Wir haben zwar gesagt es kommt nichts mehr aber halten tun wir uns nicht dran.
Wer Lust hat sich die Reise von Anfang bis Ende anzusehen klickt am besten rechts in der Navigation auf INHALT, dann nach unten scrollen ab Bangkok Ankunft und immer am Ende nächsten Beitrag anklicken.
Ein Paar Daten von uns.
In 180 Tagen um die Welt, klar das geht auch schneller. Die Reise war schliesslich das Ziel.
Zurück gelegt haben wir laut Travellerspoint 62000 km, wenn man die Tagesziele noch mitberechnet kommen wir locker auf 70 tausend. Mit Flugzeug, Bus, Boot, Moped, Hubschrauber, Rad, Elefanten, Taucherausrüstung, Turnschuhen, Schlappen und Barfuss waren wir unterwegs. Gelaufen sind wir einiges, Schlappen und Turnschuhe haben kein Profil mehr. Alina's Turnschuhe waren vor der Reise nur 3 Monate alt.
Geflogen sind wir 19x und haben dabei 2 Flieger verpasst. Autounfall in Kambodscha, 2 Platten mit dem Moped.
Wir sind auf Ruinen geklettert, auf den Uluru, auf viele Berge, Bäumen usw. Wir haben uns Höhlen angesehen, sind getaucht, im Pool abgehangen, geschnorchelt und Tretboot gefahren.
Kamera in Sydney liegengelassen, Alinas Käppi ist vom Boot geflogen, 1 Pullover in Kambodscha liegengelassen (den wir 1 Woche später abgeholt haben, da wir wieder im selben Hotel waren).
Wir waren auch krank, aber nichts Ernsthaftes. Kleine Unfälle wie Surfbrett auf die Birne bekommen und in Lavatunnel einstürzen gehörten auch dazu.
Jeder hat ca. 15-20 Bücher gelesen (kann man im Ausland wunderbar umtaschen).
Wir sind auf Elefanten geritten, haben seltene Tiere gesehen und fotografiert.
Wir haben sehr geschwitzt und auch sehr gefroren.
Wir haben -7 (Kaliforien) und +42 Grad Celsius (Ayers Rock) gehabt.
Übers Wetter haben wir mehrfach die Woche geschimpft. Als es drauf ankam hatten wir fantastisches Wetter.
Wir haben gehofft dass uns die 6 Monate vom Fernweh heilen, das ist gründlich danebengegangen. Wir wuerden es jederzeit wieder machen. Aber nicht wieder 6 Monate sondern mindestens 1 Jahr.
Muenchen die nächsten Monate remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Andernach --> München remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>27.04 Universal Studios 2.Teil
Da wir ein Jahresabo fuer die Studioes haben, sind wir heute nochmal hin. Tote Hose in den Studios - hoechstens 5 Minuten Wartezeit, das macht Freude. Wir sind die Mumien-Achterbahn gefahren bis uns schlecht war. Sie faengt ueberraschend gut an und der Schluss kommt auch ueberasschend schnell. Die Simpsons sind auch klasse, Jurassic Park war uns zu erfrischend, wir sind das letzte Mal gut nass geworden, heute war's uns zu kalt dafuer. Apropo, Wetter, wir frieren immer noch. Ohne Sonne ist es saukalt hier. C'mon - 16 Grad in SoCal...das hatten wir nicht gebucht!
28.-29.04 Golf & Shopping
Thomas war Golfen ich Shoppen. Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu sagen, ausser wir waren beide am Ende des Tages erledigt. Abends mit meiner Familie noch zum Essen und dann Packen. Diesmal werden wir unser max. Gepaeckgewicht voll ausnutzen. Waren wir bisher immer leicht unterwegs, haben wir jetzt eine Golfausruestung und ein Zelt dabei.
30.04- 2.05 WIR KOENNEN NACH HAUSE FAHREN, NACH HAUSE FAHREN...
Heul! Wir sind schon seit Tagen komisch drauf. Nichts macht mehr richtig Freude. Wenn es noch mal 6 Monate waeren haetten wir auch nichts dagegen. Wirklich dumm wenn am Ende von Zeit und Geld noch so viel Welt uebrig ist. Wir fahren mit einem lachenden und weinenden Auge. Ein paar Dinge gibt es doch die uns fehlen...u.A. deutsches Brot, die Katze, eine Radlermass im Biergarten.
Irvine (Los Angeles) --> London --> Andernach remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Auf dem Heimweg fahren wir an der Kueste entlang und biegen in Venice-Beach zum Strand ab. Muss man ja auch gesehen haben wenn man schon mal da ist und gestern als wir hier durch sind war es schon zu dunkel. Heute am Samstag ist mords was los.
Gar nicht schick hier, eher etwas fuer jedermann. Muscle Beach ist ein Witz - das hat wohl die beste Zeit schon hinter sich. Ich schaetze mal auf jedem Gefaengnishof sieht man mehr Leute am Eisen arbeiten.
Santa Monica - Beverly Hills - Venice Beach remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Die Wetternachrichten aus Deutschland machen uns auch nur neidisch. Wir frieren hier die meiste Zeit und dort sind es 25 Grad wie wir erfahren. :-( Es wird wirklich Zeit heim zu fahren.
Mit etwas mehr Rest-Elan waere Monterey in unserer Bewertung sicher besser weg gekommen. So wie es war war es halt wieder mal zu kalt und ungemuetlich fuer uns. Also weiter entlang der Kueste. An einem Strandabschnitt weiter im Sueden dann eine riesige Kolonie von Seeelefanten.
Hier sind es wirklich Tausende davon und das riecht man schon weit gegen den Wind. Das Gute ist, dass wir nun keinen Zeitplan mehr haben und alles ziemlich stressfrei angehen koennen.
Wir fahren so lange wir Lust haben und wenn es dunkel wird bleiben wir stehen und suchen ein Motel. Heute wird Lompoc unsere naechste Zwischenstation. Hier gibt es nichts - aber auch wirklich gar nichts Erwaehnenswertes. Einzig der nahegelegene Armeegolfplatz ist ein kleiner Lichtblick. Da die Preise wirklich guenstig sind geht Alina mal wieder mit auf die Runde.
Nach der Runde fahren wir die restlichen 300km und sind wieder in Irvine (Los Angeles) bei Alinas Verwandten zu Gast.
Monterey --> Lompoc --> Irvine remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Wir hatten auf dieser Reise schon Elefanten und Seeloewen - was kommt danach...ganz klar: Seeelefanten. Die gibt es hier am Strand reichlich. Die wollen wir uns ansehen, klaro. Normale Seeloewen wiegen ca 400 kg, die Seeelefantenmaennchen bis zu 2 Tonnen. Wir kommen zwar ganz nah,
aber leider sind nur die viel kleineren Weibchen anwesend, die Maenner sind gerade in Alaska und fressen sich dort voll. Die kommen erst im Juni wieder. Auf den Rueckweg nach San Jose sehen wir sogar wieder eine Gruppe Wale. Und ratet mal wer es wieder aus dem fahrenden Auton entdeckt hat!
Wir sind so gut und luxurioes bei unseren lieben Schweden untergebracht, da nehmen wir die Einladung an und bleiben noch eine Nacht. Whirlpool draussen, bestes Essen, tolle Gesellschaft. Da wir uns wenigstens ein wenig revanchieren moechten laden wir sie zum Essen ein.
Am naechsten Morgen muessen wir bye, bye sagen zu Jon und Kikki. Das faellt uns schwer.
Weiter gehts es nach Monterey - einer der Schicki-Micki-Orte hier an der kalifornischen Kueste. Es wird wieder kalt, eine riesige Nebelfront versperrt die Sonne. Trotz allem ist Cannery Row wunderschoen, und wir entscheiden hier zu bleiben.
Wir fahren die beruehmte 17 Mile Road wo ein paar der excklusivsten Golfplaetze sich ander reihe. Der Golfplatz schlechthin ist Pebble Beach - Austragungsort der US Open naechstes Jahr. 500 USD wollen die fuer eine Runde ohne mit der Wimper zu zucken. Thomas schluckt und trotz seiner glaenzenden Augen laesst er diese Runde aus. (das Wetter ist eh sch.. bescheiden)
Wir sehen Bambi auf dem Platz grasen, ob der weiss wie exklusiv sein Grasplatz ist?
San Jose 3. und 4. Tag --> Monterey remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Mittags muessen wir los, wir sind nach San Jose zu den netten Schweden eingeladen die wir in Death Valley kennen gelernt haben. Von San Francisco machen wir einen kleinen Umweg ueber Highway Nr 1 auch Pacifica genannt. Ist quasi die Great Ocean Road von Californien.
Angekommen in San Jose werden wir wie die Koenige bewirtet mit gegrillten Lachs, Kaese, Wein, Bier, die lieben Schweden schaffen es noch das fantastische M-Resort in Vegas zu uebertreffen.
Am naechsten Tag nach einen tollen Fruehstueck macht sich Thomas mit John auf zum Golfen. Ich gehe mit Kikki in Capitola und Santa Cruz flanieren.
Ich stecke kurz die Zehen ins Wasser, ieek! ist das kalt. Die Surfer stoert es gar nicht, die sind hier immer im Wasser.
Fast haetten wir es vergessen! 36 Grad 2 Tage hintereinander. Endlich koennen wir die warmen Sachen wieder anziehen.
San Francisco --> San Jose 1. und 2.Tag remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>die Haeuser, die Strassen.
Es gibt hier die kurvigste Strasse der Welt, mit Eintrag im Guiness Buch. Das sieht so aus.
Die Cablecar,
und nicht zu vergessen Fishermans Wharf und die Piers mit tollem Blick auf die Bruecke, Alcatraz, die viele Segelboote und Faehren.
Am Pier 39 sind die Seeloewen los! Die meisten liegen faul rum, ein paar wenige suchen sich noch ein Platz und die Maenner kaempfen um den Platz wie bloed. Mindestens 100 Menschen schauen sich das Spektakel an, das laut und lustig ist. Wenn mal ein Seeloewe erfolgreich einen anderen wieder ins Wasser schubst, gibt es auch schon Mal Beifall. Auch sonst ist am Fishermanns Wharf und auch die anderen Pier was los, ueberall Leute, live Musik, Schausteller, hier macht das Schlendern einfach nur Spass.
Wir haben einen Tipp bekommen. So machen wir uns auf den Weg auf die Glasbruecke im 48.Stock des Mandarin Oriental Hotels. Die Aussicht ist wirklich fantastisch erinnert uns ein wenig an Kuala Lumpur's Bruecke auf den Petronas Towers. Da es hier in San Francisco sonst nichts gibt von dem man von ganz oben runter schauen kann ist dieser Tipp wirklich klasse. Kostenlos und ohne Schlange stehen - danke Casey!


Wir haben viel zu den Nebel hier dazugelernt, z.B. wie er sich durch die Bruecke an die Kueste schlingelt, dann verschwindet und spaeter wiederkommt. Das sieht so aus: 1 Foto unten am Beach westlich vom Golden Gate Park nur kalte Nebelsuppe, und zweites Foto ein paar Meter weiter sonnig im Park. Da springt Alina gleich vor Freude.
Wir sind begeistert, bei mir rutscht San Francisco auf Nr 1 der Grosstaedte, bei Thomas auf Nr 2 gleich hinter Sydney.
San Francisco 2.Tag remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Sein Wein gilt als einer der besten in Kalifornien und wir lassen uns ein kleines Tasting hier natuerlich nicht entgehen. Zum Weingut gehoert auch ein kleines Mueseum und unter den Exponaten auch einer der Oscars die er fuer den Paten bekommen hat. Diese Figur sieht aus der Naehe noch kitschiger und haesslicher aus als ich gedacht habe.

Schoen in der Fruehlingssonne auf der Terasse sitzen, eine Zigarre dazu - viel besser wird's nicht mehr.
Das war unser letztes Ziel im Landesinneren von Kalifornien, von nun an geht es entlang Highway 1 die Kueste hinunter. Die Kueste noerdlich von San Francisco ueberrascht uns wieder einmal. Diese Huegellandschaft mit Schafweiden sieht sehr nach Irland aus. Auf dem Weg dorthin fahren wir durch Eukalyptus-Alleen aehnlich wie in Australien (diesmal ohne nach Koalas Ausschau zu halten). Hier riecht es viel intensiver nach Eukalyptusoel als dort. Nebel zieht auf und es wird schon wieder mal richtig kalt und windig. Als wir dann endlich am Wasser ankommen ist es so ungemuetlich, dass wir kaum aussteigen wollen. Es wird nichts mit einem gemuetlichen Dinner zum Sonnenuntergang auf einer Terasse mit Blick auf den Pazifik. Nix wie weg hier!
Weiter nach Sueden, dicht entlang an der kurvigen Kuestenstrasse. Der Nebel verschwindet wieder und wir bekommen ein paar schoene Ausblicke auf die Straende noerdlich von San Francisco.
Weil wir hier keine bezahlbaren Hotels finden fahren wir dann doch heute noch weiter bis in die Stadt - als abschliessender Hoehepunkt des Tages die Fahrt ueber die Golden Gate Bridge
Modesto --> Napa Valley --> San Francisco remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>deutlich waermer und so wird auch Sequoia Park sein. Irrtum! Der Nationalpark liegt auf 2000m und der Winter holt uns schon wieder ein. Schneeketten empfohlen, 2m Schnee, ueberall Eiszapfen. Ieeek! Das mit dem Schnee war ja anfangs ganz witzig - nun langt's uns aber wirklich mit dem weissen Zeugs. Wenigstens ist es heute den ganzen Tag ueber sonnig.
Warum sind wir eigentlich hier? Der Park ist beruehmt fuer seine Riesenbaeume - die "Redwood Sequoias"
Das sind die ersten drei von der Sorte, beeindruckend aber nicht die groessten Baeume hier. Der groesste Baum heisst "General Sherman" und ist der groesste Baum der Welt. (nach Volumen und Gewicht gemessen) Er ist nicht der hoechste und auch nicht der aelteste Sequoia. Er ist "nur" 2200 Jahre alt, es gibt hier einen anderen Baum der ist 3200 Jahre alt!
Hier ein kleinerer Baum vom Umfang her, und unten ist Thomas. Die Rinde dieser Baeume ist ueberraschend weich und kuschlig. Fuehlt sich fast an wie Pelz.
Am Schluss taucht auch ein Koyote auf der so viel Hunger hat, dass er viele Fotos ueber sich ergehen laesst. Leider duerfen wir ihn nicht fuettern. Wir und alle anderen Zuschauer halten sich auch daran. Pech fuer Karl!
Unsere Rundreise durch die Nationalparks entlang der Siera Nevada ist nun zu Ende. Es geht nun Richtung Pazifikkueste. Fuer die naechsten Tage ist eine Hitzewelle angesagt - das passt dann genau zum Baden. Wir uebernachten in Modesto und wollten abends noch ein wenig Alinas Geburtstag in einem Restaurant feiern. Leider macht hier alles sehr frueh zu und so wird es nur ein Imbiss bei McDonald und der Wein aus dem Pappkanister den wir noch im Auto hatten.
Fresno --> Sequoia National Park --> Modesto remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Mittlerweile haben auch andere mitbekommen dass hier etwas los ist und so stehen innerhalb kuerzester Zeit ca. 150 mit Kamera bewaffnete Touris dem Baeren gegenueber. Der frisst weiter in aller Seelenruhe sein junges Gras und sieht dabei eher aus wie ein Kalb auf der Weide.
Nur einmal als ihm ein Touri zu nahe kommt richtet er sich auf die Hinterbeine und sieht dann schon ziemlich gefaehrlich aus.
Danach geht's zu unserer neuen Nr. 1 der Wasserfaelle - die Yosemite Falls. Die hoechsten Faelle in den USA und immerhin die 5.-hoechsten der Welt.
Nur um diese Jahreszeit sehen diese Faelle so imposant aus - jetzt kommt wegen der Schneeschmelze das meiste Wasser herunter und der gefrierende Wassernebel an den oberen Faellen sieht einfach klasse aus.
Wir gehen den Merced-River hinauf und machen noch einige Fotos am Fluss.
Dann schlaegt leider das Wetter um, die Sonne ist weg und es wird immer kaelter. Kein gutes Fotolicht mehr. Alles sieht von nun an matschig-grau aus. Schade um jedes Motiv. Einige der interessantesten hoch gelegenen Punkte im Park sind wegen Eis und Schnee bis Mai gesperrt - wieder ein Punkt auf unserer Liste fuer das naechste Mal.
Wir fahren nach Fresno. Die Stadt liegt mitten zwischen dem Yosemite National Park und dem Sequoia National Parkund das ist auch der einzige Grund warum wir hier sind. Es gibt hier wirklich nichts zu sehen.
Yosemite National Park --> Fresno remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Alle sind schoen mit Schal, Handschuhen und Muetzen ausgestattet, wir haben immer noch die gleiche Klamotten uebereinander an. Einzig ich habe mir eine Kapuzenjacke in Vegas gekauft. Die trage ich seitdem unter der Jacke. Die Finger frieren einem beim Fotografieren ein. Lake Tahoe ist ein Traum aber bei der Kaelte ziehen wir schnell weiter.
Der Scenic Drive auf dem Highway 395 entlang der Sierra Nevada wird ein kurzer Spass. Nach ein paar Kilometern faengt es an zu schneien.
Es gibt 3 Paesse ueber die Berge und wir erfahren bald, diese sind alle gesperrt! Grmpf! Jetzt muessen wir auf den Scenic Drive verzichten und andersrum fahren. Deswegen muessen wir fast den ganzen Weg zurueck fahren. Da faellt mir eine Abkuerzung auf. Der Weg ist laut Karte asphahltiert. Leider nur laut Karte. Der Weg schlaengelt sich bergauf und bergab durch den Wald, irgendwann sind wir mitten in der Pampa auf einem Privatweg und es geht nicht mehr weiter. Wir drehen um. Thomas will vor Sonneuntergang ankommen und drueckt aufs Gas. Mir wird in den Kurven schlecht. Im Capitol gestern hat uns unsere Fuehrerin gesagt dass ihre deutsche Bekannte standig Speeding Tickets in Kalifornien bekommen. Wir haben noch gelacht. Jaja, ihr ahnt es jetzt, Thomas war zu schnell und ein Highway Patrol Car im Gegenverkehr hat uns mit dem Radar erwischt. Filmreif wendet er hinter uns und stoppt uns mit Blaulicht. So wie man es aus den Filmen kennt. Rechts ranfahren und dann das uebliche Palaver. Zu schnell, jaja, kommt nie wieder vor, blabla, Ticket ausstellen, Rechtsbelehrung und weiter geht's. Der Spass wird gut 100 Euro kosten wenn wir wieder in Deutschland sind. Falls Thomas nicht mehr in die USA will kann er es auch vorziehen nicht zu bezahlen. Schauen wir mal :-)
Endlich spaet abends in der Naehe von Yosemite angekommen bekommen wir auch ein nettes Hotel mit den suessesten Zimmer bisher. Alles alt aber Jacuzzi drin. Da lacht auch Thomas wieder.
Hier in Groveland gibt es den Iron Door Saloon - angeblich der aelteste in Kalifornien. Eine wirklich urige Bar mit Hirsch und Elchgeweihen ueber den Tischen. Wir setzen uns in eine Ecke und beobachten die Eingeborenen bei zwei Bier bis wir der Laden um10 dicht macht. Das Night-Life ist hier wirklich nicht ausschweifend.
Sacramento --> Yosemite National Park remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Ich streichle den riesigen Baer vor der Tuer, und Thomas versucht den Tuersteher klar zu machen, dass wir ein Termin mit dem Governor haben. Der schmunzelt nur. Als Thomas ueberzeugender erscheint, fragt der mal nach und entschuldigt sich anschliessend.
Hinter der Tuer, verbirgt sich eine ganze Welt mit Bueros und Gaengen. Ich bin total aufgeregt, Thomas ist viel cooler. (Er trifft Arnie auch nicht zum ersten Mal)
Wir werden herumgefuehrt und sehen viele interessante Bilder - der Governor ist noch unterwegs. Wir bekommen anschliessend noch eine Fuehrung durch das Capitol und sehen den Kongress und den Senat bei der Arbeit - besser Nicht-Arbeit, es ist gerade keine Sitzung.
Arnolds Assistentin ist sehr nett, sie zeigt uns sein Buero und macht ein paar Bilder. Hier dieses Schwert ist das Original aus "Conan der Barbar", der Andy Warhol mit Maria und der Terminator hinter Arnolds Tisch gefaellt uns auch sehr gut.
Dann ist es endlich so weit, Arnie kommt herein und fragt "Thomas, wie geht's?" Ich bin total erstarrt und komme mir vor als wuerde ich mitten in einem Filmset stehen. Nach 15 Minuten und Fotos mit dem Governor ist die Audienz zu Ende. Wir duerfen uns noch das Stanford Mansion ansehen. Dort werden ueblicherweise Staatsgaeste empfangen.
Der Wahnsinn, alle waren so nett, der Tag vergeht im Fluge, am Ende sind wir erschoepft aber gluecklich dass alles geklappt hat. Das Ganze ging so schnell, dass wir vergessen haben uns Autogramme zu besorgen!
Sacramento 2.Tag remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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Leicht verwundert fahren wir auf den Extraterestral Highway. Thomas gruesst vorschiftsmaessig mit dem Vulkanier-Gruss.

ET hat einen Highway aber immer noch kein Telefon. Mitten im Nirgendwo dann eine Ansammlung kleiner Huetten. Ein Truck schleppt gerade ein UFO ab.
Wir werden mit "Willkommen Erdlinge" begruesst. Der Club der UFO-Bekloppten hat hier in Nevada seine Zentrale. Area 51 ist nur 20 Meilen entfernt. Wir nehmen ein UFO-Fruehstueck und machen ein Paar Bilder. Die Aliens sind gar nicht so fotoscheu!
Toiletten gibt es fuer Frauen, Maenner und Aliens. Ich habe mich fuer die ET-Toilette entschieden, die habe ich als die sauberste eingeschaetzt.
Wir haben einen Schwanensee mitten in der Wueste gesehen. So viele Schwaene auf einem See fanden wir bemerkenswert. Nach einer Weile zeigt sich die Sierra Nevada (heisst uebersetzt Schneeberge) von seiner schoensten Seite.

Da macht auch Thomas ein Freudensprung!
Wir fahren noch durch Reno, Lake Tahoe, und Tahoes Winterwonderland mit ueber 1 Meter Schnee. Die Temperatur steigt von heute Morgen 5 Grad bei der Abfahrt auf 21 in der Salzwueste, faellt wieder auf 12 als es durch die Siera Nevada geht und steigt am Ende auf schoene 24 in Sacramento. Am Ende des Tages haben wir ueber 900km auf dem Tageszaehler.
Wir haben heute von unseren anderen Round-the-World Bekannten aus Fiji gehoert, dass es am Grand Canyon schneit und wie kalt es dort ist. Julia, Markus haltet durch! Wir versprechen uns 2 Tage nicht mehr uebers Wetter zu beschweren.
Caliente --> Sacramento remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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Unser Winter 2008/2009 bestand bisher aus einer Stunde spielen im Schnee auf Mauna Kea (Hawaii). Heute bekommen wir eine Erinnerung daran wie das Wetter die letzten 5 Monate in Deutschland war. Wir hatten 3 Grad Graupelschauer, 5 Grad Nieselregen und danach noch etwas Sonnenschein bei 10 Grad. Uns hat der eine Tag voll gereicht - wie haelt man das 5 Monate aus? ;-)
Auf dem Weg zum Park ein origineller Souvenierladen an der Strasse mit kleiner Westernstadtkulisse.
Die Gegend hier um den Zion Canyon wurde zuerst von Mormonen besiedelt (nachdem sie die Indianer rausgekickt hatten). Die Mormonen haben ja bekanntlich das Fromm-Sein erfunden. Deswegen heisst der Fluss der den Canyon hier verursacht hat... Virgin River. War ja klar. Viele Orte hier im Canyon haben nebenfalls religioes angehauchte Namen. "Angels Landing" (dazu spaeter mehr). Kathedrale, Orgel, Tempel usw.
Auch dieser Nationalpark kostet wieder 25$ Eintritt und es gibt Shuttle-Busse und viele Toiletten als Gegenwert.
Wir fahren gleich mal bis zur Endstation und gehen flussaufwaerts. Es regnet und wirklich ungemuetlich kalt. SO macht das kein Spass. Mit eingezogenem Genick sieht man ja nix, von Fotos machen gar nicht zu reden. Alina ist mit der Wetter-Gesamt-Situation wieder mal ueberhaupt nicht zufrieden. (wie jedesmal wenn die Temperaturen unter 30 Grad gehen)
Ein weiterer Stopp mit dem Shuttle - wieder Sch***-Wetter. Mist! Eines will ich hier aber unbedingt sehen - "Angels Landing". Der Busfahrer hat vorhin davon erzaehlt. Ein Erlebnis hat er gesagt, aber nix fuer Leute mit Hoehenangst. Genau das Richtige fuer mich also. Die ersten 3km gehen ohne Schwindel im Zick-zack nach oben.
Die letzten 800 Meter wird es dann richtig interessant und das ist der Moment an dem Alina es vorzieht zurueckzubleiben. Ich mache mich also allein auf den Weg zum Gipfel. Es ist eine Gratwanderung der uebelsten Sorte. Links 500 Meter runter - rechts 400 Meter runter. Der Weg manchmal nur einen halben Meter breit.
Gut das an den schlimmsten Stellen Ketten zum Festhalten angebracht sind. Oben angekommen ist der Ausblick grandios und weil nun endlich auch mal die Sonne rauskommt auch gut fuer Fotos.
Das war den Weg wert. Weil das letzte Stueck so steil war, waere ich allerdings dafuer das Ding umzubenennen von "Angels Landing" in "Devils Staircase". Wieder unten ein Blick zurueck
Das war's fuer heute vom Zion Park
Wir fahren Richtung Westen zu unserem Nachtquartier an der Grenze zwischen Nevada und Utah. Ein ehemaliges Eisenbahnarbeiterdorf namens Caliente.

Zion National Park 2.Tag remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Wegen unserem abgelegenen Quartier muessen wir eine Stunde fahren bis wir wieder am Grand Canyon sind. Nochmal 30km am Rand entlang mit vielen Aussichtspunkten. Wir halten nur an ein paar an, denn mit der heutigen Sicht ist es nicht so atemberaubend wie gestern. Am Grand View Point nutzen wir dann die letzte Gelegenheit ein Stueck in den Canyon abzusteigen. Steil geht es im Zick-zack nach unten bis zur Markierung sind wir gegangen.
Man kann gar nicht so richtig auf den Bildern sehen wie steil der Weg manchmal war. Vielleicht macht dieses Foto es besser sichtbar, der Weg ging um den Stein herum und viel Platz war da nicht.
Angekommen bekommt auch Thomas endlich sein Danger Foto. Ahhhh!
Im Tal unter uns fliegen Raben, hoch ueber uns ein Kondor. Ungewoehnlich, dass eine Bergtour mit dem Abstieg beginnt. Wir haben wieder mal nix dabei und kehren deswegen um. Sehr schade eigentlich, wir haetten beide Lust gehabt bis unten zu gehen.
Naechstes Mal! Wir klettern also wieder rauf und verabschieden uns fuer heute von hier.

Am Ende des Tages sind wir ueber 500km gefahren. Bei den endlosen Weiten hier kein Problem. Wir fahren durch Indianerreservate - Hopi- und Navaho-Indianer. Ein riesiges aber ziemlich wertloses Gebiet. Ausser Rindviecher halten kann man mit dem Land nix anfangen. Lage, Lage, Lage - wichtig bei Immobilien. Eine ueblere Lage gibt es kaum und das ist dann wohl auch der Grund warum der Weisse Mann das hier den Indianern gelassen hat.

Komplett einmal im Osten um den Grand Canyon, ueber den Colorado River. Dort bekommen wir einen Kondor ganz nah zu sehen!
Und wer hat den Vogel zuerst gesehen gesehen? Nicht Thomas, ich!! Ich werde immer besser.
Dann nach Norden rein nach Utah zum Zion Canyon. Haeh? Zion Nationalpark...wasn das? Kennt doch keiner, was soll da sein? Haben wir auch gedacht, aber dieser Nationalpark wurde uns von mehreren Amerikanern die beide kennen (Grand und Zion) dringend empfohlen. Wir sind etwas canyonsatt und denken das kann eigentlich nur ein Flop werden. Was kann besser als der Grand Canyon sein? Besser wird's doch nicht mehr, oder? Siehe da, kaum sind wir in der Naehe des Zions Nationalparks bekommen wir sogar ein wenig Sonne und was wir sehen ist wirklich schoen. Jetzt faellt mir wieder der bekannte asiatische Spruch ein. "Same, same, but different" Klar, wieder gigantische Felsen, aber andere Farben, andere Felsformationen, anderes Gefuehl. Grand Canyon ist halt von oben runterschauen und Zion ist von unten raufschauen.
Wir sind begeistert das war ein super Tip. Wir freuen uns schon auf morgen, dann schauen wir uns mit mehr Zeit weiter um. Heute sind wir ja nur kurz durchgerauscht.
Euch allen wuenschen wir schoene Ostertage!
Grand Canyon --> Zion National Park (Utah) remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Nach wenigen Minuten sieht man den Canyon Rand, mir laufen die Traenen, Thomas hat auch feuchte Augen. Es ist unglaublich aus der Vogelperspektive.
Wir sehen den Colorado River, sogar ein paar Wildwassserraftingboote. An manchen Stellen sieht man noch Schnee. Wir koennen wieder mal nur empfehlen es selbst zu machen. Wer tief in den Canyon fliegen will muss zum West-Rim (dort wo auch der Sky-Walk ist). Seit hier vor 10 Jahren wieder Kondore angesiedelt wurden duerfen die Helis im Nationalpark nur noch drueberfliegen.
Die Dimensionen des Grand Canyons sind einfach unfassbar wenn man davorsteht. 2,5km tief, 20km breit und 400km lang - liebe Australier nicht traurig sein, aber euren Kings Canyon koennte man hier hochkant reinstellen, den Uluru oben drauf packen und es waere immer noch Luft.

Am Boden angekommen kommt uns der Flug so kurz vor. Wir hatten den langen Flug gebucht und haben 20 Minuten weniger bekommen. Das Hotel hat sich bei der Reservierung vertan. Am Ende bekommen wir eine Gutschrift, die fehlenden Flugminuten koennen sie halt nicht erstatten. Wir versuchen uns nicht zu aergern, schliesslich sind wir im Urlaub. So haben wir einen Grund wieder hierher zu kommen. Dann machen wir den langen Flug, der auch eine andere Route hat.
Wieder am Boden laufen wir einige Kilometer am suedlichen Canyonrand entlang. Wir haben den perfekten Tag erwischt. Zwar sind wir 2100 m hoch aber die Sonne scheint so schoen dass es nicht ganz so kalt ist. 100km Fernsicht und blauer Himmel - Glueck muss man haben! Unsere Kamera schafft es trotz der guten Bedingungen nicht die Ausblicke so festzuhalten wie sie waren. (Notiz fuer die naechste Weltreise: anstaendige Kamera besorgen)
Die Tiere hier sind voellig ohne Scheu. Hirsche grasen neben der Strasse und Eichhoernchen laufen einem fast ueber die Fuesse.
Man verlangt hier ordentlich Eintritt, dafuer ist der Park dann aber auch gut organisiert. Kostenlose Shuttlebusse fahren am Rand entlang und man kann auf- und abspringen wie man will oder Teilstrecken zu Fuss gehen. Es gibt Dutzende von Aussichtspunkten und wir kriegen den Mund nicht mehr zu vor lauter Aahs und Oohs. Ganz nah am Abgrund stehen, das kann man hier ueberall, "Danger Thomas" ist total happy.
Aber nicht nur die Kante des Canyons is reinster Fun, wir finden auch noch anderes.
Von der Suedseite fuehren einige Pfade hinter zum Fluss und auf der anderen Seite hinauf - keiner dieser Wege ist an einem Tag zu schaffen. Man muss im Tal uebernachten und darauf sind wir nicht eingerichtet. Das kommt auch auf unsere Liste fuers naechste Mal.
Eigentlich wollten wir im Park campen, aber erstens ist es saukalt und zweitens wollen die hier zu viel Geld. 36$ dafuer dass wir unser eigenes Zelt aufbauen und in der Nacht frieren duerfen war uns zu viel. So muessen wir ein gutes Stueck zurueck fahren bis wir ein guenstiges Hostel finden, in der Naehe des Parks ist alles ausgebucht oder sauteuer.
Grand Canyon 2.Tag remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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]]>Alles ist so kunterbunt, der Strip ist ein Megashow. Las Vegas ist sehr uebersichtlich fuer Touristen. Alles was einen interessiert liegt rechts und links an dieser einen Strasse (Las Vegas Boulevard). Die Hotels kennen wir fast alle aus dem Fernsehen. Es live zu sehen ist nochmal etwas anderes. Von innen sind die noch viel groesser als von aussen. Wir fahren ganzen Strip entlang zu unserem Hotel - das SAHARA, eines der aeltesten Hotels in Las Vegas. Eine Dusche brauchten wir beide dringend, unsere Haut ist so trocken, die Lippen aufgesprungen nach dem Death Valley. Ueberall Super-Sonder-Angebote, ob Essen, Trinken Uebernachten, in der Woche ist Vegas ziemlich guenstig. Fuer unser Doppelzimmer zahlen wir gerade mal 25$ - das sind schon fast wieder Asien-Verhaeltnisse.
Zum Fruehstuecken fahren wir ins "M"-Casino, dort soll es das beste Buffet in Vegas geben. Es ist das neueste Casino auf dem Strip und liegt etwas ausserhalb des Zentrums. Das 5-Sterne-Buffet ist in der Tat das Beste das wir je gesehen haben.
Im MGM-Casino werden mehrere Loewen mitten im Foyer hinter der Glasscheibe gehalten. Es gibt auch einen Plexiglastunnel und man kann unter den Loewen durchgehen. Das gibt aussergewoehnliche Perspektiven und man kommt so nah an die Tiere heran wie sonst nirgends
Die Hotelcasinos sind die Hauptattraktion bei Tag und Nacht - hier ein paar Bilder vom Strip.
Abends sind wir wieder beim Dinnerbueffet im "M". Es ist der Wahnsinn, wir irren herum und wissen gar nicht was wir essen sollen. Es ist nicht moeglich alles zu probieren bevor man platzt. Thomas pokert nach dem Essen und gewinnt unsere Kosten fuer die 2 Tage Vegas. Auf dem Heimweg sehen wir den Strip bei Nacht. Alles leuchtet und glitzert so dass jeder Weihnachtsbaum neidisch wird.
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Der grosse Marlboro Cowboy ist nicht mehr da - Zigaretten sind boese-boese. In den Casinos darf man rauchen - sobald ein Raucher genug Geld dalaesst nimmt man es mit dem Schutz der Nichtraucher auch nicht mehr so genau.
Las Vegas 3.Tag
Wir haben das Gefuehl gar nichts gesehen zu haben und es geht schon wieder weiter. Unser mittlerweile bekanntes, immer wiederkehrendes Problem. Der Hoover Dam ist nicht weit weg, liegt praktisch auf den Weg zum Grand Canyon, das machen wir doch mit Links oder? 1000 Andere hatten auch die Idee, wir stehen die letzten Kilometer im Stau. Viel Zeit um uns den Lake Mead anzusehen

Der Stausee war schon mal voller, es fehlen mindestens 40 Meter - man sieht den weissen Streifen.

Eine Autobahnbruecke ist gerade im Bau. Die Aussicht von dort oben muss senssationell sein wenn sie mal fertig ist.
Die Fahrt zum Grand Canyon ist wunderschoen. Wir sind jetzt durch ganz Nevada und halb Arizona gefahren und haben einen nun einen guten Eindruck wie der Wilde Westen aussieht. Es braucht nicht viel Fantasie und schon reiten Cowboys und Indianer hier durch.
Wie lange haben wir nicht mehr wegen Kaelte gejammert? Es ist saukalt auf dieser Hochebene hier auf 2000 Metern! 5-10 Grad...Brrr!
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]]>Hier wird ordentlich gewaessert und der Platz und seine Umgebung sieht gar nicht mal so uebel aus.
Hier ist es dann, das amtliche Bild vom tiefsten Punkt der Reise - Badwater - liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel.
Meine Hand zeigt auf eine Markierung oben in der Felswand, die den Meeresspiegel anzeigt.
Huebsch ist es hier nicht - nix ausser Salzkrusten weit und breit zu sehen.
Ein paar Kilometer weiter findet sich ein Areal, dass sich "Devils Golf Course" nennt. Das Gelaende besteht aus einer dermassen unwegsamen Salzkruste, dass man kaum darauf gehen kann und so dachte man sich, dass nur der Teufel hier Golf spielen kann. (Ueberhaupt sind fast alle Namen der interessanten Punkte hier teuflisch, hoellisch oder sonstwie uebel.)
Fuer das Foto packe ich noch einmal mein Golfzeug aus und schlage dem Teufel ein paar Baelle auf seinen Platz.
Hier noch ein paar Bilder von der heutigen Strecke - die vielen Farben kommen auf den Fotos ueberhaupt nicht so raus wie sie in Wirklichkeit waren.
Zum Abschluss fahren wir noch zu einem 1500 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt ueber dem Tal - "Dantes View". Einen Hubschrauberflug kann man sich hier mit diesem Ausblick wirklich sparen.
Von hier aus sind es nur noch 2 Stunden Fahrt nach Las Vegas. Wir kommen ziemlich spaet an und sind zu muede um heute noch irgend etwas anzusehen.
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]]>Das hier nennt sich "Devils Cornfield"
Wir finden zum 3. Mal Sandduenen und das nun auch auf dem 3. Kontinent der Reise.
Thomas findet ein Blumenkissen zum ausruhen. (Was das genau war wissen wir nicht, aber es war wirklich weich und kuschlig und hat einen der Straeucher komplett bedeckt)
Eine Geisterstadt mit Geist und Rad.
Das ist moderne Kunst. Ein japanischer Kuenstler nutzt eine Geisterstadt am Rand des Tals um seine Werke auszustellen.
Das hier sind Bilder von wirklichen Ueberresten einer Stadt
Letztes Billd eine verlassene Goldmine. Die Spassverderber hier haben leider den Gang hinter der Tuer versperrt. Zu gefaehrlich wegen Einsturzgefahr, giftiger Gase, bruechige Leitern, blabla usw. :-(
Aehnlich wie im australischen Outback gibt es auch hier Canyons durch die das Wasser rauscht wenn es denn mal regnet.
Das Wasser sammelt sich dann in einem See und da es seit Jahren hier nicht mehr geregnet hat ist nur noch das Salz am Boden uebrig. Alina zieht mit dem Loeffel los und sammelt genug fuer mehrere Mineralsalzbaeder.
Am Ende des Tages der Zabriskie Point - einer der sensationellsten Ausblicke hier im Tal und weltweit.
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]]>Stimmt dass kann man alles sehen aber auch viel mehr. Wir sind wieder mal zum richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Wueste blueht hier ca. 2 Wochen im Jahr im Fruehling und das ist genau jetzt.
Wir sind dermassen ausgeruestet von Alinas Familie, dass ins Auto nichts mehr reinpasst. Alina sagt unser Auto sieht aus wie das von Zigeunern, (sie muss es wissen) Mit unserem nagelneuen 4-Mann-Zelt kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Irrtum - alle Zeltplaetze in Furnace Creek sind voll. Um zum naechsten zu fahren ist es schon zu spaet - die Dunkelheit naht. Ausserdem haben wir schon ein Ticket geloest. Sch!£@* Wir drehen endlose Runden ueber den Campingplatz auf der Suche nach einer unbesetzten Stelle. Ein nettes Schwedenehepaar sieht das mit an und bietet uns an ihren Platz mit zu benutzen. Diese Plaetze sind "by the way" riesig, man zahlt 7$ fuer 8 Personen dass heisst bis zu 4 Zelte koennen drauf.
Jetzt heisst es Zelt aufbauen. Hehe, wir sind gar nicht mal so bloed, nach 20 Minuten steht das Ding und wir sind lediglich ueberrascht von der Groesse. Da koennten tatsaechlich noch bequem zwei mehr drin unterkommen.
Die Sonne ist laengst untergegangen, aber hier ist immer noch Licht - und was fuer eines. Der Sonnenuntergang ist auch ohne Sonne der Wahnsinn.
Death Valley ist der groesste Nationalpark in den USA und wir merken wieder mal, 2 Tage ist zu wenig. Aber wir haben schon das Hotel in Las Vegas gebucht. Die Welt ist einfach zu gross fuer 6 Monate.
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]]>Wenigstens gilt das Ticket ein Jahr und wir koennen noch mal her kommen falls vor dem Abflug noch Zeit ist. Liegt's am Wochentag, an der Wirtschaftskrise oder an den hohen Eintrittspreisen - wir mussen bei den Attraktionen kaum warten.
Unsere erste Station ist eine Waterworld Kulisse ist Schauplatz einer Stuntshow - wirklich gut und aufwendig gemacht, das muss man den Amis lassen.
Danach machen wir die obligatorische Studiotour. Vorbei an einigen beruehmten Autos.
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Magnum's Ferrari![]()
Der DeLorean aus "Zurueck in die Zukunft"![]()
Eine inszenierte Flut in Mexiko-Kulisse
Das Flugzeugwrack aus "War of the Worlds" - eine original Boeing 747 (schrottreif)
3-D-Kinos mit Ruettelstuhl, Wasserspritzern ins Gesicht und Pressluft an den Beinen (soll gruseln wegen Kaefern und anderem Getier das man gerade auf der Leinwand sieht) - alles schon mal woanders gesehen. Aber nirgends so perfekt inszeniert wie hier.
Achterbahnen im Dunkeln ("Die Mumie") und durchs Wasser ("Jurassic Park") - nicht wirklich neu. Fuer ein paar kurze Schreckmomente reicht's aber dann doch. Im Sommer mag es ja ganz erfrischend sein wenn man am Ende der Fahrt geduscht wird, heute mit dem kalten Wind ist es einfach nur kalt.
Danach gingen wir ins House of Horror, da waren ausser Pappfiguren auch einige echte Menschen drin, die im passenden Momant aus den stockdunklen Ecken springen und Alina, den anderen Deppen mitsamt Freundin hinter mir erschrecken. Sogar Alina war tapferer als die zwei. Frauen schreie hinter mir, der Typ hat wenigstens nicht geschrien, dafuer war er kreideblass und ich musste immer als erstes gehen. Wir hatten unseren Spass.
Morgen geht es ins Death Valley. Dass heisst Campen, weil die wenigen Hotels dort alle ausgebucht sind. Wir haben uns bei Alinas Familie alles fuer ein Campingausflug geborgt was man borgen kann. Wir haben ca. 56 Taschenlampen, 4 Kuehlboxen und 6 Matratzen das wird reichen. Das notwendige Zelt haben wir uns gekauft. Wahrschinlich die naechsten Tage kein Internet und keine Meldung von uns fuer mindestens 3 Tage.
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]]>Hier in L.A. belagern wir fuer einige Tage Verwandte von Alina. Radu, Simona und die kleine Semiramis. Mit Radus Anweisungen finden wir das Haus in Irvine im Sueden von L.A. auf Anhieb. Alina war vor 17 Jahren zum letzten Mal hier als sie 17 war.
L.A. ist sauberer geworden, Radu und Simona haben Nachwuchs, und ohwohl sie schon mehrfach umgezogen sind wohnen sie heute wieder in der gleichen Gegend. Vorteil heute gegenueber 1992 ich bin ueber 21 und darf nach Vegas! Juhuu!
Tag 2 Los Angeles
Viel haben wir heute nicht auf der Besuchsliste. Punkt 1 ist der Walk-of-Fame, ich will mir den Familienstern ansehen :-) Radu faehrt uns zum Hollywood Boulevard und am Ausgang eines Wachsfigurenkabinett ist er dann zwischen Vivian Leigh und Ingrid Bergmann.
Alina findet dann auch noch den Stern von MM - den von Elvis haben wir leider nicht gefunden.
Vor dem Chinesischen Theater sind dann die ganzen Zementplatten in denen sich viele der Stars mit Haenden und Fuessen verewigt haben.
Vor den Theater treiben sich dann auch noch diverse Filmtyp-Kopien herum und stehen fuer Fotoshootings zur Verfuegung - die Jack Sparrow Imitaition mit MP3 Player hat Alina nach Yoda und Darth Vader am besten gefallen.
Hawaii --> Los Angeles 1. und 2.Tag remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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Es ist einer der schwersten Plaetze in ganz USA, aber auch einer der schoensten - wenn nicht der Schoenste.

Ich habe mich entschieden nur den Golfcart zu steuern. 1. spiele ich nicht so gut, 2. ist es hier sehr teuer. Nicht einmal das Mitlaufen und Zuschauen ist kostenlos, sogar das kostet 25$. Ich mache also den Fahrer, den Caddy und den Fotografen.
Der Platz ist sensationell, die Kulisse traumhaft. Die Berggipfel die den Kurs umgeben sehen aus als ob gleich Dinosaurier ins Bild kommen.

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Leider sind die Berge die ganze Zeit ueber wolkenverhangen, wie mag es bei Sonne wohl aussehen?
Was ist an diesem Platz so schwierig? Bei einigen Loechern wird schnell klar warum. Wasser kommt nur selten ins Spiel, aber als besonderes Schmankerl hat der Kursarchitekt den Dschungel und die huegelige Landschaft mit einbezogen. Anstatt ueber einen See muss man ueber breite Graeben mit tropischer Vegetation spielen. Diese Graeben sind bis zu 200 Meter breit. Entweder drueber spielen oder der Ball ist weg. Meine Baelle verschwinden reihenweise. Ich musste einmal im Baellefriedhof suchen gehen, denn ich hatte fast keine Baelle mehr. Am Boden des Grabens lagen Dutzende von Baellen. Andere Golfer hatten wohl keine Lust sich durch das Dickicht zu schlagen. Hier ein Bild zu zeigen wie es aussah. Ich war entsetzt als ich den ersten dieser Graeben sah und da drueber spielen musste.

So sieht das Dickicht aus der Naehe aus(unten links). Viele Baelle graben sich fuer immer in den Schlamm ein. Nur noch die Mungos kommen da dran.
Und auch wenn es nicht so auf den Foto wirkt, das ist Thomas Siegerpose nachdem er das 18. Loch geschafft hat. Wer dieses Loch in par schafft gewinnt eine Golftasche. (Anm. Thomas: Solch ein Platzdesign habe ich bisher nur auf Fantasieplaetzen in Computerspielen gesehen, haette nicht gedacht dass es so was in Wirklichkeit auch gibt)
Am Ende der Runde waren wir ueber 4 Stunden unterwegs, haben 10 Baelle plus gemacht (Baellefriedhof) und Thomas ist total happy.
Abends nehmen wir langsam von Hawaii Abschied. Elvis wir von Alina gestreichelt und ich esse meinen ersten Burger in einem Diner.
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]]>Es ist wieder mal Sonntag und ich muss mich rasieren. Auf Hawaii wird auch Eis rasiert. Das nennt sich dann "Shaved Eis". Buntes Sirup drueber und fertig ist die kalte Koestlichkeit.
Fuer meine Golfrunde uebermorgen habe ich mir nun extra einen Satz Schlaeger gekauft. Die verlangen hier viel zu viel fuer Leihschlaeger und diese Anschaffung wird sich bald rechnen, denn ich werde in Festland-USA sicher auch noch zu einigen Runden kommen. Dabei gab es wieder mal Aerger mit der Kreditkarte. Zwei unserer 4 Kreditkarten wurden schon vor Wochen gesperrt. Genaues wissen wir nicht, nur so viel dass wohl sehr viele Kreditkarten gesperrt wurden deren Daten irgendwo aufgetaucht waren. Die Besitzer haben alle neue Karten zugeschickt bekommen - super, das nutzt uns hier nix. Die verbleibenden beiden Karten sind immer wieder mal am Limit. Mal zu viele Abbuchungen an einem Tag, mal zu viel fuer einen Monat - es ist zum Haare raufen. Momentan haben wir gerade wieder mal nur 1 einzige Karte die geht. Unser Tipp fuer alle Weltreisenden: 3 Kreditkarten pro Person von verschiedenen Banken mitnehmen. Irgendwie seltsam, zuhause passiert nie was mit der Karte.
Waikiki 8. Tag - Beach Tag und Total Banane im Labyrinth,
Heute wollten wir eigentlich schnorcheln. Aber der Parkplatz der Hanauma Bay war voll und daher gesperrt. Wir sind zum naechsten Beach weitergefahren und bei den tollen Wellen wollten wir auch mal in die Wellen springen und ein wenig Spass haben.
Heute der waermste Tag fuer uns hier, das Wasser zwar *brrrr* aber was solls. Nach der ersten Welle vergisst man die Kaelte. Die Wellen sind so hoch, dass ich nach der dritten Welle panisch werde. Thomas nimmt mich an der Hand, und nach weiteren 3 Wellen will ich raus. Sowas habe ich noch nie erlebt. Ich bin total am Ende nach wenigen Minuten in den Wellen. Der Baywatch-Typ schreit durch sein Megaphon dass wir raus sollen. Wir stellen fest, Schwimmen ist heute untersagt. Nur Surfen fuer erfahrene Surfer erlaubt. Die Stroemung zu stark, die Wellen zu hoch. Mannomann. Nur ein paar Bilder damit ihr sieht was da los war.
Wir sehen uns das Wellenspektakel noch eine Weile an und fragen uns ob die Hawaiianer sich an sowas sattsehen koennen, wir koennten noch stunden hier sitzen. Nachstes Ziel die Dole Plantage, mit dem weltwerit groessten Labyrinth (Eintrag im Guiness Buch).
Nach dem wir nur noch links und rechts gehen und uns drehen sind wir total Banane. Schilder helfen da weiter, wo bitte geht es nach Muenchen?

Der Rest ist voll auf Ananas eingestellt. Das ist die Hauptfrucht hier. Es gibt nur eine Eissortre (ratet mal), und wer nicht genug Ananas hat, bekommt noch Ananasstueckchen aufs Eis. Im Souvenirshop gibt es alles aus und mit Ananas.
Abends noch ein wenig am Beach abhaengen, vielleicht das letzte Mal in diesem Urlaub. Verzogen wie wir sind werden uns die kalifornischen Straende sicher zu kalt sein.
Ratet morgen was Thomas machen will. Tipp, sieht euch mal sein Blumenkraenzchen genau an.

Waikiki (Oahu) 7. und 8.Tag remains copyright of the author T-A Travel, a member of the travel community Travellerspoint.
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