiner Flasche 10min vor dem Tauchgang geplatzt. Er sagte wenn es unter Wasser passiert waere, weare er zu mir gekommen um von mir Luft zu bekommen. Wir mussten dann rumscherzen und ich sagte ihm ich waere vermutlich weggeschwommen damit er nicht in meiner Naehe explodiert! Wir haben viel gelacht, ich bin etwas entspannter. Morgen ist der letzte Tag an dem ich die fehlende Uebung (die Maske abnehmen) machen kann. Die Theorie koennte ich noch uebermorgen machen, aber den praktischen Teil nicht mehr, da wir abends fliegen. Zwischen letztem Tauchgang und Flug muessen 18 Stunden liegen. d.h. morgen Maske abnehmen oder nie denn ohne bestehe ich den Kurs nicht, der Druck ist gross.

Die Abendunterhaltung

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geniesse ich kaum, ich verstehe einfach nicht warum gestern alles geklappt hat, und ich heute total Bammel hatte. Es wird trotz allem ein lustiger Abend zu dritt. Mick, und Thomas erzaehlen Witze. Ich bin nicht seine schrecklichste Schuelerin. Als ich hoere wie panisch andere sind, war ich gar nicht mal so uebel. Thomas und Mick berichten was die anderen zwei Tauchschuelerinnen unter Wasser veranstaltet haben. Ich konnte es nicht sehen, da ich die ganze Zeit mit dem Equipment gekaempft habe. Auch die anderen Maedels hatten so ihre Probleme.

5.Tag Bounty
Theorie und Praxis

Der Tag beginnt viel besser. Mittags gibts den Test. Von 50 Fragen habe ich 47 richtig nur 3 falsch. Waeren die Fragen auf deutsch gewesen haette ich diese nicht falsch gehabt. Die irischen Maedels, gerade aus der Schule raus, englisch als Muttersprache, haben sogar fleissiger gelernt als ich und haben trotzdem viel mehr Fragen falsch beantwortet. Das gibt mir einen Kick fuer den Tauchgang.
Als erstes muss ich natuerlich die Maske machen, alles andere habe ich schon bestanden. Ich mache es 2 mal zwar flott aber nicht panisch und Mick gibt nach dem ueblichen Unterwasser "High Five" auch noch ein kleines Jubel Taenzchen. Da tanze ich Unterwasser gleich mit, und jetzt ist Fun Dive angesagt. Thomas ist super zufrieden. Ich habe auch keine Probleme mehr mit den Geraeuschen, der Maske, dem Regulator. Ein paar Mal musste ich die Maske festhalten, aber nur weil ich so lachen musste. Mike und Thomas machen nur Unsinn Unterwasser. Es werden Seegurken ausgedrueckt, die spruehen klebrige Faeden aus, eine orangene Seegurke wird rumgereicht (iiek!). Seegurken sehen wie ein Haufen Sch*** aus, nur viel groesser. Eines der Maedels ist total angewidert und will nichts anfassen. Zurueck angekommen gibt es erstmal Jubelfotos.

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Jetzt kann die Abendveranstaltung beginnen. Hier wird jeden Abend fleissig gesungen, fuer die neuen und die die am naechsten Tag fahren. Obwohl wir uns das jeden Abend anhoeren ist es jeden Abend wieder schoen.

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Auch Mick hat ab morgen Urlaub und da keiner von uns morgen tauchen muss, wird es mit Cocktails, Bier und Rum feuchtfroehlich. Irgendwann versucht mich Mick zu ueberzeugen dass ich auch Tauchlehrer machen soll, da ich eh kein Job habe wenn ich wieder da bin. Schnapsidee! Dass lassen wir lieber Mal. Ich wurde zu den Anfaengern sagen: "Was dass findest du schlimm? Warte bis du erst die Maske bei 12m abnehmen muss, dass ist der reinste Horror!"

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6 Tag. Bounty
Bye Fidschi

Morgens sage ich zu Mick: "Guess what? I am a diver!" Antwort: "Oh No! Who on earth would certify you? " *gg* ;-D
Jetzt ist es offiziell ich erhalte mein Tauch Logbuch und darf die ersten Eintragungen machen. Juhuu!
Negativ heute, das Wetter ist umgeschlagen, bewoelkt, heftige Windboeen, es sieht fast so aus als ob ein Sturm aufkommt. Das kleine Boot fuer die Tauchgaenge ist bereits gesunken.

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Die Wellen sind hoch und wir sind nicht sicher ob das Boot fahren wird, wir muessen heute rueber dem um 21:30 geht der Flieger! Nach Hawaii! Diese Art von Spannung in letzter Minute koennen wir jetzt gar nicht brauchen. Ob wir heute frueh wie geplant in Hawaii landen werden wir berichten wenn wir wieder Internet haben. Aloha!

Eingestellt von T-A Travel 14.03.2009 10:15 PM Archiviert in Fidschi Kommentare (0)

Mana Island --> Nadi

Spuelwasser trinken

semi-overcast 32 °C
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Den Tag verplempern wir gemuetlich in der Suedsee - Fiji-Time nennt sich das hier. Mal nicht jeden Tag 500km fahren ist ein krasser Kontrast zu Australien.

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Wir waren heute auf der anderen Seite der Insel schnorcheln. Das Wasser ist tatsaechlich heiss hier, geschaetzte 32 Grad. So was habe ich noch nie erlebt. Auch ich die Badewannewasser liebe findet es viel zu heiss. Leider auch zu heiss fuer Thomas (siehe Bild) und die Korallen - die sind hier fast alle totgekocht. Daher ist das Schnorcheln nicht so prall hier, auch wenn die Sicht fast 30 Meter betraegt.

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Danach wieder auf unserer Inselseite rumduempeln.

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Abends gibt es dann Kava eine Fidschispezialitaet. Irgendeine Wurzel wird getrocknet und praepariert. Nach der Zubereitung sieht es aus wie Saegespaene. Es wird in Wasser aufgeloest und in einem Spuellappen ausgewrungen. Die Mischung sieht dann so aus als ob man Milchkaffee ins Spuelwasser schuettet. Schmeckt auch so. Alle trinken aus 1 Becher, der wird auch von allen angefasst und im grossenTopf wieder mitgewaschen wird. Lecker!

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Es ist die Hausdroge der Eingeborenen, schmeckt sehr bitter und macht die Zunge taub. Irgenwie soll es auch antoernen (erst nachdem man 5-10 volle Kokosnusschalen davon getrunken hat). Wir sagten nach 1 Becher Nein Danke. Bier toernt auch und schmeckt besser.


Mana Island 5.Tag

Der Abschied naht, ausser den Kaliforniern haben wir auch einige Deutsche getroffen. Ein nettes junges Paar und sogar eine Erdingerin.

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Es gibt noch ein Abschiedsstaendchen vom Staff und ab geht's mit dem Boot zurueck.

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Zureck auf Nadi sehen wir auch endlich Nadis Berge, die sonst staendig hinter Wolken versteckt sind.

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Wir finden ein Hotel am Strand. Der Strand ist hier auf der Hauptinsel alles andere als schoen. Am schoensten sieht es aus wenn es dunkel wird.

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Wir haben fuer morgen die Bounty Insel gebucht. Warum? Siehe Bild. Daran sind wir auf dem Rueckweg von Mana vorbei gefahren und fanden es so toll dass wir den 2.Teil unseres Insellebens dort verbringen wollen..

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Die neachsten 4 -5 Tage keine Meldung von uns. Bounty Island hat kein Internet und weil es so winzig ist gibt es auch kein anderes hochnaesiges Resort, wo wir uns mit dem Laptop einschleichen koennten.

Eingestellt von T-A Travel 08.03.2009 8:39 PM Archiviert in Fidschi Kommentare (0)

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