Reise blog von Travellerspoint

Mrz 2009

Big Island (Hawai'i) 7.Tag

A'a und Pahoehoe aus Pu'u O'o

overcast 23 °C
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Nach der aufregenden letzten Nacht schlafen wir aus bis Mittag. Ein Punkt auf unserer Liste ist noch offen - der Kilauea Krater. So fahren wir nun also zum 3. Mal in den Volcano National Park und haben Glueck, denn diesmal regnet es nicht. Der Kilauea Iki Trail fuehrt runter auf den Boden des Kraters. Ein netter Spaziergang.

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Dieser Boden war vor einigen Jahren ein See aus brodelnder Lava.

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Jetzt zischt nur noch Wasserdampf aus ein paar Loechern - Freiluftdampfbad. Der Service ist allerdings duerftig, nirgendwo gibt es Handtuecher.

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Wir sind nun Experten fuer Lavatypen geworden. Alina sitzt hier auf Pahoehoe Lava.

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Ich sitze hier genau zwischen Pahoehoe und A'a. Pahoehoe ist das was aussieht wie versteinerter Dinosaurierdurchfall - A'a ist das broeselige Zeug. Die Hawaianer nennen es weiche Lava. Wenn man ausrutscht und draufknallt, dann hat sich das mit dem weich aber gleich erledigt. (Pu'u O'o ist uebrigens der momentan aktive Krater falls sich jemand fragt was der Untertitel des heutigen Beitrags soll)

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Hier ein weiteres Palmenfoto das Alina trotz heftiger Proteste meinerseits im Blog haben wollte. Sie ist halt ein Palmenfan.

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Eingestellt von T-A Travel 22.03.2009 10:03 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Big Island (Hawai'i) 6.Tag

auf nach Mordor

overcast 22 °C

Fuer den Tag heute haben wir uns nicht viel vorgenommen. Eine kleine Runde in den Suedosten der Insel, Einkaufen und fuer mich der Frisoer.

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Es geht erst abends richtig los. Diesmal sind wir beim Nachbarn gegenueber eingeladen. Es gibt Longdrinks und Summer Rolls. Gegen 11 Uhr brechen alle auf - wir wollen zu den Lavastroemen.

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Die sind in der Nacht besonders eindrucksvoll und ausserdem sind die Wachposten dann abgezogen. Sehr laestig wie man hier versucht die Leute von der Lava fern zu halten - Spassbremsen!
Die Sache hat allerdings einen Haken - es gibt natuerlich keinen Weg und so geht es mit Taschenlampen auf einen 5km langen Marsch ueber die frischen Lavafelder.

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Wir halten uns so nah an der Kueste wie es geht. Ziemlich gespenstisch wie die Wellen gegen die neuen Lavafelsen schlagen. Schon aus mehreren Kilometern Entfernung kann man die rot erleuchtete Dampfwolke sehen. Wir kommen uns vor wie Frodo und Konsorten auf dem Weg nach Mordor zu Saurons Turm. Aus der Naehe kann man nun mehrere Lavastroeme sehen. Einer sprudelt aus der Felswand direkt ins Wasser darunter - ein Springbrunnen aus fluessigem Gestein...der Hammer!

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Mehrere Lavatunnel entleeren sich entlang einer ca. 200 Meter langen Front zum Wasser. Wir ueberqueren diese Zone und schauen uns die Sache von der anderen Seite an.

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Der Gedanke dass nur wenige Meter unter uns die Lava fliesst und dass dieses Gelaende alles andere als stabil ist macht die Sache ziemlich aufregend.
Ein Teil der Gruppe bleibt hier zurueck und beobachtet spaeter wie ein Teil der Kuestenlinie abbricht und ins Meer stuerzt - begleitet von einem kleinen Erdbeeben. Unser Teil der Gruppe ist weiter gezogen um naeher an ein paar der weiter ober sichtbaren Lavastroeme zu gelangen. Leider kommen wir nicht so weit wie wir gerne wollen, die Lava unter unseren Fuessen ist so heiss das wir nicht mehr weiter gehen koennen. Die Hitze die von der hier nur noch schwach gluehenden Lava ausgeht ist unglaublich.

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Eingestellt von T-A Travel 21.03.2009 6:19 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Big Island (Hawai'i) 5.Tag

Ice Age

sunny 25 °C

Endlich Sonne! Morgens sah es zunaechst nicht danach aus. Am Ende des Tages haben wir so viele Bilder machen koennen, dass die Batterien leer geworden sind. Als Erstes sind wir zu den Rainbow Falls westlich von Hilo gefahren.

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Wieder ein Riesenbaum der zusammen mit Thomas als Groessenvergleich ins Blog muss. Thomas hat sich vor lauter Begeisterung direkt eingegraben.

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Danach zu den "Boiling Pots"

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Ein Bild von der Nordkueste vom "Scenic Drive"

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Als Abschluss die Akaka Falls - immerhin 130 Meter hoch.

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Oben rechts ist der Philodendron zu sehen, der sich an die Baeume schmiegt. Keine Baummoerder wie die Wuergefeigen aus Asien. Diese Kletterer toeten nicht die Baeume die sie als Geruest benutzen.
Nachfolgend Bilder von Bambus und Palmen die Alina trotz heftigem Widerstand von mir unbedingt hier im Blog haben wollte. *rolleyes*

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Wir haben alle Bilder von Hawaii in Kopf. Big Island ist anders. Erinnert teilweise an Australien.

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Wenn man euch hier aussetzt wuerde und fragt wo ihr seid, wuerdet ihr bestimmt nicht auf Hawaii tippen. Obwohl ihr jetzt schon als eifrige Blogleser.

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Heute sehen wir auch den farbenfrohsten Gecko der Reise.

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Natuerlich gibt es hier auch Straende. Hapuna Beach an der Westkueste - hier haben wir heute die Zehen ins Wasser getaucht. Mehr nicht, denn nach den 29 Grad Wassertemperatur in Fidschi sind uns die 25 Grad hier zu kalt.

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Whoops! Was sucht denn das Bild da - Fake?
Noeee! das gibt es auch hier auf Big Island. Schnee!!!. Gruesse an alle Lieben, die uns aus der Heimat mit Info zum aktuellen Winter versorgt haben - wir sind jetzt dran.
Um 16:30 waren wir noch am Strand, um 18.00 Uhr gibt es eine Schneeballschlacht.

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Wie das geht? Nur hier auf Big Island, Hawaii kann man an einem Tropenstrand liegen und 1-2 Stunden spaeter Snowboarden. Auf den Mouna Kea, faehrt man zunaechst durch eine Wolkensuppe, dann durch eine Mond-Lavalandschaft und ab 4000 Meter gibt es Schnee, mehrere Observatorien und natuerlich viele Japaner. Alina zeigt den verfrorenen Japanern wie so ein Alpenmaedchen in den Schnee geht - in Bermuda-Shorts. Wir haben hier auf ueber 4000 Meter Hoehe 5 Grad Celsius unter Null ...der neue Minus-Rekord fuer diese Reise!

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Es ist unglaublich, die Landschaft haut uns total um. Ein schoener Strand laesst uns nach Ko Lipeh, Australien und Fidschi kalt, aber die Aussicht hier ist der Hammer. Schneebedeckte Berggipfel, angezuckerte Vulkankrater - besser wird's nicht mehr.
Hier her zu kommen war eine spannende Sache. Der erste Versuch vorgestern scheiterte am Neusschnee - die Ranger hatten die Gipfelstrasse gesperrt. Auch heute war es bis zum Schluss nicht sicher, ob wir die Fuesse in den Schnee bekommen. Die Strasse zum Gipfel ist normal nur fuer 4-Rad-Antrieb freigegeben. Unsere billige Mietwagenschuessel ist dafuer nicht qualifiziert. Wir versuchen es trotzdem und schaffen es tatsaechlich bis zum Gipfel.

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Wo es Schnee gibt gibt es Snowboarder - hier auch. Geht's noch cooler als Snowboarden in Hawaii?

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Die ueblichen Sunsets wollt ihr nicht mehr sehen, dann heute mal was anderes.

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Die Fahrt hinunter ins Tal war ziemlich spannend, weil die Bremsen unseres Autos heiss wurden. Wir mussten einige Pausen einlegen damit die Belaege nicht durchgluehen. Es riecht ziemlich verbrannt. Bremsen, Getriebe? Keine Ahnung, mit meinem eigenen Wagen haette ich diese Fahrt sicher nicht gemacht :-)

Eingestellt von T-A Travel 21.03.2009 12:26 AM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Big Island (Hawai'i) 4.Tag

Sintflut

rain 22 °C
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Die Wassermenge die hier runter kommt ist wirklich biblisch. Um dem Regen zu entkommen fahren wir auf die Westseite der Insel - dort soll's trockener sein. Auf dem Weg dorthin kommen wir an die Suedspitze der Insel. Hier ist er wirklich, der suedlichste Punkt der USA und nicht Key West,FL wie man oft liest. Ziemlich trostlos hier, wir waeren jetzt lieber in Key West in Sloppy Joe's Bar. (siehe Bild rechts Mai 08)

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Auf der Suche nach der Sonne und schoenen Fotomotiven fahren wir 400km einmal rund um die ganze Insel. Vergeblich, keine Sonne - nur wenige Bilder sind brauchbar.

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Einer der wenigen Hoehepunkte des Tages war ein Strand mit wirklich schwarzem Sand.

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Der Nordosten der Insel sieht nach allem aus aber nicht nach Hawaii. Riesige Grasflaechen mit Rindviechern in Huegellandschaft.

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Unsere Vermieterin hat heute Geburtstag und gibt eine Party zu der wir auch eingeladen sind. Jeder bringt was mit. Ein seltsames Haeufchen von Aus- und Umsteigern hat sich hier eingefunden. Fuer uns war es sehr aufschlussreich zu sehen wie die Einheimischen hier so leben. Viele kennen sich nicht und es gibt eine Vorstellungsrunde. Seltsamerweise stammen fast alle aus Kalifornien. Alle haben hier irgendwelche kleinen Geschaefte am Laufen. Schoen mal eine ganz andere Geburtstagsparty zu sehen und wie die Amis so feiern. War so gut dass wir wirklich bis zum Schluss geblieben sind.

Eingestellt von T-A Travel 20.03.2009 1:32 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Big Island (Hawai'i) 3.Tag

Tour de Volcane

rain 22 °C
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Kilauea - Mauna Ulu - Mauna Kea - Mauna Loa

Morgens, hat uns die Sonne begruesst. Auf zum Vulkan. Zuerst haben wir uns den Kilauea Krater angesehen. Herzstueck des hieseigen Volcano National Park.

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Auf den Weg trifft man auf Pionierpflanzen wie diese hier.

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Wir sind zum Mauna Ulu geklettert. Den kann man zu Fuss ueber einen 5km Wanderweg erreichen. Die letzten 2km ueber Lavafelder ohne vorgegebene Wege. Zuerst zum Aussichtspunkt. Im Hintergrund sieht man das Herz desw akutellen Lavaflusses. Der Pu'u O'o Krater pumpt die Lava ins Meer. Von hier sieht man nur die Dampfschwaden.

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Dann nach einer kleinen Pause durch Lavadampf zum Krater. Man kann sehen wie die Lava geflossen und erstarrt ist.

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Ueberall Dampf der rausschiesst, die Aussicht ist eine schoen-haessliche Mondlandschaft.

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Zurueck wieder 5 km? Nee, Thomas hat sich eine super Abkuerzung ausgedacht. Die nennt sich Luftlinie. Von oben (Kraterrand) sieht es einfach aus. Ich habe Bedenken. Von unten sieht man nur Mondlandschaft und alles sieht gleich aus. Was man von oben nicht sah, war dass die Lava auf dieser Route extrem poroes war. Unter der erstarrten Oberflaeche haben sich Hohlraeume gebildet die Lavatunnel. Es knirscht wie Schnee wenn man darueber laeuft - huebsch. Manchmal bricht es leicht ein, und die Hohlraeume brechen ein - nicht so huebsch. (eine dicke Lavatunneldecke sieht so aus)

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Warum dass so wichtig ist? Wenn die Tunneldecke zu duenn ist bricht man ein. Weil ich in eines reingekracht bin und die Lavakanten scharf wie zerbrochennes Glas sind. Das Ergebnis sieht dann so aus

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AUA! Danach war das Laufen noch schlimmer, denn es gab nur noch krachendes Gebroesel. Thomas ist natuerlich nichts passiert. "Er ist trittsicher wie eine alpine Gemse - das muss in den Genen liegen. Er kommt nicht mal ins Schwitzen als es ueber dieses extremst unwegsame Gelaende geht."
(Die letzten 2 Saetze sind natuerlich von Thomas geschrieben, ich kotz gleich, eine alpine Gemse, so ein Quatsch! Ich schicke ihn gleich mal surfen. :-D )

Es gibt zwei 4000 Meter hohe Vulkane hier auf der Insel. Auf beide fuehrt praktischerweise eine Strasse. Auf den Mauna Kea duerfen wir nicht rauf weil - Achtung jetzt kommt's!! - 20cm Neuschnee!!!.

Der Zeitpunkt Big Island zu besuchen scheint bisher unguenstig gewaehlt. Der Lavafluss des Pu'u O'o ins Meer und der Kraterrundweg um den Kilauea sind wegen Giftgas gesperrt, der Mauna Loa hat zu viel Schnee...*grmpf*

Hoffentlich kriegen wir die naechsten Tagen noch eine Chance auf die Mega-Attraktkionen der Insel. Das Wetter sollte halt mal mitspielen. Wenn's morgen wieder den ganzen Tag so schifft fahren wir auf die Westseite und gehen uns sonnen.

Wir fahren auf den anderen 4000er hier - den Mauna Loa. Die Strasse endet nach 25km Fahrt durch eine Marslandschaft auf 3500 Metern und es hat nur noch 7 Grad. Kaelterekord fuer diese Reise! Alina ist begeistert von der frischen Luft wie man am Bild sieht.

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Eingestellt von T-A Travel 18.03.2009 10:16 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

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