Reise blog von Travellerspoint

Dez 2008

Angkor Wat 2.Tag

Dadad-daa, dadadaaa... dadarad-daa, dadadad-daaa

sunny 30 °C
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Wir haben uns heute die Tempelanlagen im Sueden angeschaut. Als Erstes Beng Mealea 60 km bzw 2 Stunden mit dem TukTuk von Siem Reap entfernt. Vorteil: weniger Touris. Nachteil: so frueh morgens ist es kuehl und unser TukTuk ist wie ein Cabrio ohne Tueren und Scheiben. Gefuehlter Gefrierbrand der Staerke 3,5 auf meiner Nasenskala.

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Die Fahrt hat sich aber gelohnt. Der Tempel ist nicht restauriert und es sieht so aus wie gerade entdeckt. Alles liegt rum, viele Urwaldriesen wachsen mitten im Tempel. Ich habe "romantisch" gelesen im Reisefuehrer, aber zum Verstehen muss man es gesehen haben.

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Manches sieht aus wie umgefallene Legosteine.

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Und das beste ist, wir duerfen ueberall hinklettern. Das ist wie ein riesiger Klettergarten ohne Sicherheitsseil aber mit Aahh- und Ooh-Aussichten.

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Wir singen die ganze Zeit die Indianer-Jones-Melodie: Dadaddaa, dadadaaa...
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Hier gibt es nicht nur nackte Steine sondern auch nackte Brueste

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Jaa, jetzt sind die Maenner wieder ganz aufmerksam Gelle? Gute Zeit fuer ein paar Infos.

Der Film "2 Brueder" wurde hier gedreht. Der mit den zwei kleinen Tigern. Die Filmcrew hat einige Holzbruecken ueber den Steinehaufen hinterlassen, die nun von den Touris genutzt wurden. Wir sind meist ueber die Daecher geklettert und waren dadurch eine Nebenattraktion.
Ich denke in der Zukunft wird keiner mehr rumklettern duerfen und irgendwelche Securitys werden staendig NICHT ANFASSEN! sagen. Aber wir waren da und sind ueberall hin, drueber, rauf, runter und haben alles angefasst. Heheheeee.

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Dann geht es zu den Roulos Tempeln

Das Programm fuer den Nachmittag war dann eher leichte Kost. Die richtigen Klopper heben wir uns fuer morgen auf. Dann kommt die Schwergewichtsklase der Tempel. Die Anlagen fuer die die Gegend hier beruehmt ist.

Lolei

ziemlich alt und ziemlich kaputt

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Bakong

schoene Aussicht von oben

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Weil heute im Besichtigungsprogramm schon so frueh Feierabend war, haben wir Zeit nochmal das Nachtleben von Siem Reap auszukosten.

Eingestellt von T-A Travel 19.12.2008 1:49 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Angkor Wat 1.Tag

Angkor...wat?

sunny 30 °C
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Angkor Wat ist der Stolz der Kambodschaner. Alles hier ist irgendwie mit Angkor verbunden - das Bier, Zigaretten, sogar auf der Nationalflagge haben sie es. Diese 1000 Jahre alten Tempel sind Abschluss und erwarteter Hoehepunt unserer Indochina-Rundreise.

Der Tuk-Tuk-Faherer von gestern wird uns die ersten beiden Tage zu den entfernteren Anlagen fahren, am dritten Tag wollen wir mit dem Rad die zentralen und besten Tempel selbst erkunden.

Fruehmorgens geht's los zum ersten Ziel: Bantaey Srey
Manche Eingaenge sind nur fuer Zwerge gedacht, lieber Thomas.

boing.jpg zwergeneingang.jpg

Ja hier sind morgens gegen 8 kaum Touristen unterwegs, daher unser Tourisuchbild
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Na gut ohne Touri, manchmal hat man Glueck und man kommt zwischen 2 japanischen 50er Gruppen
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Kinder wegsehen bitte. Die treiben es doch gerade oder?

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Zweites Ziel: Kbal Spea

2 km durch den Dschungel, da gibt es sogar Schaukeln.
dschungelschaukel.jpg dschungelweg2.jpg

Ein sehr aufgeraeumter Weg fuehrt zu einem kleinen Fluss.
sauberer_dschungel.jpg dschungelweg3.jpg

Hier gibt es Dschungelfeger.
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Nee, damit ist nicht Thomas gemeint der zum hundertstenmal hinter der Danger Zone steht, sondern richtige Feger.
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Sonst liegt ueberall der Muell rum, hier bleibt noch nicht einmal das Laub liegen.

Die Kambodianer sind beim Baden sehr effizient, beim Waschtag werden die Klamotten angelassen.
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Schoen erfrischt zum 3. Tempel: Bantaey Sarem

6Tempel.jpg 4Tempel2.jpg

4. Etappe: East Mebon
Welcher der Pos ist echt, und wo ist die Faelschung?
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Und als Letztes wollten wir hier den Sonnenuntergang sehen: Pre Rup
Und leider nicht nur wir..
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Warten hat sich gelohnt
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Nach dem Sonnenuntergang laufen alle davon als gaebe es Freibier.
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Eingestellt von T-A Travel 18.12.2008 4:30 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (1)

Phnom Penh --> Siem Reap

Nachwehen von Koh Kong und Siem Reap rocks!

sunny 30 °C
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Was haben wir in der zweiten Nacht nach der Sandflyattacke gelitten. Eine genaue Bestandsaufnahme ergab ueber 60 Stiche bei Thomas und etwa 30 bei mir. Somit ist Thomas eindeutiger Gewinner. Und am 2. Tag jucken sie gleich noch viel schoener als am Ersten. Aloe Vera, Cortisonsalbe - nix hilft.

Am Morgen werden wir diesmal nicht vergessen. Der Abholdienst ist sogar frueher da als geplant und nervt rum weil er weiter will. Gar nicht stressen lassen und erstmal in Ruhe fertig fruestuecken. Ankunft 5 Stunden spaeter in Siem Reap mit VIP Service. Die Bordstewardess vom Bus hat voraus telefoniert und uns ein Tuk-Tuk besorgt. Der Fahrer schnell ein Schild mit unserem Namen gedruckt. Sehr effizient und irgendwie schmeichelhaft.

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Er will uns natuerlich bei einem der Hotels abladen die ihm die beste Provision zahlen. Aber heute sind wir zickig. Sonst nicht sehr waehlerisch finden wir diesmal erst auf den 5. Versuch ein Hotel das uns zusagt. Zu laut, zu weit ab, zu muffig, zu teuer waren die anderen Vier. Und einen Pool wollten wir auch haben. Immerhin bleiben wir 4 Naechte und da soll's etwas Anstaendiges sein.

Einchecken, umziehen, 2 Fahrraeder mieten (Motorradverleih an Auslaender ist hier polizeilich untersagt) - alles schon Routine. Die Rader fahren sich wie Einkaufswagen und ziehen staendig nach links und rechts. Alinas Rad quietscht so laut, dass ich mich nie umdrehen muss um zu wissen ob sie noch hinter mir ist.
Die Stadt ist nicht sehr gross und wir radeln Richtung Zentrum. Da haben wir beim Herumkurven mit dem Tuk-Tuk heute Nachmittag ein paar nette Strassen mit Restaurants und Bars gesehen. Eine Strasse heisst bezeichnenderweise auch Pub-Street und da landen wir natuerlich. Hier ist, wen wundert's, eine Bar und ein Restaurant neben dem anderen. Viele Pizzerien mit seltsamen Namen gibt es hier : Happy Pizza, Ecstatic Pizza, Magic Herb Pizza..was da wohl drauf ist? Wir wollen es nicht wissen und suchen uns ein mexikanisches Restaurant aus. Es gibt Steak, Enchilladas und einen Bucket Frozen Margarita fuer uns. Nach fast 7 Wochen asiatisch ist uns halt mal nach ganz was Anderem.

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"Dive in, crawl out" ist das Motto dieser Strasse - ganz so schlimm war's bei uns nicht, aber lustig war die Heimfahrt auf den wackeligen Raedern und ohne Licht dann schon.

Eingestellt von T-A Travel 18.12.2008 4:13 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Koh Kong --> Phnom Penh

PISS ONLY PLEASE!

sunny 30 °C
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Heute ist mal wieder Busfahren angesagt. 6 Stunden zurueck auf unseren Spuren in die Hauptstadt. Will man nach Siem Reap (unser naechstes Ziel) muss man so fahren. Rundreisen ist hier nicht moeglich, es gibt zu wenige gute Strassen mit oeffentlichem Transport.
Irgendwie ist es wurscht ob wir einen Reisetag oder einen Besichtigungstag haben. Es laeuft jedesmal darauf raus dass wir mehere Stunden in bzw. auf einem Boot/Bus/Moped sitzen.

Dieser Bus geht das Geruchsproblem anders an.

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Wir hatten ja schon einen der hatte sein Klo fuer die Passagiere voellig geschlossen. Auch nicht lustig wenn der Bus dann 4 Stunden durch faehrt. Unser Bus ist sowieso nicht durchgefahren, denn wir hatten ein Problem mit dem Kuehler.
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Also alle aussteigen (Juhuu Naturklo!) und Kuehler mit Mineralwasser auffuellen. Super Idee, aber was macht man mit den vielen 0,5 l Flaschen? Natuerlich liegenlassen, was sonst. Gestern hatte ich mit so einen Schaf! eine Diskusion ueber Litschieschalen die ich ins Meer weggeworfen hatte. Sie hatte es schon in eine Plastiktuete gepackt und denkt dass der Muell hier irgendwo verbrannt wird. Meine Litschieschalen werden ans Land geschemmt und natuerlich zersetzt . Wir haben sogar einen Meeresbiologen und einen euch nicht unbekannten Tierarzt zu unserer Diskussion hinzugezogen. Hier liegen nun fuer die nachsten 300 Jahre ungefaehr 40 Plastikflaschen, deren Aussenfolien und mehrere Tueten in der Pampa rum.

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Angekommen in Phnom Penh duerfen wir noch live dabei sein als das Nachbarhoteldach anfaengt an zu brennen. Soll doch einer mal sagen wir erleben nichts! grossen Aufregung die Feuerwehr rueckt an, und als fast alles vorbei ist kommen aus dem Hotel noch ein paar irittierte Franzosen raus. (die von der schnellen Sorte)

Da wir das letzte Mal in der City fast nichts gesehen haben, sind wir jetzt ins Pol Pots Foltermuseum gefahren. Unglaublich zwischen 1975 -79 wurden Dank seinem Regime ueber 2 Millionen Kambodianer umgebracht. Nach dem Museum habe ich Kopfschmerzen und die Killing Fields will ich nach den grausamen Bildern gar nicht sehen.

Eingestellt von T-A Travel 16.12.2008 2:34 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Koh Kong Island

schon wieder Bootfahren und Traumstrandmassaker

sunny 33 °C
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Es hat alles geklappt wie am Schnuerchen. Morgens um 7 sollen wir vor dem Hotel sein - das haben wir gestern noch erfahren. Kurz darauf kommt der Organisator der heutigen Fahrt auf dem Sozius eines Motorrads daher.

Um 8 Uhr solls dann losgehen, 4 weitere Interessenten haben sich auch noch gefunden. Das macht alles erheblich billiger. Boote exklusiv zu chartern ist zwar schoen, aber recht teuer auf die Dauer. Ausserdem ist es nett mal wieder neue Gesichter zu sehen.

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Erstaunlich wie der Skipper zwischen 2 laufenden Motoren telefonieren kann.

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3 Stunden hin - 4 Stunden zurueck, das sind schon wieder 7 Stunden auf harten Bootsbaenken. Wie gut dass wir die Sitzkissen von der Mekongfahrt aus Laos noch haben.

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Der 3. Strand an der Westkueste von Norden kommend soll der allerbeste sein heisst es. Dort angekommen gibt es erstmal einm Palaver mit den Anwohnern der einzigen Huette dort. Wir duerfgen angeblich wegen Militaergebiet und so nicht vom Boot. Unfug! Der wahre Grund ist dass das Militaer hier fleissig den Dschungel abholzt und sich damit ein Zubrot verdient. Das ist natuerlich verboten und man will daberi keine Zeugen haben. . Das Hinterland der Insel duerfen wir ueberhaupt nicht betreten. (aus obigem Grund) Wir ignorieren das Verbot des Landgangs einfach und machen erstmal Picknick am Strand.

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So super-duper ist der Strand hier nun auch wieder nicht. Zwar voellig unerschlossen aber ziemlich schmal und auch nicht lang. Ausserdem gibt es Unmengen von Sandflys uns innerhalb von der einen Stunde ueber 100 mal stechen.
Sandflys sehen aus wie kleine harmlose Fruchtfliegen sind aber gemeine, kleine, hinterhaeltige und haessliche Blutsauger die die Tagschicht in der Sonne uebernehmen wenn die Moskitos mal Ruhe geben.
Thmoas sieht am naechsten Tag aus als haette er die Masern, weil er gegen die Biester ziemlich allergisch reagiert. Ich reagiere auch ziemlich stark auf die Bisse. Nach einer knappen Stunde haben wir genug gesehen, die Sandflys sind alle satt, haben ihr Massaker beendet und wir machen uns auf den Rueckweg.

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Unser Skipper will uns eine Freude machen und faehrt auf dem Rueckweg durch die Mangroven du dem Park in dem wir gestern schon waren. Fuer die anderen 4 ist das neu, wir schauen uns das halt dann zum 2. Mal an. Juhuu!

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Eingestellt von T-A Travel 15.12.2008 2:48 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

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