Reise blog von Travellerspoint

Dez 2008

Krong Koh Kong

Dschungelbuch

sunny 32 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Frueh aufstehen ist nicht so unser Ding. wir wollten um 7 am Boot sein und waren's dann um 8. Naja, egal, es hat ja keiner gewartet auf uns da wir das Boot exklusiv gechartert hatten.

Ein Ex-Khmer-Soldat macht den Bootsmann und Fuehrer fuer uns. Einen Guide braucht man hier weil unserer amerikanischen Freunde im Vietnamkrieg auch hier jede Menge Bomben abgeladen haben die z.T. nicht detoniert im Boden liegen. Das Abweichen vom Weg ist daher nicht zu empfehlen. Am Strand in Sihanoukville begegnet man vielen Einheimischen denen diverse Gliedmassen abhanden gekommen sind.

tour1.jpg tour1_1.jpg

Wir tuckern eine Stunde durch Lagunen und dann gehts durch den Bambusdschungel den Berg hinauf zu einem Aussichtspunkt

tour1_2.jpg tour1_3.jpg

Heute ist es heiss, sehr heiss. Wir kommen voellig verschwitzt an eine Lichtung mit Fluss uber Steinen und kleinen Badebecken. Genau das was wir nun brauchen. Kein Mensch weit und breit und (eine Besonderheit fuer Kambodscha) kein Muell! Nix wie rein ins Wasser.

schwimmen.jpg schwimmen2.jpg

Die Rueckfahrt auf den Boot wieder ganz heiss, und kein Schatten.
sonne.jpg

Danach war immer noch etwas vom Tag uebrig und wir haben gestern erfahren, dass es hier am anderen Ende des Stadtgebiets Mangroven-Naturschutzgebiet gibt. Gut dass wir wieder ein eigenes Motorrad haben. Auf in den Mangroven.

mangrove.jpg mangrove_board2.jpg
mangrove_board.jpg mangrove_klettern.jpg

Eingestellt von T-A Travel 14.12.2008 1:52 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Sihanoukville --> Krong Koh Kong

auf der Suche nach DEM Strand und Falangs

sunny 30 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Toiletten in Ueberlandbussen sind eine tolle Sache, sehr komfortabel wenn man selbst mal muss. Weniger schoen wenn andere mal muessen. Auf der Fahrt heute schwant mir schon Uebles als der korpulente Belgier neben mir aufsteht und sich eine Klopapierrolle unterm Arm geklemmt nach hinten Richtung Klo marschiert. Der Abzug im Klo ist sinnigerweise mit der Aircon fuer den ganzen Bus gekoppelt. Es dauert keine 2 Minuten und ich habe eine Idee wie es ihm da auf dem Oertchen so geht. Etwas in der kambodschanischen Diaet der letzten Tage ist ihm wohl nicht sehr bekommen. Normal ein Grund zum MItleid, aber dank der Aircon leiden wir eh schon alle mit im Bus - ausser Alina, die alles verschlafen hat. (zum Glueck verschlafen)

Wir sind hier schon wieder mal in Suchtweite zur thailaendischen Grenze, normal kommen Touristen nur auf der Durchreise hierher. Wir haben vor einige Tage zu bleiben.

alina.jpg strand.jpg

Damit ihr seht das hier nicht alles so wunderschoen und traumhaft ist ein Bild von der hiesigen Promenade.

promenade.jpg

Das Problem sind nicht die Schlagloecher in der Promenade, sondern viel mehr der viele Plastikmuell. Bis vor wenigen Jahren wurde hier alles in Naturprodukten wie z.B. Bananenblaettern verpackt verkauft. Nun wird alles in Plastiktueten verkauft und anschliessend genauso weggeworfen wie frueher die Bananenblaetter. Das Ergebnis sieht man hier.

muell.jpg

Ihr fragt euch vielleicht was Falangs sind (hier heissen sie uebrigens Barangs). Damit sind wir Nicht-Asiaten gemeint.
Unser Motto fuer gutes und guenstiges Essen ist:"versifft mit Falangs". D.h. wir halten Ausschau nach Restaurants die aeusserlich eher nicht so schoen aussehen, in denen aber viele Touristen sitzen. Das Problem hier in Koh Kong - es gibt nur versifft ohne Falangs. Es gibt hier einfach zu wenige Touris so dass uns die Vorkoster fehlen.

Zum einen gibt es hier eine Insel die die schoensten Straende Suedostasiens haben soll. Bei der Konkurrenz an genialen Straenden in diesem Teil der Welt ein ziemlich grosser Anspruch - wir werden sehen. Die Insel ist Militaergebiet und daher voellig unerschlossen. Es gibt keine regulaeren Boote oder Touren dorthin - wir wollen in den naechsten Tage ein Boot chartern.

Zum anderen gibt es hier die Cardamom Mountains. Eines von nur 2 (das andere liegt in Burma) Gebieten mit unerforschten Primaerregenwald. Niemand weiss genau was in diesem Wald so lebt. Wir werden da auch nicht weit hineinkommen, aber wollen doch eine gefuehrte Tour entlang an den Raendern
machen.

Eingestellt von T-A Travel 13.12.2008 2:48 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Sihanoukville

Serendipity Beach

sunny 30 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Eigentlich heisst's hier Occheuteal Beach, da sich das aber keiner merken kann hat man den viel einpraegsameren Namen Serendipity Beach gefunden.

felsen.jpg

Man kann eine Bootstour zu den kleinen Inseln rundherum buchen. Auf Bamboo Island kann man sogar uebernachten und rumhaengen im wahrsten Sinne des Wortes, da gibt es neben den 30 Beachhuetten pro Touri 1 Haengematte.

bamboo.jpg 5bamboo2.jpg

Auf der Bootstour haben wir gesehen dass es hier noch viele Kilometer Strand zu bebauen gibt. Sobald der Flughafen hier wieder in Betrieb geht ist es wohl vorbei mit der Idylle. Momentan muss jeder der hier her will die 5 Stunden Bus von Phnom Penh in Kauf nehmen. Nix fuer den 14-Tage-Pauschal-Touristen der neben Angkor Wat auch noch mal eben schnell zum Baden will.

2boot.jpg

Heute sind ueberall am Strand Fullmoon-Parties, hoffentlich versumpfen wir nicht, denn der Bus nach Koh Kong fuer morgen ist schon gebucht und bezahlt.

sundown.jpg

..und dan gab es schon wieder (*gaehn*) einen fantastischen Sonnenuntergang

sonneuntergang_sh.jpg

Eingestellt von T-A Travel 12.12.2008 3:21 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Phnom Penh --> Sihanoukville

Costa del Cambodia

sunny 30 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Das ist jetzt der dritte Tag hintereinander an dem wir 5 und mehr Stunden im Bus verbringen - jetzt haben wir uns eine Pause verdient.

Wir sind frueh morgens aufgestanden um "wie bestellt und nicht abgeholt" zu warten, der Busfahrer hat uns vergessen. Grummel . Nach einem Anruf wurde sogar behauptet wir haetten dahinkommen sollen, und wenn wir in 2 Minuten nicht da sind faehrt der Bus ohne uns ab. Haha, haben sie auch nur gedacht, die Eskalationsexperten haben grundlich reklamiert, also wurden wir abgeholt und man ist dem Bus hinterhergefahren.
Nachdem Thomas gestern noch die Geraeusche eines kaputten Getriebes immitiert hatte, hatten wir es heute in echt. Schon nach 1 km kamen haessliche Geraeusche aus dem Motorraum. Alle Reparaturversuche blieben erfolglos, wir wurden mit entsprechender Verzoegerung in einen Ersatzbus gepackt. Danach verlief die Fahrt nach Sihanoukville ereignislos, und wir konnten ein wenig Schlaf im Bus nachholen.
Bei Halbzeit halten die Busse irgendwo in der Pampa und wir wurden von supercharmanten kleine Verkauferinnen zum Bananen- und Kokoskuchen verfuehrt. Lecker!

zwischenstopp_siha.jpg

Nachdem uns die Straende am suedchinesischen Meer nicht umgehauen haben versuchen wir es nun mit dem Golf von Siam. Die Suedkueste Kambodschas ist noch so etwas wie ein Geheimtipp holt aber rasend schnell auf. Es wird hier wohl nur noch wenige Jahre dauern bis jeder Strandabschnitt mit grossen Hotels zugepflastert ist.
Das Wasser ist kristallklar, die Straende weiss und sauber, die Preise (noch) sehr moderat - das kommt einem Traum-Badestrand schon sehr nahe. Der Strand und die Umgebung erinnert mich an Ko Samui vor 20 Jahren. Aufruf an alle Leser dieses Blogs: ganz schnell herkommen - aber nicht weiter sagen!

strand_am_morgen.jpg moos_steine.jpg

Was Alina besonders gefaellt ist, dass alle Strandliegen besonders weich sind und zum Chillen einladen. Komfortable Schaukeln, Satelliten Sessel und sogar ein Baumhaus mit Kissen stehen zur Auswahl.
Bis zum Sonnenuntergang haben wir den Rest des Tages am Strand verbracht.

sun1.jpg schaukel_abends.jpg
sun2.jpg sun3.jpg

Erster Gedanke: Hier koennten wir einen ganzen Monat bleiben. Zumal Ausfluege zu vorgelagerten Inseln noch einsamere und unverdorbenere Straende versprechen. Alina hat irgendwas von einer Bootstour zu den Inseln mit Lunch und Klippenspringen gelesen - ich habe nur gefragt wann das Boot morgen geht. ;-)

Beim Abendessen hat Alina den Kellner wie ueblich mit ihrer Speiseauswahl in den Wahnsinn getrieben

speisekarte.jpg nach_dem_essen.jpg

Am Ende wurden wir aber dann doch beide satt. Es gab BBQ vom Barracuda

Am naechsten morgen dann beim Fruestueck ein junger Geschaeftsmann - Nick.
nick.jpg

Er verkauft nicht nur Armbaender sondern ist auch Agent fuer den Verkauf von Bootstickets zu den Inseln. Da wir sowieso da hin wollten und der Preis ueberall der selbe ist "buchen" wir den Trip ueber ihn.
nick2.jpg
Da wir sowieso hin wollten... Hehe.. Wenn Nick auch Kuehlschreanke verkauft haette haetten wir jetzt ein riesen Transportproblem. Nick hat mit Witz, seinem excellenten Englischkentsnisse und seinem Businessmangehabe Thomas voellig um den Finger gewickelt. Denn Thomas hat jetzt auch ein Armbaendchen mit seinem Namen vom unseren suessen Nick. (das wollte er bestimmt nicht sowieso haben)Nick erinnert an den Jungen in Indianer Jones Teil 2.

Alina faellt ein dass sie seit Laos keine Massage mehr hatte. Dem wird abgeholfen
massage.jpg

Auch heute gab es wieder einen schoenen Sonnenuntergang
sunset5.jpg

Eingestellt von T-A Travel 10.12.2008 3:29 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Saigon --> Phnom Penh

Bye, bye, Vietnam, auf nach Kambodscha

sunny 30 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

BAHT-KIP-DONG-RIAL - nein so kling nicht das kaputte Getriebe unseres Busses, das sind die Waehrungen mit denn wir bisher zu tun hatten. Wechselkurse von 40:1 bis 20.000:1 hatten wir bisher schon. 20 Millionen in Vietnam auszugeben ist kein Problem. So als Mitteleuropaeer hat man allerdings so seine Probleme mit dem Kopfrechnen bei den grossen Zahlen.

Vor der Abfahrt aus Saigon noch mal schoen fruehstuecken.
saigon.jpg

Seit Wochen schleppe ich knapp 200.000 Kip aus Laos herum. Die Geldwechsler in Vietnam haben mich jedesmal entruestet angesehen wenn ich das Geld des Nachbarlandes tauschen wollte. Den Kurs haette ich ungefaehr gewusst, naemlich 2 Dong :1 Kip - das ware einfach gewesen. Nun heute bin ich die Kips dann wirklich los geworden als wir an die Grenze kommen und ich etwas Bares in kambodschanischen Rial haben will. Euros wollten wir nicht hergeben also war der Plan die restlichen Vietnam Dong und Laos Kip gegen Kambodscha Rial zu tauschen. Irgendwo auf dem Weg zwischen den Waehrungen habe ich dann den Faden verloren und eine geschwaetzige Geldwechlerin hat Kapital daraus geschlagen.

Am Ende war ich zwar meine ganzen Kip und Dong los hatte aber nur 30 US$ dafuer bekommen. (Es haetten etwa 50 US$ sein muessen) - sie hat erkannt was ich fuer ein Kopfrechengenie bin und haette mir am liebsten auch noch meine restlichen Thai Baht abgenommen. Da deren Wechselkurs bei nicht-astronomischen 33:1 liegt hab ich dann aber den Braten gerochen und abgelehnt. Die Baht brauchen wir sowieso in ein paar Wochen wieder wenn wir nach Phuket kommen.
Fuer die beiden Visa an der Grenze mussten zusammen 40 US$ bezahlt werden - wir hatten aber nur 20 davon. Die Grenzer haben statt der fehlenden 20 Dollar auch 20 Euro akzeptiert - sehr freundlich. Raus bekommen haben wir natuerlich nichts. *grummel*
Auf der anderen Seite der Grenze kurzer Zwischenstopp
grenze.jpg

Phnom Penh - erster Eindruck: Verkehr ebenso chaotisch wie in Vietnam, allerdings weniger Fahrzeuge unterwegs. Von allen Konstruktionen die mir bisher weltweit untergekommen sind gibt es hier die komfortablesten Motorrad-Rikschas.

phnom_rikscha.jpg rikscha.jpg

Wir werden spaeter noch Zeit haben den Eindruck zu vertiefen, denn insgesamt werden wir 3 Mal hier her zurueck kommen. Morgen frueh geht's schon wieder weiter, 4 Stunden per Bus nach Sihanoukville.

Eingestellt von T-A Travel 09.12.2008 3:29 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

(Einträge 16 - 20 von 24) Vorher « Seite 1 2 3 [4] 5 » Nächste