Reise blog von Travellerspoint

Dez 2008

Mui Ne --> Saigon

zu wenig Zeit

sunny 32 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Es ist schon ein Kreuz. 6 Monate klingt nach sehr viel ist aber viel zu wenig. Vietnam und speziell der Sueden von Vietnam kommt viel zu kurz. Die Kueste und das Mekongdelta mussten gestrichen werden. Es bleibt nur noch ein Badetag in Mũi Né und dann die Fahrt sowie 1 weiterer Tag in Saigon. Am 9. muessen wir raus weil unser Vietnam-Visum abgelaufen ist.

strand_mune.jpg

Wofuer Mũi Né noch bekannt ist sind die Drachenfruchtplantagen. Ich habe sie auch zum ersten mal gesehen, aussen rot und innen wie Straciatella.
drachenfruucht.jpg drachenfruucht2.jpg

Was mir sonst noch gut gefallen hat sind die Orchideen die einfach in einem Kuebel oder in einer Kokosnuss aufgehaengt wachsen. NEID (meine gehen daheim nur ein)

orchidee.jpg

Tja waehrend ich noch staunte wie sehr die Kokospalmen in Mũi Né mit Kokosnuessen bepackt sind, sauste schon eine 3 Meter an Thomas vorbei, und zerschlug an der Strasse.

kokospalme.jpg

Wir nehmen wieder den Liegebus fuer die 5 Stunden nach Saigon.

Geht es hier gesitteter zu im Strassenverkehr oder haben wir uns nur schon daran gewoehnt? Es ist heiss hier, eigentlich zu heiss fuer die Besichtigungstour die wir uns zu Fuss vorgenommen haben. Sie faellt ohnehin kuerzer aus als unser Reisefuehrer empfiehlt, da wir in den letzten 5 Wochen schon genug Tempel, Pagoden und Palaeste gesehen haben und diese POIs glattweg streichen koennen. Uebrig bleibt ein Bummel durch die alten und neuen Strassenzuege um 1. Distrikt. Die Kamera hat in den Duenen zuviel Sand abbekommen und streikt immer oefter. Nach laengerer Suche finden wir einen Shop der die Kamera reinigen kann. Die Reinigung ist nur teilweise erfolgreich, der mechanische Zoom tut's nicht mehr.

Ein Besuch im Zoo machte uns nicht froh - die Haltungsbedingungen sind zum Teil nicht gerade artgerecht. Die Tiere werden mehr praesentiert als in ihrer natuerlichen Umgebung gehalten. :-(

Ebenfalls nicht erfreulich der Besuch im Kriegsrestemuseum. Das hiess urspruenglich "Museum fuer amerikanische Kriegsverbrechen". Ausser erbeutetem Panzern und Flugzeugen gibt es viele Bilder aus der Zeit - nichts fuer schwache Nerven

war_museum.jpg

Morgen frueh gehts es dann zur letzten Station unserer Indochinarundreise - Kambodscha. Wieder 5 Stunden Bus bis Phnom Penh. Leider kein Liegebus :-/

Eingestellt von T-A Travel 08.12.2008 1:11 AM Archiviert in Vietnam Kommentare (0)

Hoi An --> Mui Ne

endlich wird's richtig warm

semi-overcast 23 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Es wurde ein langer Reisetag wie sich am Ende herausstellte. Der Flug morgens war noch das Einfachste, danach wurde es dann etwas umstaendlich. Von Hoi An per Taxi nach Da Nang , so weit so gut.
Wir hatten uns vorgenommen die Touristenhochburg Nha Trang auszulassen und gleich Richtung Sueden weiter zu fahren. Nha Trang hiess zwar das Flugziel aber der Flughafen ist ein Rest des Krieges und liegt irgendwo im Nirgendwo. Beim Bau damals hatte man andere Absichten als die Beduerftnisse heutiger Touristen zu bedenken. Von dort weg gibt es eigentlich nur Busse nach Norden, wir wollten nun mal aber Richtung Sueden. Einzige Loesung war ein relativ teures Taxi dass uns am Highway Nr1 absetzen sollte.
Der Plan war von dort irgendwie auf einen der Langstreckenbusse nach Saigon aufzuspringen und bis Phan Tiet mit zu fahren.
So standen wir da nun in der Pampa und warteten....

pampa.jpg pampa2.jpg

Nach einer halben Stunde erlebten wir dann was Luxusbusreisen in Vietnam bedeutet.

busfahrt.jpg busfahrt2.jpg

Bequemer geht's wirklich nicht. Laestig nur die Dauerberieselung mit vietnamesischen Musikvideos ueber die Bordstereo- und Videoanlage. . Und dann war da noch dieser grausame Geruch - ich hatte auf Hundefutter getippt, fuer Alina roch es nach Kaesefuessen. Die Loesung des Raetsels kam als wir ausstiegen und das Gepaeckfach geoeffnet wurde: Einer der Fahrgaeste hatte den Jahresbedarf an Fischsauce geladen - zwar im Unterflurgepaeckfach aber dennoch deutlich wahrnehmbar. Unser Gepaeck stand direkt daneben hat aber gottseidank nichts davon angenommen.

200km weiter wurden wir dann also wieder am Highway Nr1 ausgeladen. Wieder mitten in der Pampa. Zwei Motorradfahrer transportierten dann uns und das ganze Gepaeck nach Mui Ne und damit waren wir endlich am Ziel. Taxi - Flugzeug - Taxi - Bus - Motorrad = 10 Stunden auf Achse fuer 500 km.
Mui Ne ist bekannt fuer 2 Dinge: Fischsauce (das merken wir sofort, den Duft kennen wir ja nun schon) und Sandduenen in rot und weiss - die riechen auch viel besser.

Es ist auch endlich abends warm, so dass wir die Jacken nun ganz nach unten packen koennen. Unser Bungalow liegt in spuckweite zum Strand und zum ersten Mal koennen wir bei Wellenrauschen einschlafen.

Am naechsten Tag lassen wir's gemuetlich angehen. Der Strand vor unserem Bungalow ist wirklich nicht sehr speziell. Etwas zu muellig fuer meinen Geschmack und der Sand hat auch eine eher graubraune Farbe. So richtig einladend zum Baden ist das nicht. Aber wir sind ja nicht zum Schwimmen hier und es geht per Motorrad auf Tour. Gestern hatte ich auf dem Weg zum Hotel im Vorbeifahren eine Golfanlage direkt ueber dem Strand entdeckt. Die schauen wir uns gleich mal zuerst an. Heute begnuegen wir uns mit ein paar Abschlaegen von der Range. Mal sehen ob sich morgen oder uebermorgen noch eine volle Runde ausgeht.

4golf.jpg golf2.jpg

Brauerei am Strand - Bayerische Volksmusik passend(?) aus dem Lautsprecher dazu...naja - was soll man davon halten?

brauhaus.jpg

Dann geht's zur Hauptattraktion der Gegend. Die Sandduenen. Auf dem Weg zu den abgelegenen weissen Duenen dann ein kleiner Schreck - die Luft im hinteren Reifen ist weg. Diagnose: Plattfuss mitten in der Praerie. Ich bringe das Moped neben einem geparkten Minivan zum Halt und spreche den Fahrer an. Der versteht kein Wort englisch. Ich habe die Handynummer vom Mopedverleiher dabei und da jeder Vietnamese ein Handy hat kriege ich ihn dazu dort anzurufen. Zunaechst ist mir nicht klar was die beiden ausgehandelt haben, aber der Fahrer greift zum Werkzeugkasten und beginnt die Rueckbank auszubauen. Schliesslich ist auf diese Weise genug Platz um das Moped zu verstauen. Ein weitere Mitfahrer muss allerdings waehrend der Fahrt das Moped und die Heckklappe halten, die nicht mehr zu geht. Einige Kilometer weiter werden wir vor einer Werkstatt abgeladen.

werkstatt.jpg werkstatt2.jpg

Nach 20 Minuten ist der Schlauch gewechselt und es kann weiter gehen.

Ja die weisse Sandduene fand ich eher dunkelweiss. Thomas ist die ganze Zeit rumgesprungen und das habe ich festgehalten.
duene_weiss.jpg duene_weiss2.jpg

So richtig ausgetobt hatten wir uns aber in den roten Duenen, und der Wind hat uns den Sand ueberall (!) hingeweht - auch dorthin wo nie die Sonne scheint. Dann kam der Sonnenuntergang, herrlich. Nach dem Spass haben wir erst gemerkt wie sandgestrahlt wir waren, unsere Sandspur ist bis zum Hotelbad zu verfolgen..

duene_rot.jpg duene_rot2.jpg
duene_rot3.jpg duene_rot4.jpg

Eingestellt von T-A Travel 05.12.2008 3:57 AM Archiviert in Vietnam Kommentare (0)

Hue --> Hoi An

zum aktuellen Lieblingsziel

sunny 22 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Wir erwischen den schlafmuetzigsten Busfahrer in ganz Vietnam und Dank unser Prinz Valium brauchen wir fuer die 150km von Hue nach Hoi An glatt 5 Stunden. Alles ausser Fussgaenger und Radfaherer hat uns ueberholt. Die Planung kommt ins Wanken und wir muessen nun einen Tag laenger in Hoi An bleiben. Kein Schaden wie sich herausstellt.

Es ist echt mieses Wetter als wir ankommen. Nieselregen und 20 Grad - daher gibt es von diesem Tag auch keine Bilder. Auf dem Weg zum Hotel buchen wir den Flug fuer uebermorgen nach Nha Thrang (ein echtes Schnaeppchen fuer 45$). Es ist immer wieder erstaunlich wie einfach und unbuerokrartisch das geht.

Am naechsten Tag ist feinstes Wetter und wir mieten nach dem Fruestueck gleich mal 2 Fahrraeder fuer die heutige Besichtigungstour. In der Altstadt ist die Zeit stehen geblieben.

bruecke.jpg 7umgebung2.jpgumgebung.jpg

Hoi An Old Town - es klingt dezent klassische Musik aus Lautsprechern durch die Gassen. Erstmal seltsam, aber dann doch passend.

Alte chinesische und japanischen Haeuser mit den kleinen Hinterhoefen dazwischen - die Ruhe hier ist einfach herrlich, Motorfahrzeuge sind hier ausgesperrt.

oldhouse2.jpg hinterhof.jpg hinterhof2.jpg

Das hier ist schon wieder ein UNESCO Weltkulturerbe und wir duerfen Eintritt bezahlen. Kultur und Bildung ist kaeuflich!

oldhouse.jpg 71tempel.jpg
6tempel3.jpg drache.jpg
9tempel2.jpg tempel4.jpg tempel5.jpg

Hoi An hat auch viele Fluesse
Fluss.jpg Fluss2.jpg

Auch hier wird weihnachtlich dekoriert (Palmen)

xmaspalme.jpg

Genug Karpfen und Drachen gesehen? Hoi An hat auch einen Strand

beach3.jpg beach.jpg beach2.jpg

Solche Fischerboote hatten wir bisher noch nicht gesehen
fischer.jpg fischer2.jpg

Am Ende des Tages sind wir uns einig - in unserer internen, subjektiven Hitliste aller bisher besuchten Orte hat sich Hoi An auf Platz 1 geschoben. Zum ersten Mal ist es wirklich schade dass wir morgen schon wieder weg muessen. :'-(

bye.jpg 1bye.jpg

Eingestellt von T-A Travel 03.12.2008 12:59 AM Archiviert in Vietnam Kommentare (0)

Hanoi --> Hue

Tomb Raiders

overcast 22 °C
View Alina & Thomas RTW auf T-A Travel's Reise-Karte.

Wem es noch nicht aufgefallen ist - wir haben staendig Jacken und lange Hosen an. Es ist nicht warm in Nordvietnam im November. Daher wollten wir nun auf dem schnellsten Weg in den Sueden. Ein kleiner Flug nach Hue, die alte Kaiserstadt in Zentralvietnam war die Loesung.

Zuvor haben wir aber noch einen halben Tag in Hanoi.

marktfrau_hanoi.jpg

Literaturtempel ist Pflicht sagt unser Reisefuehrer.

literaturtempel3.jpg literaturtempel4.jpg literaturtempel2.jpg


Naechster Tag Hue
- leider auch nicht viel waermer. Es hat sogar geregnet in der Nacht und wir haben heute wieder ein Moped und hoffen das es den Tag ueber trocken bleibt. Kaiserpalast und Grabmaeler stehen auf dem Programm.

Der Palast

zitadelle.jpg zitadelle2.jpg
zitadelle3.jpg zitadelle4.jpg

Das Ganze hier ist ein wenig wie das Tal der Koenige in Aegypten. Alle paar Kilometer ein anderes Grabmal eines Kaisers. Erstaunlich ist der schlechte Zustand bei nicht mal 200 Jahren Alter. Die GIs und das Klima haben gute Arbeit geleistet und die Bauwerke und was davon uebrig ist verfallen schneller als sie mit dem Geld der UNESCO (weil Weltkulturerbe) aufgebaut werden.

Erstes Grabmahl (der Name interessiert euch sicher nicht)

tuduc.jpg tuduc2.jpg
tuduc3.jpg tuduc4.jpg

Beim Fischefuettern hatten wir auf einmal alle Fische uns herum.

fisch1.jpg fisch2.jpg fisch4.jpg

Zweites Grabmahl, war ein Versehen - eigentlich wollten wir da gar nicht hin aber man hat uns reingelegt

kaidin.jpg kaidin2.jpg
kaidin3.jpg kaidin4.jpg

Dritter Tomb - da wollten wir von anfang an hin und nirgendwo anders

minh_mang5.jpg minh_mang3.jpg
minh_mang2.jpg minh_mang4.jpg

Mein Bedarf an Ruinen ist nun wirklich gedeckt. Alles ist sehr chinesisch und konfuzianisch hier - kannte ich nocht nicht, aber nun reicht's auch wirklich von alten Steinhaufen.

Eingestellt von T-A Travel 01.12.2008 2:30 AM Archiviert in Vietnam Kommentare (0)

(Einträge 21 - 24 von 24) Vorher « Seite 1 2 3 4 [5]