Reise blog von Travellerspoint

Kings Canyon --> Alice Springs

Wo sind die Kanguruhs?

sunny 40 °C
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Schon wieder frueh aufstehen, es geht einfach nicht anders. Bei 40Grad jeden Tag ab Mittag muss man mit dem was man ansehen willl frueh fertig sein. Der "Rim Walk" um den Kings Canyon ist mit 3-4 Stunden veranschlagt. Viel rauf und runter ueber die Felsen und dabei wenig Schatten. Heute am vorletzten Tag im Outback haben wir Fliegennetze, die waeren von Anfang an eine gute Investition gewesen.
Der Kings Canyon ist absolut sehenswert - die australische Version des Grand Canyon. Der Aufstieg bis oben ist anstrengend, aber hat noch mehr Funfaktor als der Uluru. Wenn man oben ist gibt es riesige Plateaus zum rumlaufen, bestaunen, weiterklettern. Eine genau so grandiose, aber ganz andere Aussicht als am Uluru. Das Rot der Felsen ist viel dunkler, es gibt Bruecken ueber den Abgrund, einen Garden Eden imTal des Canyons und sogar Fossilien aus Zeiten als das hier ein grosser See war.

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Wer sich traut hat oft einen grandiosen Blick ueber die Kante der Felsen nach unten. Der eine macht es in der Krabbel-zur-Kante-Technik (da Hoehenangst in Kantennaehe), Thomas steht lieber am Rand des Abgrunds. (Angeber!)

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Ein paar Eukalyptusbaeume trotzen der Trockenheit und sind mit der weissen Rinde ein schoener Kontrast zu den roten Felsen.Diese Bilder sind alle vom oberen Plateau des Canyons.

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Auf halbem Weg um den Canyon fuehrt eine Holztreppe runter zum Wasserloch und einem erfrischenden Bad.

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Nach dem Bad kommt der letzte Part auf dem Dach des Canyons, und jetzt ist es verdammt heiss. Kaum noch Schatten, der Funfaktor und unsere Wasservorraete sinken in der letzten dreiviertel Stunde auf Null. Jetzt macht nur noch die Klimaanlage im Auto Spass. Um 11 Uhr sind wir rum um den Canyon und fluechten vor der Hitze und den Fliegen ins Auto. Fast 500km haben wir nach Alice Springs vor uns. Dieser Ort liegt ziemlich genau in der Mitte von Australien (oder O'schtrelja wie man hier sagt). Es gaebe zwar auch einen kuerzeren Weg dorthin, aber den darf man nur mit Allrad und viel Bodenfreiheit nach Erhalt einer Genehmigung befahren. Ham wir alles nicht, also dann halt aussen rum. Die Aircon des Wagens kommt kaum gegen die Hitze an. Nach 4 Stunden Wandern und 5 Stunden Fahrt haben wir Lust auf ein anstaendiges Hotel mit Pool und eigenem Bad. Das erste Mal uebrigens seit wir hier sind leisten wir uns diesen "Luxus". Zum Weggehen sind wir zu muede. Nun sind wir insgesamt ca. 1000km durchs Outback gekurvt, aber Kanguruhs haben wir immer noch nicht gesehen. Wenn Alina die Achtung-Kanguruh-Schilder sieht ist sie hellwach und durchforstet mit den Augen das Outback. Beim letzten Schild macht sie gefrustet selbst einen auf Kanguruh.

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Im Suedosten Australiens gibt es zur Zeit die schlimmsten Braende seit Jahren. Der australische Sommer ist auf dem Hoehepunkt und es gibt All-Time-Rekordtemperaturen. In Melbourne ueber 46 Grad, um Sydney herum sind seit Tagen ueber 40 Grad. Als wir dort waren, war es nicht annaehrend so heiss, nach Melbourne kommen wir in gut einer Woche. Hoffentlich ist es bis dahin kuehler. Auch wenn wir in den Brandregionen nicht unterwegs sind, bekommen wir die tragischen Meldungen durch die Nachrichten mit. Schon ueber 200 Tote. Der Mann der trotz verbranntem Haus seine Katze retten konnte und uebergluecklich war, hat uns am meisten beeindruckt. Am Ende zeahlen doch nur die Lieben, alles andere kann man kaufen.

Eingestellt von T-A Travel 08.02.2009 3:53 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Uluru --> Kings Canyon

Auffi muass I! - Warum muss man da eigentlich rauf?

sunny 40 °C
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Wir sind noch frueher als gestern aufgestanden, um 5.30 warten wir am Fusse des Uluru, gespannt ob der Ranger den Aufgang frei gibt. Um 6.05 wird der Weg freigegeben und wir freuen uns sehr kurz - bis die ersten Fliegen uns umfliegen. Dieser Aufgang sieht von unten laecherlich aus, bereits nach wenigen Meter merken wir, dass es nicht so ist. Es ist das erste Mal dass auch Thomas feste Schuhe anstatt seinen Schlappen bevorzugt. Die braucht man auch, sowie die Kette zum fetshalten oder hochziehen. Ich bin noch nichtmal auf der Haelfte angekommen und wollte bis dahin schon 3 mal aufgeben. Man sieht auch schlecht wie weit es noch ist. Es ist der antrengendste Aufstieg den ich jemals gemacht habe, wegen der Fliegen nur mit extrem kurzen Pausen. Wir haben gestern keine Fliegennetze mehr bekommen, und die Fliegen treiben einen in den Wahnsinn. Das einzige was dagegen hilft, ist in Bewegung zu bleiben und staendig vor dem Gesicht wedeln, was schlecht geht, wenn man sich auch noch festhalten muss.

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Irgendwie sind wir am ersten "Plataeu" angelangt, Thomas will weiter. Wir sind schon verdammt hoch, die Aussicht ist fantastisch. Da die Sonne auf der anderen Seite steht, sehen wir unter uns den riesigen Schatten den der Uluru wirft. Am Horizont die 40 km entfernten Olgas.

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Jetzt kommt das letzte Stueckchen Kette, ohne das man gar nicht rauf koennte. Ich ziehe mich daran hoch und sage Thomas, dass ich genug habe. Die Aussicht ist so toll, warum sollen wir noch hoeher? Was soll es da schon Besseres zu sehen geben? Irgendwie ueberredet er mich doch weiterzugehen. Immer schoen auf dem Strich gehen.

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Ich habe Angst vor dem steilen Abstieg in totaler Hitze und veranschlage dafuer die doppelte Zeit wie fuer den Aufstieg. Wir kommen am zweiten Plataeu an und sind tastsaechlich oben. Hier sieht man auf der anderen Seite die Sonne. Um euch mal das Gefuehl zu geben wir hoch es ist Bild rechts, der kleine Weisse Punkt ist ein Touri-Bus.

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Wahnsinn - es geht noch hoeher und nach links auf dem Dach des Uluru. Mir wird auf einmal klar warum mann wirklich hoch muss - es ist unglaublich hier - leider kann man das Gefuehl auf den Bildern nicht einfangen.

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Wir trinken 1 Wasserflasche aus und machen uns auf den Rueckweg. Wir haetten auf dem Plateau noch weiter gehen koennen, haben uns aber aus Zeitmangel dagegen entschieden. Der Abstieg geht viel einfacher und schneller als gedacht. Heute in aller frueh gab es kaum Leute die hoch wollten, jetzt ist quasi Rush Hour. Haetten wir gewusst dass der Abstieg so einfach ist, waeren wir noch oben geblieben und rumgelaufen, Jetzt aergern wir uns schon ein wenig. Den total erschoepften Aufsteigern die uns auf dem Weg nach unten begegnen machen wir Mut. Egal ob Japaner, Chinesen, Russen, Franzosen, die Frage der Fragen ist: Wie weit ist es noch?
Die letzten Meter vom Abstieg merkt man ziemlich in den Knien. Um 8 sind wir wieder unten und wundern uns, dass noch einer nach oben will. Kurz nach 8 wird der Aufgang wegen der aufkommenden Hitze des Tages gesperrt. Schon ueber 30 Menschen sind am Uluru gestorben - die meisten wegen der Hitze.

Wir duschen, checken aus und machen uns auf den Weg zum Kings Canyon ca 250 km spater durch eine unglaubliche Landschaft erreichen wir den Canyon. Wir haben bestimmt nicht mehr als 10 Autos gesehen, leider keine Kanguruhs.

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Den kleinen Walk koennen wir in der Hitze noch machen. Zwischen den Felsweanden koennen wir das laengst ausgetrocknete Flussbett sehen.

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Wir schaeuen uns unten alles an was wir morgen von oben bewundern werden.

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Von unserer Camping Lodge gibt es einen Sonnenuntergangs-Boardwalk

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mit fantastischer Aussicht auf den Kings Canyon.

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Das Einzige was ich in Australien nicht sehen will (im Gegensatrz zu Thomas) sind Schlangen, denn hier gibt es viele giftige. Gestern abend auf der Campingplatz Damentoilette - eine Schlange. Ich bin zwar nicht so panisch wie andere Frauen die nur noch in Begleitung ihrer genervten Maenner zu Toilette gehen, aber ich haette wirklich gerne auf diese Begegnung verzichtet. Ich warte noch sehnsuechtig auf das ersten freilebenden Kaenguruh und vielleicht ein paar Koalas. Es gibt so viele Kanguruhs hier, dass diese als Plage gelten. Es gibt auch zu viele von den Europaern eingefuehrten Dingos und Kaninchen. Kaninchen habe ich abends schoen oefter gesehen.

Als wir am Ende des Tages wiieder am Wasserloch der Einheimischen (Buschbar) sitzen kommt kurze Zeit spaeter dieser Dingo vorbei - der war allerdings harmlos.

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Eingestellt von T-A Travel 08.02.2009 12:48 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Uluru 2.Tag

Wenn Fliegen hinter fliegen fliegen...

sunny 40 °C
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Um 5 Uhr geht der Wecker, es ist draussen noch stockfinster und die Sterne leuchten. Wir fruestuecken ausgiebig, denn heute wird es sicher anstrengend. Zunaechst umrunden wir wiederf den Uluru im Daemmerlicht und checken ob man heute hinauf darf. Leider nein - der Berg ist wegen starkem Wind gesperrt. Hoffentlich morgen mehr Glueck. Am Sunrise-Point ist heute sogar mehr los als gestern abend. Ganze Busladungen warten auf die Sonne.

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Da es hier nichts mehr zu sehen gibt, fahren wir zu den 40km entfernten Olgas - Kata Tjuta wie sie im Original heissen. Eine Ansammlung von "kleineren" Brocken, genau so hoch wie der Uluru, bedecken aber 35 Quadratkilometer. Wir gehen den gut 7km langen Rundweg um einige der groessten Brocken herum. Raufklettern darf man nicht, weil das heilige Monumente der Eingeborenen sind und das wird hier respektiert.

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Wir haben uns schon bei der Ankunft ueber den imkermaessigen Aufzug vieler Touristen gewundert - kleine Fliegengitter ueber Kopf und Hals. Schon gestern abend war klar wofuer die gut sind. Heute haetten haetten wir gerne selbst solche Schleier. Falls ihr denkt wir winken euch auf den Fotos zu - nein wir versuchen uns lediglich die Fliegen vom Gesicht fern zu halten.

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Die kleinen Biester sehen aus wie unsere Stubenfliegen und tun auch nix, allerdings ist der Grad der Belaestigung nicht vergleichbar. Stellt euch vor die alle auf eurem Gesicht.

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Man muss staendig in Bewegung bleiben damit es einigermassen ertraeglich bleibt. Alina laechelt unueblicherweise nur noch selten auf den Fotos seit sie mehrere Fliegen dabei unfreiwillig verschluckt hat. Rastpausen bei der Wanderung werden nur in dringenden Notfaellen gemacht (Wasserflaschen fuellen). Kaum steht man fallen die Fliegen ueber einen her und kriechen in Mund, Augen, Ohren und Nase.

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Der Marsch ist unglaublich anstrengend und bereits um 8 Uhr sehr heiss, aber wunderschoen. Eine einmalige Pflanzenwelt in ausserirdischer Landschaft.

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Um 11 treten wir die Heimfahrt Richtung Campingplatz an. Es ist einfach zu heiss um jetzt noch irgendetwas anzusehen. Abends dann noch ein zweites Mal zum Sonnenuntergang zum Uluru.

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Eingestellt von T-A Travel 08.02.2009 12:23 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Sydney --> Ayers Rock(Uluru)

Wo ist der Sauna Ausgang?

sunny 38 °C
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Gestern haben wir in Sydney unsere Kamera verloren. Aaaarghs! Wahrscheinlich liegen gelassen in der Naehe der Opernbar am Hafenkai. Wir haben's erst im Hotel gemerkt und sind mitten in der Nacht noch mit dem Taxi los um zu sehen, ob sie einer abgegeben hat - leider nix. :'-( Kamera koennen wir neu kaufen - Aergerlich aber nur ein Geldverlust. 1 Woche Weltreise-Bilder auf der Kamera verloren - unersetzlich.

Der Tag heute beginnt gut, naemlich damit dass wir aus der Kaserne dieses Mini-Diktators ausziehen. *Jubel* Wieder volljaehrig und selbstbestimmt. Wir haben heute frueh den Inlandsflug nach Ayers Rock(Uluru) gebucht. Schon wieder Zeitverschiebung - diesmal 1,5 Stunden zu unseren Gunsten, da wir nach Westen fliegen.
Der Flug mit Quantas selbst war wirklich eine Erholung. Besser als manch andere Asia Nudel-Airline. Highlight war, dass der neue Australia Film (Nicole Kidman/Hugh Jackman) zu sehen war, der uns schon ein bisserl auf's Outback vorbereitet hat. Aus dem Fenster konnte man auch Australia sehen, die Vegetation, die Salzseen, die Berge und wie alles sich alle 20-30 Min aendert. So oft habe ich noch nie aus den Fenster beim Fliegen geschaut.

Als hier die Bordtueren aufgehen ist es gerade mal halb 12 Mittag und es schlaegt uns eine Hitze entgegen, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Es sind zwar "nur" 38 Grad, aber es kommt uns vor wie 60 Grad. Wie in der Sauna, nur das man hier nicht raus gehen kann. Einzige Chance - man geht wo rein. Aber irgendwann muss man ja wieder raus und dann ist sie sofort wieder da, die Backofenhitze mit Heissluftgeblaese. Man schwitzt nicht mal, weil der Schweiss schneller verdunstet als man ihn bilden kann.

Unser Mietwagen ist ein knallrotes Spielmobil von Toyota. Rechtsgesteuert, so was bin ich noch nie gefahren. Alina kichert jedes mal wenn ich beim Abbiegen den Scheibenwischer statt dem Blinker erwische. Ich buche die teure Voll-Versicherung dazu, damit nix passieren kann. Auf dem Nummernschild steht "Outback Australia"

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Nachdem wir in Sydney am Flughafen keinen Laden gefunden haben der Kameras verkauft, versuchen wir hier vot Ort im Besucherzentrum unser Glueck. Das wird sicher kein Schnaeppchen, aber was sollen wir machen. Uluru ohne eigenen Fotos - geht gar nicht. Alina findet eine die ihr gefaellt, die kann sogar mehr als die Alte.

Wir sind hier mitten in Australien im Busch und ausser dem Flughafen gibt es nur noch eine Ansiedlung mit Hotels und Campingplaetzen. Ansonsten in jede Richtung 500km Wueste und Buschland. Die beruehmten Felsen sind im Nationalpark ca. 20 km entfernt. Bei der Zimmersuche koennen wir Uluru schon gut sehen. Das Ding ist echt GROSS und sieht Mittags leicht lilafarben aus.

Wir mieten uns fuer die 2 Tage eine sogenannte "Cabin" auf dem Campingplatz. Das ist eine 2 Zimnmer Holzhuette mit Air-Con und Kueche, geeignet fuer bis zu 6 Personen. Das Klo und Bad ist ueber den Hof, sonst haben wir nichts auszusetzen und fuehlen uns sofort richtig wohl hier.

Einmal regnet es sogar kurz, dadurch riecht die Erde sehr frisch und schwer suesslich (Alina findet es riecht aehnlich wie Zimt), wenn auch der Boden durch die Paar Tropfen kaum benetzt wurde. Auf der fahrt zum Nationalpark sehen wir auf der einen Seite Regen, auf den anderen die Sonne hinter den Wolken, ein wenig weiter klarer Himmel. Alina entdeckt dabei die Panoramafunktion ihrer Kamera - die alte Kamera ist schnell vergessen.

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Jetzt ist es soweit. Hoehepunkt des heutigen Tages: Sonnenuntergang am Uluru. Jeder hat schon Bilder davon gesehen, aber Bilder ist das Eine und selbst davorstehen etwas voellig Anderes. Diese rote Felswand ist sensationell und beeindruckend. Wir umrunden den Brocken erst mal per Auto und bekommen einen weiteren Eindruck von der Groesse und haben dabei das Abendlicht von allen Seiten. Die Hauptfarben sind blau, weiss und rot in herrlichem Kontrast. Blauer Himmel, weisse Wolken, rote Erde.

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Kurz vor Sonnenuntergang beziehen wir unseren Posten am Sunset-Point. Schon dabei sind die 1000-Millionen Fliegen die es hier gibt - sehr laestig und anhaenglich.

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Abends dann ins einzige Wasserloch fuer Touristen weit und breit. Livemusik und Bierbaenke - ausgelassene Stimmung unter den Buschwanderern.

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Eingestellt von T-A Travel 07.02.2009 11:18 PM Archiviert in Australien Kommentare (0)

Sydney 2.-3.Tag

Kanguruh? versteh dich nicht und Picknick mit ALDI

sunny 30 °C
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Sydney Tag 2

Fruehstueck im Hotel verpennt. Wahrscheinlich kein kulinarischer Verlust. In der Stadt dann der erste wirklich gute Kaffee seit Wochen. Indonesiche Kaffeevariante (Kopi) und anderem asiatischen Gebraeu fuehlen wir uns geschmacklich wie in Italien.

Unser 2-Tage-Rundbusticket beeinhaltet auch eine Tour durch den suedwestl. Grossraum Sydneys. Der Hoehepunkt dabei ist Bondi Beach.

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Man muss die Sydneyer wirklich um diesen fantastischen Strand direkt vor der Haustuer beneiden. Sauber, feinsandig, breit bekommt dieser Strand eine hohe Wertung von uns. Da wir Wochentags da sind ist es auch nicht zu voll. Der Pazifik ist fuer unsere von Bali temperaturverwoehnten Koerper ziemlich kalt. Mehr als die Beine tauchen wir da nicht ein.

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Wegen der steigenden Internetkosten haben wir uns einen superkleinen Lap gekauft. Damit koennen wir offline alles vorbereiten und in kostenlosen WIFI-Zonen (davon gibt es hier reichlich) umsonst surfen. Das Virenthema sollte damit auch erledigt sein. Es ist erschreckend wie verseucht nahezu alle PCs in den Internetcafes sind. Kaum haben wir unsere USB-Sticks oder SD-Cards angesteckt waren auch schon Viren drauf. Die Rettung der Bilder die der letzte Virus zerstoert hat war teuer und hat viel Zeit gekostet - das brauche ich nicht noch einmal.

Abends gehen wir dann wieder nach Kings Cross. Wenn man mal weiss welcher Laden an welchem Tag eine Aktion mit billigen Burgern oder Bier hat ist es nichtmal soo teuer.

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Der Klofuehrer RTW (round the world) verdient wieder mal einen Eintrag. Dieses Klo am Kings Cross mit den Lichtroehren anstatt Wasserhaehne, ist einmalig schoen. Die Sitzbank Gegenueber den Klotueren war zwar wunderschoen, aber die Lage war jetzt nicht so einladend, aber zumindest nett gemeint.

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Als wir den abend (vorschriftsmaesig rauchend in der Raucherecke des Parkplatzes) mit einer Flasche Rotwein ausklingen lassen, werden wir von Mitbewohnern gewarnt, dass Alkohol auf dem gesamten Gelaende streng verboten ist. Wir sind sprachlos - diesen Punkt in der Hausordnung hatten wir uebersehen. Nach Punkt 99 auf selbiger hatte wohl ich die Aufmerksamkeit verloren.
Am Nachmittag hatten wir beschlossen uns wegen der einen letzten Nacht nicht einen weiteren Umzug in ein anderes (liberaleres) Hotel anzutun - diese Entscheidung bereuen wir nun schon wieder.
Wir kamen uns vor wie unartige Kinder die heimlich die Alkoholvorraete der Eltern anzapfen und haben den Rest (die Flasche verstohlen unter dem Tisch) aus unseren Kasffeebechern getrunken.

Sydney Tag 3

Mit der der Faehre geht es auf die andere Seite der Harbor Bridge zum Taronga Zoo. Egal wie viele Zoos man schon gesehen hat - dieser ist allein wegen seiner Lage einen Besuch wert. Blick auf die Skyline und die Oper von der anderen Seite - unbezahlbar. Zum Haupteingang wird man ueber die Gehege per Seilbahn gebracht. Diese Kombination Faehre-Seilbahn duerfte wohl einmalig in der Welt sein.

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Nach der deprimierenden Erfahrung in Saigon ist es schoen zu sehen wie artgerecht die Tiere hier gehalten werden. Die Groesse und Ausstattung der Gehege und der liebevolle Umgang der Pfleger mit den Tieren hat auch Thomas ueberzeugt.

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Wir sehen unsere ersten Koalas und Kangaroos (oder wie Wallabys wie sie hier heissen). Wallaby ist auch der richtige aboriginee Name fuer diese Tiere. Als die Europaer diese Tiere zum ersten Mal sahen und dier Aboriginees fragten wie die denn heissen sagten diese Kangaroo. Sprachwissenschaftler haben heraus gefunden, dass dies uebersetzt heisst: "Ich verstehe dich nicht". Nette Geschichte - wir haben herzlichst gelacht. Koala heisst uebrigens: "Trinkt nicht"

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Hier werden zwar oft Kangaroos von Autos ueberfahren. Diesem hier geht es allerdings sehr gut - es aalt sich in der Sonne.

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Vom Zoo aus ging es etwas umstandlich weiter nach Manley und Manley Beach. Bloederweise hatte die eine Bustour wegen Bauarbeiten geschlossen,und wir sind etwas hin und hergelotst worden. Hatten dadcurch jedoch einen tollen Blick auf Manley und die schoenen Villen.

Manley Beach, ist wunderschoen, bei mir auf Platz 1 der hiesigen Straende, Thomas bevorzugt Bondi Beach.

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Leider haben wir nicht viel Zeit, denn wir wollen noch nach Palm Beach. Dass soll so aehnblich wie die beruehmte Gold Coast sein. Es wirdwieder umstandlich. Wir muessen umsteigen und verplempern viel Zeit. Endlich ansgelagt - keine Sonne zu sehen - wir verstehen nicht so wirklich warum dieser Strand der Nr1 in Sydney sein soll.

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Zurueck nach Manley entdecken wir einen ALDI und kaufen uns Zeugs fuer ein spontanes Picknick am Strand ein.

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Dann sehen wir uns den Sonnenuntergang an und essen unsere Brotzeit - unbezahlbar.

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Spaeter mit der Faehre zurueck nach Sydney. Die Skyline im Dunkeln sehen und mit unserer ALDI-Tuete durch die Bars unter der Oper ziehen. Auch unbezahlbar oder? Gottseidank kennt uns hier keine Sau!

Wir wuerden gerne laenger bleiben es gaebe hier und drum herum noch sehr viel zu sehen, aber morgen frueh geht schon der Flieger und Wir muessen leider wieter...*schnueff*

Eingestellt von T-A Travel 02.02.2009 1:55 AM Archiviert in Australien Kommentare (0)

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