Reise blog von Travellerspoint

Australien

Undara --> Townsville

Lavahoehlen und Savanne

rain
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Die Nacht war wieder mal ein Graus. Unser Campingplatz ist total am ADW. Spaeter kamen 2 nette Schweden hinzu. Wieder wurden Geschichten am Lagerfeuer bzw. Barbiegrill ausgetauscht, dann ging's ins Bett. Da Alina auch keine Horrorfilme mit Schweden kennt, war die Nacht praktisch ruhig (ein halber Liter Rotwein hatte sie zusaetzlich angstfrei gemacht). Moskitoattake um 2 Uhr morgens! Wir schlagen zurueck, bewaffnet mit Handtuechern und Zeitungen. Danach raus an die frische Luft, denn es regnet die ganze Nacht und es ist unglaublich schwuel. Dabei sehen wir ganz kleine Kanguruhs (Rattenkaenguruhs), nicht groesser als Kaninchen. Die kamen uns besuchen, und waren auch kurz bereit fuer ein Foto zu posieren.

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Morgens schauen wir uns den Campingplatz genauer an. Die Cabins die hier stehen sind ausgemusterte Zugabteile aus dem Jahr 1990. Wir haben unseren Hippiecamper, sonst haetten wir vielleicht die Gelgenheit genutzt in einem Schlafwagen 500km entfernt vom naechsten Gleis zu uebernachten.

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Es geht heute in die Undara Lavatunnel, wegen denen sind wir ja ueberhaupt hier. Bis vor wenigen Tagen wussten wir nicht einmal dass es so etwas gibt und nun machen wir einen grossen Umweg, um die groessten dieser Art zu sehen. Wir buchen ausnahmsweise eine gefuehrte Tour, da man auf eigene Faust nicht zu den Tunneln darf. Die Infos die wir vom Tourguide erhalten sind das Geld wert. Wir erfahren dass Australiens Berge seit Millionen von Jahren durch Erosion langsam verschwinden. Da keine neuen Berge entstehen wird Australien in ein paar Hundert Millionen Jahren nur noch eine Schippe Sand sein. Das wird dann kaum noch Touris anlocken, also beeilen mit dem Herkommen und anschauen bevor alles weg ist ;-)
Der Lavatunnel, den wir besuchen wurde erst vor 20 Jahren als groesster Lavatunnel erkannt. Die Besitzer des Areals (Rinderfarmer) hatten wohl keine Lust mehr Kuehe zu melken und waren so schlau den Staat davon zu ueberzeugen, dass hier ein Nationalpark her muss. Der Staat kaufte das Gelaende - die Farmer brauchen nicht mehr zu arbeiten und Australien hat eine Attraktion mehr auf der Landkarte - so laeuft das hier. Sobald etwas an einer Gegend selten, kurios oder sonstwie sehenswert ist wird ein Park daraus gemacht. Landschaft dafuer haben sie ja genug hier. In diesem Park befindet sich ausser den Lavahoehlen noch ein Trocken-Regenwald. Momentan gar nicht trocken da gerade die hoechste Flut seit 20 Jahren verzeichnet wird.

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Durch die Regenzeit beschert uns das Grundwasser zwei herrlich klare Seen in den Hoehlen und in einem geht natuerlich Thomas auch schwimmen.

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Weiter geht's, fast 500 km Richtung Suedwesten. Diesmal faehrt auch Alina ein gutes Stueck. Es gibt nur Savannen zu sehen, langsam wird es langweilig. Stundenlang nur Eukalkyptus und Gras.

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Ausser ein paar Schlappohrkuehen, fuer die sich Alina begeistert und ein liebesbeduerftiger Kakadu an einer Tankstelle, der sich am liebsten nonstop von uns streicheln laesst - nichts zu sehen.

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Wir kommen spaet in Townsville an und verplempern auch noch Zeit beim Einkaufen und bei McDonalds (wegen Internet). Danach stellen wir fest, dass wir wieder keinen Platz zum Schlafen haben. Die meisten Campingplaetze schliessen um 5.30. In der Stadt finden wir nichts und so muessen wir Richtung Sueden weiter fahren. Letztendlich finden wir einen Platz wo wir auch kochen koennen. Die Mossies waren schon vor uns da und wir werden eine Zeitung zum Totschlagen mit ins Bett nehmen. Moskitorepellent oder Ventilator wuerde auch helfen - haben wir aber auch heute wieder vergessen einzukaufen.

Eingestellt von T-A Travel 22.02.2009 10:58 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Kuranda --> Undara Lava Caves

Wasserfalltag

overcast 27 °C
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Morgens zurueck zum Barron Wasserfall Parkplatz. Der Motorradfahrer ist weg. Im Hellen sieht alles direkt besser aus. Erst mal einen kleiner Wasserfall Morgenwalk im dichten Nebel - keine Fotos - zwecklos. Nach dem Fruehstueck sieht es besser aus, die Sonne kommt raus und brennt den Dunst weg.

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Eines muss man den Aussies lassen ihre Sehenswuerdigkeiten sind gut ausgebaut. Einen hohen Boardwalk mitten durch den Dschungel.

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Ueberall Toiletten mit Papier (der Toilettenfuehrer ist in Australien fast ueberfluessig). Dieses Boardwalk ist fast so hoch in den Baeumen dass es als Treetop-Walk durchgehen koennte. (fuer den man andernorts Eintritt bezahlen muss)

Kuranda selbst ist sehenswert, die Haeuser im Kolonialstil, aber auch modern. Man kann mit der Eisenbahn durch den Dschungel an den Barron Falls vorbei und mit einer Seilbahn zurueck fahren. Alle moeglichen Tierparks gibt es hier, nur wir haben wiedermal keine Zeit. *schnueff*

Wir muessen entscheiden. Entlang der Kueste nach Sueden oder landeinwaerts zu den Atherton Tablelands. Letzteres wurde uns von ein paar Einheimischen waermstens empfohlen. Da muss man hin wenn man in der Gegend von Cairns ist.sagten sie. Ein riesiges Hochplateau mit mildem Klima und fantastischer Umgebung. An der Kueste entlang sind wir in letzter Zeit genug gefahren also entscheiden wir uns fuer das Hochland. Ein riesiges Farmland mit Obst, Gemuese und Milchfarmen. Fast wie in Bayern

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nur hier gibt es Mango, Bananen Kaffe und Avocado statt Aepfel und Kartoffeln. Auf der Fahrt sehen wir nun bei Tageslicht viele nette Campingplaetze, die wir gestern im Dunkeln nicht gefunden hatten.

Wir hatten hier in Australien schon jede Menge Straende, Dschungel, Wueste...was fehtlt? Richtig, Wasserfaelle hatten wir hier noch nicht. Heute sehen wir 4. Da es hier in letzter Zeit heftig geregnet hat sind auch alle gut gefuellt. Der erste ist der Millaa Millaa Waterfall. Derf sieht fast kuenstlich aus so gerade und symmetrisch wie er ist.

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Dann kommen 2 andere deren Namen wir vergessen haben

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Als Abschluss die Millstream Falls - der breiteste Wasserfall Australiens - ihr Niagara quasi

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Damit es uns nicht wieder so geht wie gestern ist das Etappenziel so gewaehlt, dass wir es vor 5 Uhr erreichen. Die Lavahoehlen von Undara. Der dortige Campinplatz ist Heimat von ca. 100 Kanguruhs. Die sind so was von zahm, dass sie kaum aus dem Weg gehen wenn man vorbei will.

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Irgendwie kommen wir uns nun fast ein wenig bloed vor weil wir anfangs jedes Kanguruh so bejubelt haben. Nach der 5-ten Herde hier ist nun die Bilanz von lebenden zu toten Kanguruhs am Strassenrand die wir gesehen haben fast ausgeglichen. Wir sind uebrigens die einzigen Gaeste heute auf der Campsite, das Buero hat auch geschlossen und von den Angestellten ist auch keiner mehr da. Einerseits romantisch, so ganz allein in der Wildnis. Jemand mit furchtsamen Gemuet wuerde vielleicht auch wieder schlecht schlafen. Morgen wissen wir mehr...

Eingestellt von T-A Travel 21.02.2009 4:19 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Cape Tribulation --> Kuranda

Schlaflos in Queensland

overcast 30 °C
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Nach dem Fruehstueck geht es wieder zurueck Richtung Cairns. Das war der noerdlichste Punkt unserer Australien Rundreise. Wir muessen uns entscheiden - es gibt zu viele Dinge die man hier ansehen kann und fuer alles ist wieder mal keine Zeit. Dschungel-Tracking, Schnorcheln am Riff, Kajaktouren, Kroko-Watching. Wir entscheiden uns fuer eine Bootsfahrt durch die Mangroven um mit etwas Glueck ein paar Salties (Salzwasserkrokos) zu sehen. Die gibt es wirklich nur hier in freier Wildbahn.

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Es ist Offseason und wir sind allein mit dem Skipper auf einem 50-Personen-Boot. Sein geuebtes Auge entdeckt gleich mal "Scarface" - ein 4,5 Meter maennl. Tier. Wir haetten den nie gesehen so wie der getarnt im Schatten eines Baumes im Wasser lag. Etwas spaeter sehen wir dann noch einen kleineren 2-jaehrigen in der Uferboeschung.

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Die Fahrt mit dem Skipper war trotz weniger Krokos ein Hoehepunkt, denn Jan (geboren bei Hamburg) hat uns sehr viele Infos gegeben und viel mit uns gelacht. Jan lebt seit seinem 10. Lebensjahr hier und ist als Kind noch schwimmen gegangen, da wo er heute mit uns die "Krokodile Express Tour" macht. Damals hat man alle grossen Krokodile abgeschossenn. Diese werden seit langen nicht mehr bejagd, aber es gibt trotzdem nicht mehr Krokos. Die damals kleinen sind heute 4-5 Meter gross und Jan wuerde heute noch nichtmal seinen Zeh ins Wasser tauchen.

Kurz vor Cairns biegen wir Richtung Westen ab und fahren in die Berge des Hinterlandes. Es wird langsam dunkel und wir brauchen einen Platz wo wir den Camper hinstellen und schlafen koennen. Bei den Barron Falls machen wir Rast und essen was. Dabei kommt zum ersten Mal unser eigener Gasgrill zum Einsatz. Mir ist nicht recht wohl dabei weil ich nicht weiss ob man hier im Nationalpark grillen darf. Daher bleiben die Steaks in der Kuehlbox und es gibt nur Suppe.

Die Barron Falls sind sogar im Halbdunkel auf Platz 1 unserer Wasserfallhitliste gelandet. Nun ist es voellig dunkel geworden und es bleibt nichts ausser ins Matratzenbett zu gehen. Wir sind die Einzigen auf dem Parkplatz des Wasserfalls mitten im Dschungel. Das uebliche Konzert von Dschungelbewohnern und ein paar Gluewuermchen - sehr romantisch. Auch Alina findet es fuer einen kurzen Moment ganz schoen hier. Beim ersten Moskitoangriff schmieren wir uns hektisch mit dem Repellent ein - zu spaet - es juckt bereitsw ueberall. Nun beginnt es zu troepfeln. Rein ins Auto und Schlafposition einnehmen. Alina fuerchtet sich - wovor? Weiss sie nicht. Bekloppte Wahnsinnige mit Macheten oder so. Einfach zu viele schlechte Filme gesehen. Da war doch diese Gruppe Jugendlicher in Australien die einem geisteskranken Sadisten zum Opfer fiel...im Film!!
Es hilft auch nicht als dann ploetzlich ein Motorradfahrerauftaucht, parkt und in der Dunkelheit bei Regen verschwindet. Was will der hier? Die Antwort werden wir nie erfahren. Alina draengt zum Aufbruch und will in eine belebtere Gegend. Der Marktplatz von Kuranda erscheint ihr safe. Die Fenster muessen offen bleiben, es ist sonst zu heiss und stickig im Wagen. Dann faengt es richtig an zu regnen - es regnet beim Fenster rein. Die Moskitos sind auch wieder da. Es ist zu heiss und zu feucht - so kann man nicht schlafen. Alina hat eh nicht geschlafen da sie alle Bewegungen draussen registrieren musste. Jetzt wird es mir zu bunt und ich will hier weg und hoeher in die Berge fahren in der Hoffnung dass es dort kuehler wird. An einem Aussichtspunkt kann ich anhalten.

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Es regnet immer noch, weil es schon halb 2 ist ist es auch etwas kuehler. Es regnet und wir schlafen nun beide bei geschlossenen Fenstern mehr recht als schlecht. In Zukunft werden alle Horrorfilme fuer Alina gecancelt.

Eingestellt von T-A Travel 21.02.2009 4:19 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Cape Tribulation 2.Tag

Waschtag

overcast 32 °C
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Wir wissen ihr koennt unser Gejammer wegen dem Wetter nicht mehr hoeren, aber das ist der Oberhammer an Luftfeuchtigkeit hier. Extremschwitzen heisst die Hauptaktivitaet. Sowas haben wirklich noch nicht erlebt. Hier gibt es keinen Pool - der waere dringend notwendig. Man kann nicht zum Abkuehlen ins Meer gehen und so bleibt nichts als alle paar Stunden zu duschen.

Es geht nicht mehr - wir muessen einen Pause-Tag zum Waesche-Waschen einlegen. So schnell wie hier alles durchgeschwitzt ist brauchen wir den frischen Waeschesatz. Somit auch keine Ausfluege zwischen den Duschpausen heute. So richtig zum Geniessen ist dieser Pausetag wirklich nicht. Lesen im Schatten und der Schweiss tropft. So schoen der Norden von Queensland auch ist, aber mit einem Meer in das man 6 Monate im Jahr wegen der Quallen nicht rein kann und dieser schwuelen Hitze ist diese Gegend kein Wunsch-Auswanderer-Ziel. (fuer uns zumindest)
Da wir uns auch nicht sicher sind was der Krokokoch so als Lunch zubereitet haben wir das lieber sein lassen.

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Ein Grill gehoert hier zu jeder Campingplatzausstattung und wir machen unser erstes Barbie (=BBQ in Aussiesprache) mit den Sachen aus dem Grosseinkauf von vorgestern.

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Der Kochkurs fuer Thomas hat sich bezahlt gemacht, er ist heute der Fleischmeister, ich mache den Salat.

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Abends zwei deutsche Gruppen Jugendlicher, es wird gemuetlich und wir tauschen bei Wein und Bier von unsere Reisengeschichten aus. Ploetzlich faengt es an zu schuetten - ein tropischer Wolkenbruch, Hilfe die Waesche. Ein schneller Waeschelauf verhindert dass schlimmste. Als es am heftigsten regnet faellt uns die offene Autotuer ein. Mist!

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Wir sind klatschnass obwohl es nur wenige Meter bis zum Auto waren. Ein Gutes hat der Guss allerdings, der Regen kuehlt schoen ab und die zweite Nacht wird sehr angenehm im Vergleich zur Ersten.
Wir bekommen nach dem Essen Besuch von 2 kleinen Gaesten. Zuerst ein gar nicht scheuer Gecko, der ueberall auf uns herumklettert.

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Etwas spaeter dann noch ein winziger Laubfrosch kleiner als Alinas Finger

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Eingestellt von T-A Travel 20.02.2009 10:39 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Cairns --> Cape Tribulation

Camperfreuden?

semi-overcast 32 °C
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Boah, ist das schwuel hier. 16. Breitengrad - wir sind wieder in den Tropen. Bali-Wetter eben. Zwei Schritte und der Schweiss laeuft in Stroemen. Wir teilen uns auf - ich gehe den reservierten Campervan holen, Alina packt und checkt aus in der Zeit. Endloser Papierkrieg bis ich den Schluessel mal bekomme - dauert fast 2 Stunden.

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Cairns selbst ist zwar ganz nett, hat aber keine nennenswerten Attraktionen. Da wir nun ueberwiegend Selbstversorger sind, gehen wir gleich mal gross einkaufen. Der On-Board Kuelschrank ist danach rappelvoll. Es kann los gehen Richtung Norden.
Der Camper sieht aus wie ein Ostereierkarton und faehrt sich auch so. Nix Automatik - 5-Gang-Handschaltung links ist angesagt. Wenigstens hat das Ding Aircon, das war's dann aber auch schon mit Komfort. Strassenlage und Federung sind grausam und in jeder Kurve klappert das Kochgeschirr hinten hin und her.

Die Strecke entschaedigt wieder mal. Zuerst geht es entlang an Zuckerrohrfeldern, dann durch den Dschungel entlang des Cook Highway - wieder mal eine World Heritage Site auf dieser Reise. Ueber den Daintree River geht es nur per Faehre und danach wird es richtig Klasse. Der Dschungel wird immer dichter, wir befinden uns nun im Cape Tribulation National Park.

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Australien ueberrascht wieder mit einer voellig andersartigen Landschaft, die uns fasziniert. Der Weg kommt uns vor als wuerden wir mitten durch ein Gewaechshaus fahren. Alles ist wieder saftig gruen und die Moskitos sind auch wieder da - die hatten wir nicht vermissst. Der Dschungel reicht bis an den Strand. Die Straende sind herrlich. Das Wasser klar und pieslwarm. Es schwimmt nur keiner.

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Vielleicht liegt es an den vielen Warnschildern hier. Krokos, Quallen, Haie - vielfaeltig sind die Moeglichkeiten hier mehr oder weniger schmerzhaft ums Leben zu kommen. Im Reisefuehrer mueste stehen: "Suizidtipp: Wenn sie hier dass schwimmen ueberleben haben sie es total versaut." Letzte Woche kam in den Nachrichten die Geschichte eines kleinen Jungen der hier seinem Hund hinterher ins Wasser ging und von einem Croc gefressen wurde. (Anm.: In den selben Nachrichten kam auch, dass am belebten Bondi-Beach in Sydney nur wenige Meter vom Ufer entfernt ein Boogie-Boarder seine Hand an einen Bull-Shark verloren hat. Ein franzosicher Surfer hatte sein Arm abgebunden und die Story 200 mal in den Nachrichten erzaehlt. Die Moral der Geschichte? Bullsharks moegen keine Franzosen! Bondi-Beach war bisher mein Lieblingsstrand in Sydney, mit so etwas haette ich dort nicht gerechnet.)

Cape Tribulation Beach: Sagenhaft feiner Sand - Ko Lipeh Niveau. Da gibts doch gleich ein kleines Taenzchen.

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Alllerdings ist der Sand imVergleich zu Ko Lipeh nicht so weiss und ganz so puderzuckerfein. Das Wasser hat auch keine schoene Farbe, mag aber am fehlenden Sonnenlicht liegen, denn auf den Bildern von Cape Tribulation sieht es sdagenhaft aus. Daher bleibt Lipeh Nr. 1 in der Strandwertung.
Mangroven und Kasuare soll es hier auch geben, die Mangroven haben wir schnell gefunden, die Kausuare (Straussartige Voegel die bis zu 2 m gross werden) verstecken sich, wir sehen nur die Schilder.

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Wir brauchen einen Standplatz mit Strom fuer unseren On-Board-Toaster - ein Campinplatz am Ende der asphaltierten Strecke (nur 4x4 Fahrzeuge koennen ab hier weiter nach Norden) wird unser Nachtquartier. Der Campingplatz hat eine grosse Weltkarte in die jeder Gast eine Nadel in sein Herkunftsland stechen kann. Muenchen ist schon belegt, also nehmen wir unsere Geburtsorte. Alina kann eine Stecknadel in Bacau vermerken, bei mir sieht es schlecht aus. Bruck an der Mur, ein winziges Kaff und irgendein Depp von dort war vor mir schon da. Nun geht's daran unseren Hippie in ein Bett zu verwandeln. Ein Puzzlespiel mit Schaumstoffteilen beginnt. Uber Trial-and-Error finden wir die richtigen Positionen der Matratzenteile. Dabei wird es finster und der Wagen voller Insekten-Tierchen.

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Der Himmel ist fantastisch, aber die beste Sternennacht bisher gab es am, Pinguinstrand auf Phillip Island. So gut haben wir noch nie die Milchstrasse sehen koennen.

Eingestellt von T-A Travel 19.02.2009 5:28 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

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