Reise blog von Travellerspoint

Kambodscha

Koh Kong --> Phnom Penh

PISS ONLY PLEASE!

sunny 30 °C
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Heute ist mal wieder Busfahren angesagt. 6 Stunden zurueck auf unseren Spuren in die Hauptstadt. Will man nach Siem Reap (unser naechstes Ziel) muss man so fahren. Rundreisen ist hier nicht moeglich, es gibt zu wenige gute Strassen mit oeffentlichem Transport.
Irgendwie ist es wurscht ob wir einen Reisetag oder einen Besichtigungstag haben. Es laeuft jedesmal darauf raus dass wir mehere Stunden in bzw. auf einem Boot/Bus/Moped sitzen.

Dieser Bus geht das Geruchsproblem anders an.

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Wir hatten ja schon einen der hatte sein Klo fuer die Passagiere voellig geschlossen. Auch nicht lustig wenn der Bus dann 4 Stunden durch faehrt. Unser Bus ist sowieso nicht durchgefahren, denn wir hatten ein Problem mit dem Kuehler.
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Also alle aussteigen (Juhuu Naturklo!) und Kuehler mit Mineralwasser auffuellen. Super Idee, aber was macht man mit den vielen 0,5 l Flaschen? Natuerlich liegenlassen, was sonst. Gestern hatte ich mit so einen Schaf! eine Diskusion ueber Litschieschalen die ich ins Meer weggeworfen hatte. Sie hatte es schon in eine Plastiktuete gepackt und denkt dass der Muell hier irgendwo verbrannt wird. Meine Litschieschalen werden ans Land geschemmt und natuerlich zersetzt . Wir haben sogar einen Meeresbiologen und einen euch nicht unbekannten Tierarzt zu unserer Diskussion hinzugezogen. Hier liegen nun fuer die nachsten 300 Jahre ungefaehr 40 Plastikflaschen, deren Aussenfolien und mehrere Tueten in der Pampa rum.

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Angekommen in Phnom Penh duerfen wir noch live dabei sein als das Nachbarhoteldach anfaengt an zu brennen. Soll doch einer mal sagen wir erleben nichts! grossen Aufregung die Feuerwehr rueckt an, und als fast alles vorbei ist kommen aus dem Hotel noch ein paar irittierte Franzosen raus. (die von der schnellen Sorte)

Da wir das letzte Mal in der City fast nichts gesehen haben, sind wir jetzt ins Pol Pots Foltermuseum gefahren. Unglaublich zwischen 1975 -79 wurden Dank seinem Regime ueber 2 Millionen Kambodianer umgebracht. Nach dem Museum habe ich Kopfschmerzen und die Killing Fields will ich nach den grausamen Bildern gar nicht sehen.

Eingestellt von T-A Travel 16.12.2008 2:34 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Koh Kong Island

schon wieder Bootfahren und Traumstrandmassaker

sunny 33 °C
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Es hat alles geklappt wie am Schnuerchen. Morgens um 7 sollen wir vor dem Hotel sein - das haben wir gestern noch erfahren. Kurz darauf kommt der Organisator der heutigen Fahrt auf dem Sozius eines Motorrads daher.

Um 8 Uhr solls dann losgehen, 4 weitere Interessenten haben sich auch noch gefunden. Das macht alles erheblich billiger. Boote exklusiv zu chartern ist zwar schoen, aber recht teuer auf die Dauer. Ausserdem ist es nett mal wieder neue Gesichter zu sehen.

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Erstaunlich wie der Skipper zwischen 2 laufenden Motoren telefonieren kann.

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3 Stunden hin - 4 Stunden zurueck, das sind schon wieder 7 Stunden auf harten Bootsbaenken. Wie gut dass wir die Sitzkissen von der Mekongfahrt aus Laos noch haben.

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Der 3. Strand an der Westkueste von Norden kommend soll der allerbeste sein heisst es. Dort angekommen gibt es erstmal einm Palaver mit den Anwohnern der einzigen Huette dort. Wir duerfgen angeblich wegen Militaergebiet und so nicht vom Boot. Unfug! Der wahre Grund ist dass das Militaer hier fleissig den Dschungel abholzt und sich damit ein Zubrot verdient. Das ist natuerlich verboten und man will daberi keine Zeugen haben. . Das Hinterland der Insel duerfen wir ueberhaupt nicht betreten. (aus obigem Grund) Wir ignorieren das Verbot des Landgangs einfach und machen erstmal Picknick am Strand.

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So super-duper ist der Strand hier nun auch wieder nicht. Zwar voellig unerschlossen aber ziemlich schmal und auch nicht lang. Ausserdem gibt es Unmengen von Sandflys uns innerhalb von der einen Stunde ueber 100 mal stechen.
Sandflys sehen aus wie kleine harmlose Fruchtfliegen sind aber gemeine, kleine, hinterhaeltige und haessliche Blutsauger die die Tagschicht in der Sonne uebernehmen wenn die Moskitos mal Ruhe geben.
Thmoas sieht am naechsten Tag aus als haette er die Masern, weil er gegen die Biester ziemlich allergisch reagiert. Ich reagiere auch ziemlich stark auf die Bisse. Nach einer knappen Stunde haben wir genug gesehen, die Sandflys sind alle satt, haben ihr Massaker beendet und wir machen uns auf den Rueckweg.

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Unser Skipper will uns eine Freude machen und faehrt auf dem Rueckweg durch die Mangroven du dem Park in dem wir gestern schon waren. Fuer die anderen 4 ist das neu, wir schauen uns das halt dann zum 2. Mal an. Juhuu!

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Eingestellt von T-A Travel 15.12.2008 2:48 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Krong Koh Kong

Dschungelbuch

sunny 32 °C
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Frueh aufstehen ist nicht so unser Ding. wir wollten um 7 am Boot sein und waren's dann um 8. Naja, egal, es hat ja keiner gewartet auf uns da wir das Boot exklusiv gechartert hatten.

Ein Ex-Khmer-Soldat macht den Bootsmann und Fuehrer fuer uns. Einen Guide braucht man hier weil unserer amerikanischen Freunde im Vietnamkrieg auch hier jede Menge Bomben abgeladen haben die z.T. nicht detoniert im Boden liegen. Das Abweichen vom Weg ist daher nicht zu empfehlen. Am Strand in Sihanoukville begegnet man vielen Einheimischen denen diverse Gliedmassen abhanden gekommen sind.

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Wir tuckern eine Stunde durch Lagunen und dann gehts durch den Bambusdschungel den Berg hinauf zu einem Aussichtspunkt

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Heute ist es heiss, sehr heiss. Wir kommen voellig verschwitzt an eine Lichtung mit Fluss uber Steinen und kleinen Badebecken. Genau das was wir nun brauchen. Kein Mensch weit und breit und (eine Besonderheit fuer Kambodscha) kein Muell! Nix wie rein ins Wasser.

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Die Rueckfahrt auf den Boot wieder ganz heiss, und kein Schatten.
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Danach war immer noch etwas vom Tag uebrig und wir haben gestern erfahren, dass es hier am anderen Ende des Stadtgebiets Mangroven-Naturschutzgebiet gibt. Gut dass wir wieder ein eigenes Motorrad haben. Auf in den Mangroven.

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Eingestellt von T-A Travel 14.12.2008 1:52 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Sihanoukville --> Krong Koh Kong

auf der Suche nach DEM Strand und Falangs

sunny 30 °C
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Toiletten in Ueberlandbussen sind eine tolle Sache, sehr komfortabel wenn man selbst mal muss. Weniger schoen wenn andere mal muessen. Auf der Fahrt heute schwant mir schon Uebles als der korpulente Belgier neben mir aufsteht und sich eine Klopapierrolle unterm Arm geklemmt nach hinten Richtung Klo marschiert. Der Abzug im Klo ist sinnigerweise mit der Aircon fuer den ganzen Bus gekoppelt. Es dauert keine 2 Minuten und ich habe eine Idee wie es ihm da auf dem Oertchen so geht. Etwas in der kambodschanischen Diaet der letzten Tage ist ihm wohl nicht sehr bekommen. Normal ein Grund zum MItleid, aber dank der Aircon leiden wir eh schon alle mit im Bus - ausser Alina, die alles verschlafen hat. (zum Glueck verschlafen)

Wir sind hier schon wieder mal in Suchtweite zur thailaendischen Grenze, normal kommen Touristen nur auf der Durchreise hierher. Wir haben vor einige Tage zu bleiben.

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Damit ihr seht das hier nicht alles so wunderschoen und traumhaft ist ein Bild von der hiesigen Promenade.

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Das Problem sind nicht die Schlagloecher in der Promenade, sondern viel mehr der viele Plastikmuell. Bis vor wenigen Jahren wurde hier alles in Naturprodukten wie z.B. Bananenblaettern verpackt verkauft. Nun wird alles in Plastiktueten verkauft und anschliessend genauso weggeworfen wie frueher die Bananenblaetter. Das Ergebnis sieht man hier.

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Ihr fragt euch vielleicht was Falangs sind (hier heissen sie uebrigens Barangs). Damit sind wir Nicht-Asiaten gemeint.
Unser Motto fuer gutes und guenstiges Essen ist:"versifft mit Falangs". D.h. wir halten Ausschau nach Restaurants die aeusserlich eher nicht so schoen aussehen, in denen aber viele Touristen sitzen. Das Problem hier in Koh Kong - es gibt nur versifft ohne Falangs. Es gibt hier einfach zu wenige Touris so dass uns die Vorkoster fehlen.

Zum einen gibt es hier eine Insel die die schoensten Straende Suedostasiens haben soll. Bei der Konkurrenz an genialen Straenden in diesem Teil der Welt ein ziemlich grosser Anspruch - wir werden sehen. Die Insel ist Militaergebiet und daher voellig unerschlossen. Es gibt keine regulaeren Boote oder Touren dorthin - wir wollen in den naechsten Tage ein Boot chartern.

Zum anderen gibt es hier die Cardamom Mountains. Eines von nur 2 (das andere liegt in Burma) Gebieten mit unerforschten Primaerregenwald. Niemand weiss genau was in diesem Wald so lebt. Wir werden da auch nicht weit hineinkommen, aber wollen doch eine gefuehrte Tour entlang an den Raendern
machen.

Eingestellt von T-A Travel 13.12.2008 2:48 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

Sihanoukville

Serendipity Beach

sunny 30 °C
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Eigentlich heisst's hier Occheuteal Beach, da sich das aber keiner merken kann hat man den viel einpraegsameren Namen Serendipity Beach gefunden.

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Man kann eine Bootstour zu den kleinen Inseln rundherum buchen. Auf Bamboo Island kann man sogar uebernachten und rumhaengen im wahrsten Sinne des Wortes, da gibt es neben den 30 Beachhuetten pro Touri 1 Haengematte.

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Auf der Bootstour haben wir gesehen dass es hier noch viele Kilometer Strand zu bebauen gibt. Sobald der Flughafen hier wieder in Betrieb geht ist es wohl vorbei mit der Idylle. Momentan muss jeder der hier her will die 5 Stunden Bus von Phnom Penh in Kauf nehmen. Nix fuer den 14-Tage-Pauschal-Touristen der neben Angkor Wat auch noch mal eben schnell zum Baden will.

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Heute sind ueberall am Strand Fullmoon-Parties, hoffentlich versumpfen wir nicht, denn der Bus nach Koh Kong fuer morgen ist schon gebucht und bezahlt.

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..und dan gab es schon wieder (*gaehn*) einen fantastischen Sonnenuntergang

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Eingestellt von T-A Travel 12.12.2008 3:21 AM Archiviert in Kambodscha Kommentare (0)

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