Reise blog von Travellerspoint

Yosemite National Park --> Fresno

echt baerig

all seasons in one day 17 °C
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Wieder ein himmelblauer allerdings eisekalter Morgen. Von unserem Quartier ist es noch eine halbe Stunde Fahrt bis zum Yosemite-Parkeingang. Es geht wie gestern die ganze Zeit durch Kiefernwaelder. Wir haben die Kamera noch nicht schussbereit da laeuft uns schon der erste Kojote ueber den Weg. Leider keine Bilder von dieser Begegnung.
Auch hier gibt es wieder die praktischen Park-Shuttle-Busse und als wir auf so einen Bus warten sieht Alina einen jungen Braunbaeren auf der Wiese nebenan.(Wer hat's gesehen? ALINA!) Man hat uns zwar vor den Baeren hier gewarnt und gesagt, dass es durchaus sein kann das man auf einen trifft, aber das es so schnell sein wuerde und so nah am Park-Village, damit haben wir nicht gerechnet. Der Kleine sieht friedlich aus und so pirschen wir uns etwas naeher heran.

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Mittlerweile haben auch andere mitbekommen dass hier etwas los ist und so stehen innerhalb kuerzester Zeit ca. 150 mit Kamera bewaffnete Touris dem Baeren gegenueber. Der frisst weiter in aller Seelenruhe sein junges Gras und sieht dabei eher aus wie ein Kalb auf der Weide.

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Nur einmal als ihm ein Touri zu nahe kommt richtet er sich auf die Hinterbeine und sieht dann schon ziemlich gefaehrlich aus.

Danach geht's zu unserer neuen Nr. 1 der Wasserfaelle - die Yosemite Falls. Die hoechsten Faelle in den USA und immerhin die 5.-hoechsten der Welt.

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Nur um diese Jahreszeit sehen diese Faelle so imposant aus - jetzt kommt wegen der Schneeschmelze das meiste Wasser herunter und der gefrierende Wassernebel an den oberen Faellen sieht einfach klasse aus.

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Wir gehen den Merced-River hinauf und machen noch einige Fotos am Fluss.

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Dann schlaegt leider das Wetter um, die Sonne ist weg und es wird immer kaelter. Kein gutes Fotolicht mehr. Alles sieht von nun an matschig-grau aus. Schade um jedes Motiv. Einige der interessantesten hoch gelegenen Punkte im Park sind wegen Eis und Schnee bis Mai gesperrt - wieder ein Punkt auf unserer Liste fuer das naechste Mal.
Wir fahren nach Fresno. Die Stadt liegt mitten zwischen dem Yosemite National Park und dem Sequoia National Parkund das ist auch der einzige Grund warum wir hier sind. Es gibt hier wirklich nichts zu sehen.

Eingestellt von T-A Travel 15.04.2009 7:15 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Sacramento --> Yosemite National Park

ich glaub ich steh im Wald

all seasons in one day 14 °C
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Wir fahren zum Lake Tahoe. Wir wissen schon dass es sehr viel kaelter als gestern wird, aber was sollen's, wir muessen weiter. Und es wird kalt. 2 Tage wollten wir uns nicht mehr beschweren die sind jetzt rum. Wir habe den neuen Temperatur Tiefpunkt unserer Reise erreicht: -7 Grad Celsius oben auf dem Kit Carson Pass. Brrr!. Sieht euch mal an wie sich Thomas' Gesicht veraendert.

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Alle sind schoen mit Schal, Handschuhen und Muetzen ausgestattet, wir haben immer noch die gleiche Klamotten uebereinander an. Einzig ich habe mir eine Kapuzenjacke in Vegas gekauft. Die trage ich seitdem unter der Jacke. Die Finger frieren einem beim Fotografieren ein. Lake Tahoe ist ein Traum aber bei der Kaelte ziehen wir schnell weiter.

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Der Scenic Drive auf dem Highway 395 entlang der Sierra Nevada wird ein kurzer Spass. Nach ein paar Kilometern faengt es an zu schneien.

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Es gibt 3 Paesse ueber die Berge und wir erfahren bald, diese sind alle gesperrt! Grmpf! Jetzt muessen wir auf den Scenic Drive verzichten und andersrum fahren. Deswegen muessen wir fast den ganzen Weg zurueck fahren. Da faellt mir eine Abkuerzung auf. Der Weg ist laut Karte asphahltiert. Leider nur laut Karte. Der Weg schlaengelt sich bergauf und bergab durch den Wald, irgendwann sind wir mitten in der Pampa auf einem Privatweg und es geht nicht mehr weiter. Wir drehen um. Thomas will vor Sonneuntergang ankommen und drueckt aufs Gas. Mir wird in den Kurven schlecht. Im Capitol gestern hat uns unsere Fuehrerin gesagt dass ihre deutsche Bekannte standig Speeding Tickets in Kalifornien bekommen. Wir haben noch gelacht. Jaja, ihr ahnt es jetzt, Thomas war zu schnell und ein Highway Patrol Car im Gegenverkehr hat uns mit dem Radar erwischt. Filmreif wendet er hinter uns und stoppt uns mit Blaulicht. So wie man es aus den Filmen kennt. Rechts ranfahren und dann das uebliche Palaver. Zu schnell, jaja, kommt nie wieder vor, blabla, Ticket ausstellen, Rechtsbelehrung und weiter geht's. Der Spass wird gut 100 Euro kosten wenn wir wieder in Deutschland sind. Falls Thomas nicht mehr in die USA will kann er es auch vorziehen nicht zu bezahlen. Schauen wir mal :-)

Endlich spaet abends in der Naehe von Yosemite angekommen bekommen wir auch ein nettes Hotel mit den suessesten Zimmer bisher. Alles alt aber Jacuzzi drin. Da lacht auch Thomas wieder.

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Hier in Groveland gibt es den Iron Door Saloon - angeblich der aelteste in Kalifornien. Eine wirklich urige Bar mit Hirsch und Elchgeweihen ueber den Tischen. Wir setzen uns in eine Ecke und beobachten die Eingeborenen bei zwei Bier bis wir der Laden um10 dicht macht. Das Night-Life ist hier wirklich nicht ausschweifend.

Eingestellt von T-A Travel 14.04.2009 10:09 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Sacramento 2.Tag

A day in the Office

sunny 22 °C
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Wir hatten heute gut zu tun. Als erstes Klamotten kaufen, denn mit unserer abgewetzten "Round-the-world" Garderobe koennen wir uns nicht im Capitol nicht blicken lassen. Thomas hat eine neue Jeans, ich ein Rock und Struempfe, denn mein von der Hawaii Lava zerkratztes Bein sieht lt. Thomas aus wie nach einem Krieg.
Frisch gestylt parken wir vor dem Capitol. Wir stellen uns vor, dass wir kurz Hallo sagen und wieder raus marschieren. Da haben wir nicht mit der tollen Besatzung des Governors gerechnet. Unser Handy ist leer und als wir vor der riesigen Tuer des Gouverneursbueros stehen laesst man uns gar nicht rein.

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Ich streichle den riesigen Baer vor der Tuer, und Thomas versucht den Tuersteher klar zu machen, dass wir ein Termin mit dem Governor haben. Der schmunzelt nur. Als Thomas ueberzeugender erscheint, fragt der mal nach und entschuldigt sich anschliessend.

Hinter der Tuer, verbirgt sich eine ganze Welt mit Bueros und Gaengen. Ich bin total aufgeregt, Thomas ist viel cooler. (Er trifft Arnie auch nicht zum ersten Mal)
Wir werden herumgefuehrt und sehen viele interessante Bilder - der Governor ist noch unterwegs. Wir bekommen anschliessend noch eine Fuehrung durch das Capitol und sehen den Kongress und den Senat bei der Arbeit - besser Nicht-Arbeit, es ist gerade keine Sitzung.

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Arnolds Assistentin ist sehr nett, sie zeigt uns sein Buero und macht ein paar Bilder. Hier dieses Schwert ist das Original aus "Conan der Barbar", der Andy Warhol mit Maria und der Terminator hinter Arnolds Tisch gefaellt uns auch sehr gut.

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Dann ist es endlich so weit, Arnie kommt herein und fragt "Thomas, wie geht's?" Ich bin total erstarrt und komme mir vor als wuerde ich mitten in einem Filmset stehen. Nach 15 Minuten und Fotos mit dem Governor ist die Audienz zu Ende. Wir duerfen uns noch das Stanford Mansion ansehen. Dort werden ueblicherweise Staatsgaeste empfangen.

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Der Wahnsinn, alle waren so nett, der Tag vergeht im Fluge, am Ende sind wir erschoepft aber gluecklich dass alles geklappt hat. Das Ganze ging so schnell, dass wir vergessen haben uns Autogramme zu besorgen!

Eingestellt von T-A Travel 13.04.2009 9:12 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Caliente --> Sacramento

Fruehstueck bei Et's

sunny 23 °C
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Heute geht es auf Nebenstrassen quer durch ganz Nevada bis nach Kalifornien. Viel Zeit zum Anhalten haben wir nicht, denn wir wollen es bis Sacramento schaffen. Der Routenplaner errechnet 12 Stunden Fahrzeit fuer die Strecke. Ueber 500km der Strecke gehen durch voellig menschenleere Steppe.

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Leicht verwundert fahren wir auf den Extraterestral Highway. Thomas gruesst vorschiftsmaessig mit dem Vulkanier-Gruss.

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ET hat einen Highway aber immer noch kein Telefon. Mitten im Nirgendwo dann eine Ansammlung kleiner Huetten. Ein Truck schleppt gerade ein UFO ab.

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Wir werden mit "Willkommen Erdlinge" begruesst. Der Club der UFO-Bekloppten hat hier in Nevada seine Zentrale. Area 51 ist nur 20 Meilen entfernt. Wir nehmen ein UFO-Fruehstueck und machen ein Paar Bilder. Die Aliens sind gar nicht so fotoscheu!

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Toiletten gibt es fuer Frauen, Maenner und Aliens. Ich habe mich fuer die ET-Toilette entschieden, die habe ich als die sauberste eingeschaetzt.

Wir haben einen Schwanensee mitten in der Wueste gesehen. So viele Schwaene auf einem See fanden wir bemerkenswert. Nach einer Weile zeigt sich die Sierra Nevada (heisst uebersetzt Schneeberge) von seiner schoensten Seite.

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Da macht auch Thomas ein Freudensprung!

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Wir fahren noch durch Reno, Lake Tahoe, und Tahoes Winterwonderland mit ueber 1 Meter Schnee. Die Temperatur steigt von heute Morgen 5 Grad bei der Abfahrt auf 21 in der Salzwueste, faellt wieder auf 12 als es durch die Siera Nevada geht und steigt am Ende auf schoene 24 in Sacramento. Am Ende des Tages haben wir ueber 900km auf dem Tageszaehler.

Wir haben heute von unseren anderen Round-the-World Bekannten aus Fiji gehoert, dass es am Grand Canyon schneit und wie kalt es dort ist. Julia, Markus haltet durch! Wir versprechen uns 2 Tage nicht mehr uebers Wetter zu beschweren.

Eingestellt von T-A Travel 11.04.2009 11:05 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

Zion National Park 2.Tag

endlich Winter!?

all seasons in one day 7 °C
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Unser Winter 2008/2009 bestand bisher aus einer Stunde spielen im Schnee auf Mauna Kea (Hawaii). Heute bekommen wir eine Erinnerung daran wie das Wetter die letzten 5 Monate in Deutschland war. Wir hatten 3 Grad Graupelschauer, 5 Grad Nieselregen und danach noch etwas Sonnenschein bei 10 Grad. Uns hat der eine Tag voll gereicht - wie haelt man das 5 Monate aus? ;-)

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Auf dem Weg zum Park ein origineller Souvenierladen an der Strasse mit kleiner Westernstadtkulisse.

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Die Gegend hier um den Zion Canyon wurde zuerst von Mormonen besiedelt (nachdem sie die Indianer rausgekickt hatten). Die Mormonen haben ja bekanntlich das Fromm-Sein erfunden. Deswegen heisst der Fluss der den Canyon hier verursacht hat... Virgin River. War ja klar. Viele Orte hier im Canyon haben nebenfalls religioes angehauchte Namen. "Angels Landing" (dazu spaeter mehr). Kathedrale, Orgel, Tempel usw.

Auch dieser Nationalpark kostet wieder 25$ Eintritt und es gibt Shuttle-Busse und viele Toiletten als Gegenwert.

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Wir fahren gleich mal bis zur Endstation und gehen flussaufwaerts. Es regnet und wirklich ungemuetlich kalt. SO macht das kein Spass. Mit eingezogenem Genick sieht man ja nix, von Fotos machen gar nicht zu reden. Alina ist mit der Wetter-Gesamt-Situation wieder mal ueberhaupt nicht zufrieden. (wie jedesmal wenn die Temperaturen unter 30 Grad gehen)

Ein weiterer Stopp mit dem Shuttle - wieder Sch***-Wetter. Mist! Eines will ich hier aber unbedingt sehen - "Angels Landing". Der Busfahrer hat vorhin davon erzaehlt. Ein Erlebnis hat er gesagt, aber nix fuer Leute mit Hoehenangst. Genau das Richtige fuer mich also. Die ersten 3km gehen ohne Schwindel im Zick-zack nach oben.

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Die letzten 800 Meter wird es dann richtig interessant und das ist der Moment an dem Alina es vorzieht zurueckzubleiben. Ich mache mich also allein auf den Weg zum Gipfel. Es ist eine Gratwanderung der uebelsten Sorte. Links 500 Meter runter - rechts 400 Meter runter. Der Weg manchmal nur einen halben Meter breit.

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Gut das an den schlimmsten Stellen Ketten zum Festhalten angebracht sind. Oben angekommen ist der Ausblick grandios und weil nun endlich auch mal die Sonne rauskommt auch gut fuer Fotos.

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Das war den Weg wert. Weil das letzte Stueck so steil war, waere ich allerdings dafuer das Ding umzubenennen von "Angels Landing" in "Devils Staircase". Wieder unten ein Blick zurueck

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Das war's fuer heute vom Zion Park

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Wir fahren Richtung Westen zu unserem Nachtquartier an der Grenze zwischen Nevada und Utah. Ein ehemaliges Eisenbahnarbeiterdorf namens Caliente.

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Eingestellt von T-A Travel 11.04.2009 8:51 PM Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (0)

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