Reise blog von Travellerspoint

Apr 2009

Las Vegas 2. und 3.Tag --> Grand Canyon

bunt und billig

sunny 27 °C
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Alles ist so kunterbunt, der Strip ist ein Megashow. Las Vegas ist sehr uebersichtlich fuer Touristen. Alles was einen interessiert liegt rechts und links an dieser einen Strasse (Las Vegas Boulevard). Die Hotels kennen wir fast alle aus dem Fernsehen. Es live zu sehen ist nochmal etwas anderes. Von innen sind die noch viel groesser als von aussen. Wir fahren ganzen Strip entlang zu unserem Hotel - das SAHARA, eines der aeltesten Hotels in Las Vegas. Eine Dusche brauchten wir beide dringend, unsere Haut ist so trocken, die Lippen aufgesprungen nach dem Death Valley. Ueberall Super-Sonder-Angebote, ob Essen, Trinken Uebernachten, in der Woche ist Vegas ziemlich guenstig. Fuer unser Doppelzimmer zahlen wir gerade mal 25$ - das sind schon fast wieder Asien-Verhaeltnisse.
Zum Fruehstuecken fahren wir ins "M"-Casino, dort soll es das beste Buffet in Vegas geben. Es ist das neueste Casino auf dem Strip und liegt etwas ausserhalb des Zentrums. Das 5-Sterne-Buffet ist in der Tat das Beste das wir je gesehen haben.

Im MGM-Casino werden mehrere Loewen mitten im Foyer hinter der Glasscheibe gehalten. Es gibt auch einen Plexiglastunnel und man kann unter den Loewen durchgehen. Das gibt aussergewoehnliche Perspektiven und man kommt so nah an die Tiere heran wie sonst nirgends

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Die Hotelcasinos sind die Hauptattraktion bei Tag und Nacht - hier ein paar Bilder vom Strip.

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Abends sind wir wieder beim Dinnerbueffet im "M". Es ist der Wahnsinn, wir irren herum und wissen gar nicht was wir essen sollen. Es ist nicht moeglich alles zu probieren bevor man platzt. Thomas pokert nach dem Essen und gewinnt unsere Kosten fuer die 2 Tage Vegas. Auf dem Heimweg sehen wir den Strip bei Nacht. Alles leuchtet und glitzert so dass jeder Weihnachtsbaum neidisch wird.

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Der grosse Marlboro Cowboy ist nicht mehr da - Zigaretten sind boese-boese. In den Casinos darf man rauchen - sobald ein Raucher genug Geld dalaesst nimmt man es mit dem Schutz der Nichtraucher auch nicht mehr so genau.

Las Vegas 3.Tag

Wir haben das Gefuehl gar nichts gesehen zu haben und es geht schon wieder weiter. Unser mittlerweile bekanntes, immer wiederkehrendes Problem. Der Hoover Dam ist nicht weit weg, liegt praktisch auf den Weg zum Grand Canyon, das machen wir doch mit Links oder? 1000 Andere hatten auch die Idee, wir stehen die letzten Kilometer im Stau. Viel Zeit um uns den Lake Mead anzusehen

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Der Stausee war schon mal voller, es fehlen mindestens 40 Meter - man sieht den weissen Streifen.

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Eine Autobahnbruecke ist gerade im Bau. Die Aussicht von dort oben muss senssationell sein wenn sie mal fertig ist.

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Die Fahrt zum Grand Canyon ist wunderschoen. Wir sind jetzt durch ganz Nevada und halb Arizona gefahren und haben einen nun einen guten Eindruck wie der Wilde Westen aussieht. Es braucht nicht viel Fantasie und schon reiten Cowboys und Indianer hier durch.
Wie lange haben wir nicht mehr wegen Kaelte gejammert? Es ist saukalt auf dieser Hochebene hier auf 2000 Metern! 5-10 Grad...Brrr!

Eingestellt von T-A Travel 08.04.2009 6:49 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Death Valley 3.Tag --> Las Vegas

teuflisches Golfen

sunny 30 °C
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Einer der heissesten, trockensten Orte der Erde und gestern haben wir Fische gesehen, die es schaffen in dieser Umgebung zu ueberleben. Da verwundert es dann nicht mehr, dass es hier einen richtigen Golfplatz gibt. Kein Vergleich zu Hawaii, aber eine Runde auf dem tiefsten Platz der Erde konnte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. Es lag natuerlich am hohen Luftdruck, dass die Baelle nicht so flogen wie ich wollte. ;-)

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Hier wird ordentlich gewaessert und der Platz und seine Umgebung sieht gar nicht mal so uebel aus.

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Hier ist es dann, das amtliche Bild vom tiefsten Punkt der Reise - Badwater - liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Meine Hand zeigt auf eine Markierung oben in der Felswand, die den Meeresspiegel anzeigt.

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Huebsch ist es hier nicht - nix ausser Salzkrusten weit und breit zu sehen.

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Ein paar Kilometer weiter findet sich ein Areal, dass sich "Devils Golf Course" nennt. Das Gelaende besteht aus einer dermassen unwegsamen Salzkruste, dass man kaum darauf gehen kann und so dachte man sich, dass nur der Teufel hier Golf spielen kann. (Ueberhaupt sind fast alle Namen der interessanten Punkte hier teuflisch, hoellisch oder sonstwie uebel.)

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Fuer das Foto packe ich noch einmal mein Golfzeug aus und schlage dem Teufel ein paar Baelle auf seinen Platz.

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Hier noch ein paar Bilder von der heutigen Strecke - die vielen Farben kommen auf den Fotos ueberhaupt nicht so raus wie sie in Wirklichkeit waren.

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Zum Abschluss fahren wir noch zu einem 1500 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt ueber dem Tal - "Dantes View". Einen Hubschrauberflug kann man sich hier mit diesem Ausblick wirklich sparen.

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Von hier aus sind es nur noch 2 Stunden Fahrt nach Las Vegas. Wir kommen ziemlich spaet an und sind zu muede um heute noch irgend etwas anzusehen.

Eingestellt von T-A Travel 06.04.2009 11:39 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Death Valley 2.Tag

Foto Rekord Tag

sunny 30 °C
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Noch kein Ziel unserer Reise war so fotogen wie das Tal des Todes. Alle paar Kilometer aendert sich die Landschaft und nach den Aahs und Oohs versuchen wir das was wir sehen auf Film fest zu halten. Wir schiessen allein an diesem Tag fast 200 Bilder!
Alles was mann ohne 4-Rad-Antrieb fahren konnte sind wir gefahren. Einige Holperpisten die uns der Mietwagenverleiher eigentlich untersagt hatte sind wir auch trotzdem gefahren. Armer Ford Focus, noch keine 2000km auf dem Tacho und schon rappelt und quietscht er seitdem.

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Das hier nennt sich "Devils Cornfield"

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Wir finden zum 3. Mal Sandduenen und das nun auch auf dem 3. Kontinent der Reise.

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Thomas findet ein Blumenkissen zum ausruhen. (Was das genau war wissen wir nicht, aber es war wirklich weich und kuschlig und hat einen der Straeucher komplett bedeckt)

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Eine Geisterstadt mit Geist und Rad.

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Das ist moderne Kunst. Ein japanischer Kuenstler nutzt eine Geisterstadt am Rand des Tals um seine Werke auszustellen.
Das hier sind Bilder von wirklichen Ueberresten einer Stadt

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Letztes Billd eine verlassene Goldmine. Die Spassverderber hier haben leider den Gang hinter der Tuer versperrt. Zu gefaehrlich wegen Einsturzgefahr, giftiger Gase, bruechige Leitern, blabla usw. :-(

Aehnlich wie im australischen Outback gibt es auch hier Canyons durch die das Wasser rauscht wenn es denn mal regnet.

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Das Wasser sammelt sich dann in einem See und da es seit Jahren hier nicht mehr geregnet hat ist nur noch das Salz am Boden uebrig. Alina zieht mit dem Loeffel los und sammelt genug fuer mehrere Mineralsalzbaeder.

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Am Ende des Tages der Zabriskie Point - einer der sensationellsten Ausblicke hier im Tal und weltweit.

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Eingestellt von T-A Travel 06.04.2009 10:42 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Los Angeles --> Death Valley

der Tiefpunkt der Reise

sunny 28 °C
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Der hoechste Punkt der Reise war auf dem Mauna Kea (Hawaii) mit ueber 4000 Metern. Der tiefste Punkt ist auch in den USA: Death Valley. Liegt 85 Meter unter dem Meeresspiegel und hielt bis vor einigen Jahren auch noch den Hitzerekord. Jetzt im April ist es mit 25-30 Grad tagsueber sehr angenehm.
Die Fahrt hierher ist Spitzenklasse. Als wir es endlich aus dem Stadtgebiet raus geschafft haben, aendert sich alle paar Meilen die Landschaft. Es geht durch die Mojawe Wueste am Rand der Siera Nevada.
Was stellt man sicht unter den Death Valley vor? Ausgedoerrte Steppe, Sandwueste und Tierskelette.

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Stimmt dass kann man alles sehen aber auch viel mehr. Wir sind wieder mal zum richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Wueste blueht hier ca. 2 Wochen im Jahr im Fruehling und das ist genau jetzt.

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Wir sind dermassen ausgeruestet von Alinas Familie, dass ins Auto nichts mehr reinpasst. Alina sagt unser Auto sieht aus wie das von Zigeunern, (sie muss es wissen) Mit unserem nagelneuen 4-Mann-Zelt kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Irrtum - alle Zeltplaetze in Furnace Creek sind voll. Um zum naechsten zu fahren ist es schon zu spaet - die Dunkelheit naht. Ausserdem haben wir schon ein Ticket geloest. Sch!£@* Wir drehen endlose Runden ueber den Campingplatz auf der Suche nach einer unbesetzten Stelle. Ein nettes Schwedenehepaar sieht das mit an und bietet uns an ihren Platz mit zu benutzen. Diese Plaetze sind "by the way" riesig, man zahlt 7$ fuer 8 Personen dass heisst bis zu 4 Zelte koennen drauf.
Jetzt heisst es Zelt aufbauen. Hehe, wir sind gar nicht mal so bloed, nach 20 Minuten steht das Ding und wir sind lediglich ueberrascht von der Groesse. Da koennten tatsaechlich noch bequem zwei mehr drin unterkommen.

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Die Sonne ist laengst untergegangen, aber hier ist immer noch Licht - und was fuer eines. Der Sonnenuntergang ist auch ohne Sonne der Wahnsinn.

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Death Valley ist der groesste Nationalpark in den USA und wir merken wieder mal, 2 Tage ist zu wenig. Aber wir haben schon das Hotel in Las Vegas gebucht. Die Welt ist einfach zu gross fuer 6 Monate.

Eingestellt von T-A Travel 06.04.2009 10:27 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Los Angeles 3.Tag

Universal Studios

sunny 22 °C
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Punkt 2 auf der Besuchsliste fuer L.A., die Universal Filmstudios. Luft ist lau, Himmel blau, aber an der Kasse bleibt mir wegen der Eintrittspreise kurz die Luft weg.

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Wenigstens gilt das Ticket ein Jahr und wir koennen noch mal her kommen falls vor dem Abflug noch Zeit ist. Liegt's am Wochentag, an der Wirtschaftskrise oder an den hohen Eintrittspreisen - wir mussen bei den Attraktionen kaum warten.
Unsere erste Station ist eine Waterworld Kulisse ist Schauplatz einer Stuntshow - wirklich gut und aufwendig gemacht, das muss man den Amis lassen.

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Danach machen wir die obligatorische Studiotour. Vorbei an einigen beruehmten Autos.
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Magnum's Ferrari
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Der DeLorean aus "Zurueck in die Zukunft"
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Eine inszenierte Flut in Mexiko-Kulisse

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Das Flugzeugwrack aus "War of the Worlds" - eine original Boeing 747 (schrottreif)

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3-D-Kinos mit Ruettelstuhl, Wasserspritzern ins Gesicht und Pressluft an den Beinen (soll gruseln wegen Kaefern und anderem Getier das man gerade auf der Leinwand sieht) - alles schon mal woanders gesehen. Aber nirgends so perfekt inszeniert wie hier.

Achterbahnen im Dunkeln ("Die Mumie") und durchs Wasser ("Jurassic Park") - nicht wirklich neu. Fuer ein paar kurze Schreckmomente reicht's aber dann doch. Im Sommer mag es ja ganz erfrischend sein wenn man am Ende der Fahrt geduscht wird, heute mit dem kalten Wind ist es einfach nur kalt.

Danach gingen wir ins House of Horror, da waren ausser Pappfiguren auch einige echte Menschen drin, die im passenden Momant aus den stockdunklen Ecken springen und Alina, den anderen Deppen mitsamt Freundin hinter mir erschrecken. Sogar Alina war tapferer als die zwei. Frauen schreie hinter mir, der Typ hat wenigstens nicht geschrien, dafuer war er kreideblass und ich musste immer als erstes gehen. Wir hatten unseren Spass.

Morgen geht es ins Death Valley. Dass heisst Campen, weil die wenigen Hotels dort alle ausgebucht sind. Wir haben uns bei Alinas Familie alles fuer ein Campingausflug geborgt was man borgen kann. Wir haben ca. 56 Taschenlampen, 4 Kuehlboxen und 6 Matratzen das wird reichen. Das notwendige Zelt haben wir uns gekauft. Wahrschinlich die naechsten Tage kein Internet und keine Meldung von uns fuer mindestens 3 Tage.

Eingestellt von T-A Travel 03.04.2009 8:57 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

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