Endlich Sonne! Morgens sah es zunaechst nicht danach aus. Am Ende des Tages haben wir so viele Bilder machen koennen, dass die Batterien leer geworden sind. Als Erstes sind wir zu den Rainbow Falls westlich von Hilo gefahren.


Wieder ein Riesenbaum der zusammen mit Thomas als Groessenvergleich ins Blog muss. Thomas hat sich vor lauter Begeisterung direkt eingegraben.


Danach zu den "Boiling Pots"


Ein Bild von der Nordkueste vom "Scenic Drive"

Als Abschluss die Akaka Falls - immerhin 130 Meter hoch.


Oben rechts ist der Philodendron zu sehen, der sich an die Baeume schmiegt. Keine Baummoerder wie die Wuergefeigen aus Asien. Diese Kletterer toeten nicht die Baeume die sie als Geruest benutzen.
Nachfolgend Bilder von Bambus und Palmen die Alina trotz heftigem Widerstand von mir unbedingt hier im Blog haben wollte. *rolleyes*


Wir haben alle Bilder von Hawaii in Kopf. Big Island ist anders. Erinnert teilweise an Australien.

Wenn man euch hier aussetzt wuerde und fragt wo ihr seid, wuerdet ihr bestimmt nicht auf Hawaii tippen. Obwohl ihr jetzt schon als eifrige Blogleser.

Heute sehen wir auch den farbenfrohsten Gecko der Reise.

Natuerlich gibt es hier auch Straende. Hapuna Beach an der Westkueste - hier haben wir heute die Zehen ins Wasser getaucht. Mehr nicht, denn nach den 29 Grad Wassertemperatur in Fidschi sind uns die 25 Grad hier zu kalt.


Whoops! Was sucht denn das Bild da - Fake?
Noeee! das gibt es auch hier auf Big Island. Schnee!!!. Gruesse an alle Lieben, die uns aus der Heimat mit Info zum aktuellen Winter versorgt haben - wir sind jetzt dran.
Um 16:30 waren wir noch am Strand, um 18.00 Uhr gibt es eine Schneeballschlacht.


Wie das geht? Nur hier auf Big Island, Hawaii kann man an einem Tropenstrand liegen und 1-2 Stunden spaeter Snowboarden. Auf den Mouna Kea, faehrt man zunaechst durch eine Wolkensuppe, dann durch eine Mond-Lavalandschaft und ab 4000 Meter gibt es Schnee, mehrere Observatorien und natuerlich viele Japaner. Alina zeigt den verfrorenen Japanern wie so ein Alpenmaedchen in den Schnee geht - in Bermuda-Shorts. Wir haben hier auf ueber 4000 Meter Hoehe 5 Grad Celsius unter Null ...der neue Minus-Rekord fuer diese Reise!


Es ist unglaublich, die Landschaft haut uns total um. Ein schoener Strand laesst uns nach Ko Lipeh, Australien und Fidschi kalt, aber die Aussicht hier ist der Hammer. Schneebedeckte Berggipfel, angezuckerte Vulkankrater - besser wird's nicht mehr.
Hier her zu kommen war eine spannende Sache. Der erste Versuch vorgestern scheiterte am Neusschnee - die Ranger hatten die Gipfelstrasse gesperrt. Auch heute war es bis zum Schluss nicht sicher, ob wir die Fuesse in den Schnee bekommen. Die Strasse zum Gipfel ist normal nur fuer 4-Rad-Antrieb freigegeben. Unsere billige Mietwagenschuessel ist dafuer nicht qualifiziert. Wir versuchen es trotzdem und schaffen es tatsaechlich bis zum Gipfel.
Wo es Schnee gibt gibt es Snowboarder - hier auch. Geht's noch cooler als Snowboarden in Hawaii?

Die ueblichen Sunsets wollt ihr nicht mehr sehen, dann heute mal was anderes.




Die Fahrt hinunter ins Tal war ziemlich spannend, weil die Bremsen unseres Autos heiss wurden. Wir mussten einige Pausen einlegen damit die Belaege nicht durchgluehen. Es riecht ziemlich verbrannt. Bremsen, Getriebe? Keine Ahnung, mit meinem eigenen Wagen haette ich diese Fahrt sicher nicht gemacht :-)