Beerwah --> Brisbane
Bye-bye Hippie Camper
03.03.2009 - 03.03.2009
29 °C
Heute ist es so weit - wir muessen unseren (un)geliebten Hippie-Camper abgeben. Nochmal wuerden wir es nicht so machen. Die Minuspunkte (schwuel-heisse Naechte ohne Aircon und Ventilator, fehlender Fahrspass bei hohem Verbrauch und hohe Kosten) ueberwiegen die Vorteile (man kann schlafen wo man will, immer kalte Getraenke wegen Kuelschrank on-board.) Wenn man mit so einem Ding laenger unterwegs ist kann man sich einen Ventilator einbauen und bei Kauf statt Miete auch eine Menge Geld sparen. Daran dass sich die Kiste grittig schlecht fahren laesst und saeuft wie ein indischer Wasserbueffel kann man allerdings nichts aendern.
Beim Abgeben erfahren wir, dass wir unseren Hippie bis zum Nachmittag haben kon nten. *grmpf* Wir sind sauer, da wir uns abgehetzt haben um ihn 11 Uhr abzugeben und deswegen einen Umweg gemacht haben um vorher im Hotel einzuchecken. Wir merken spaeter, dass wir den Hippe noch sehr gebraucht haetten. Das Taxi vom AUtoverleiher zurueck in die City ist etwa teuer wie die Hippie-Miete fuer 1 Tag.
In der Fussgaengerzone angekommen kaufen wir uns ein Buch ueber Hawaii und besuchen ein Reisebuero. Leider zu spaet um noch irgendetwas fuer Fidschi vorab zu buchen. Da werden wir nun morgen abend in Nadi ankommen und sehen was dort vor Ort zu bekommen ist. Wenigstens fuer die erste Nacht haben wir was. Brisbane ist echt schoen, aber wir muessen zurueck ins Hotel den aufgeladenen Laptop holen.
Wir brauchen Infos ueber die weiteren Reiseziele, Mietwagen, Fluege. Es ist wie verhext. Internetzugang ist ein echtes Problem hier in Australien. Egal ob im Outback oder in den Staedten. Asien hat uns diesbezueglich sehr verwoehnt.
Wir muessen wohl wegen der Recherechen wieder zu MacDonalds in die Stadt (wegen dem Gratisinternet dort - 5 Euro/Std kostet es sonst). Wir laufen rum wie die Doofen und stellen bei McDonalds fest, dass wir unser Laptop vergessen haben. Als wir den Lap dann endlich haben, stellen wir fest, dass der Mac zwar Wifi hat, aber es nicht funktioniert. Wir suchen weiter finden aber kein Netz mehr. Beim Herumirren duchr die CIty stellen wir fest, dass Brisbane die einzige Stadt in Australien ist, wo auch Montag Abend etwas los ist. Das hat uns viel wertvolle Urlaubszeit gekostet und am Ende waren wir frustriert. Nichts geregelt bekommen und der letzte Abend in Australien vorbei. :'-(
Heute morgen ging es nicht viel besser. Nicht einmal das teure Bezahl-WiFi des Hotels funktioniert verneunftig. Dann stimmt auch noch etwas mit meiner Kreditkarte nicht. So vergeht unser letzter Vormittag, ohne dass wir mehr von Brisbane sehen. Das wurmt schon sehr. Die Stimmung ist auf dem Nullpunkt. Als uns gegen Mittag der Flughafenshuttle abholt haben wir es wenigstens geschafft die 3 Mietwagen fuer Hawaii und USA, sowie den Flug zwischen den Inseln in Hawaii und den Heimflug von London nach Frankfurt zu buchen. So richtig Freude kommt dennoch nicht auf, zu sehr aergert uns die dafuer verdaddelte Zeit. Wir konnten es nicht laenger aufschieben, da wir davon ausgehen, dass es in Fiji noch schwieriger sein wird Internetzugang zu bekommen. Haetten wir gewusst wie umstaendlich das hier in Australien ist, dann haetten wir alles von Bali aus reserviert - hinterher ist man schlauer.
Bye-bye Australien. Als wir in Sydney ankamen fragte uns der Vermieter was wir denn schon in nur 4 Wochen sehen wollen in Australien. Wir haben nun ueber 7500km per Auto und ueber 6000km mit dem Flugzeug zurueckgelegt. Dazu noch einige km mit Bus und Faehren. Wir waren in 5 von 7 Bundesstaaten und in 6 der 8 groessten Stadte hier. Ich wuerde behaupten wir haben mehr gesehen, als die meisten Australier jemals zu sehen bekommen. Das Tempo war zu hoch (wie immer ausser in Bali). Aber was soll man machen, es gibt so viele Highlights und Weglassen faellt so schwer wenn man schon mal hier ist.

Es bleibt ein gutes Gefuehl, dass man hier nichts verpasst. Der Tourismus ist so gut kanalisiert, dass es nicht wie in Asien enttaeuschend ist, wenn man erst in 5 oder 10 Jahren wieder kommen kann. Es sieht nicht so aus als ob sich hier viel aendern wird. Dadurch dass ueberall Nationalparks eingerichtet sind, dort wo es etwas zu sehen gibt ist sicher gestellt, dass es auch noch lange so bleibt wie es ist. Das Umweltbewusstsein ist hier sehr hoch ausgepraegt - man findet praktisch keinen Muell in den Parks und an den Strassen. Etwas das in Asien sogar an den abgelegensten Orten ein grosses Aergernis ist und einem vielfach die Stimmung vermiest.
Bye-bye Koalas und Kangaroos. Die Koalas haben es mir total angetan, besonders die Geschichte vom Feuerwehrmann der ein Koala rettet und dem armen Kleinen was zu trinken gibt. Das Bild ging um ganz Australien und um die Welt. Auch fuer euch mal den Schnappschuss und den Link auf den Film (uTube).
Hier der You Tube Link zum Koala
http://www.youtube.com/watch?v=do9AoKyjjQg
Die Geschichte habe ich dann in jeder Zeitschrift weiter verfolgt und mein Herz an diese nutzlosen Schlaftiere verloren. Wenigstens kann ich den einen mitnehmen.
Bye-bye auch Deutsche Touris, Abiturienten, Studienabgaenger. Australien ist voll davon! Nirgends kann man ungestoert laestern. Uns kommt vor als ob jeder Tourist hier deutsch spricht.
Eingestellt von T-A Travel 03.03.2009 3:21 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)







